Oberstes Prinzip: Energieeffizienz 
Was versteht man unter Energieeffizienz?

Beim Bereitstellen einer Energiedienstleistung, z. B.:

  • für eine warme Wohnung
  • zum Kochen im Haushalt oder
  • als Antrieb von Motoren

wird zunächst eine Primärenergie benötigt. Dazu gehören:

  • Fossile Energieträger (Erdöl, Erdgas, Holz...)
  • Atomare Energieträger (Uran...)
  • Erneuerbare Energieträger (Wind-, Wasser-, Sonnenkraft).

Diese Primärenergien werden in einem zweiten Schritt über oft mehrstufige Energiewandlungsprozesse in die gewünschte Nutzenergie überführt. "Energieeffizienz" ist ein Fachbegriff dafür, in welchem Maße es gelingt, die Energieverluste klein zu halten, also möglichst viel Nutzenergie aus der in ein Gerät oder eine Energiewandlungskette hineingesteckten Energie zu gewinnen.

Ein effizientes Verhalten strebt dabei ein 1:1 Verhältnis an, um ökonomische wie auch ökologische Ziele zu erreichen. Informieren Sie sich über den Vergleich des Primärenergieeinsatzes verschiedener Heizsysteme. Der dritte Schritt liegt in der technischen Umsetzung an der Verbrauchsstelle. Hier wird versucht durch stetig neue Entwicklungen effektiver und innovativer Technologien, eine immer verbesserte Energieeffizienz zu gewährleisten.
 
Informieren Sie sich über den Vergleich des Primärenergieeinsatzes verschiedener Heizsysteme.

Eine hocheffiziente Brennstoffausnutzung wird beispielsweise durch die gekoppelte Strom- und Wärmeerzeugung erreicht – auch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) genannt. Der letzte Prozessschritt wird durch die Beschaffenheit der Verbrauchsstelle und dem Bewusstsein eines effizienten Energieeinsatzes der Verbraucher bestimmt.

Energieeffizienz steht somit für:

  • Energie- und Kosteneinsparungen
  • Umweltschonung
  • Nutzenmaximierung
  • nachhaltiger und effektiver Energieeinsatz