Funktion der Zeolith-Wärmepumpe
Der Wärmepumpenprozess basiert auf einer zentralen Eigenschaft von Zeolith. Aufgrund seiner sehr großen inneren Oberfläche kann Zeolith erhebliche Mengen Wasser speichern und diese bei Erhitzung wieder abgeben. Die Erhitzung des feuchten Zeoliths erfolgt hierbei indirekt über einen Wärmeträger, der von einem Gasbrenner beheizt wird. Dabei wird das im Zeolith gespeicherte Wasser verdampft und an einem Wärmeaustauscher kondensiert, wobei die Kondensationswärme zu Heizzwecken genutzt wird. Nachdem der Zeolith seine Maximaltemperatur erreicht hat, wird er abgekühlt. Das aus dem Zeolith entfernte und kondensierte Wasser wird nun durch Einkopplung von Umgebungswärme bei niedriger Temperatur verdampft und vom abgekühlten Zeolith wieder aufgenommen, wobei er sich sehr stark erwärmt. Diese Bindungswärme wird ebenfalls zu Heizzwecken genutzt. Nachdem das gesamte Wasser wieder im Zeolith gespeichert ist, beginnt der Prozess von neuem.
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