Absorptionswärmepumpe 

Funktionsprinzip
Statt das Kältemittel zu komprimieren, wird beim Absorptionsprozess ein gasförmiges Kältemittel (z. B. Ammoniak) von einem Lösungsmittel (z. B. Wasser) durch einen mit Erdgas beheizten „thermischen Verdichter“ in eine kältemittelreiche Lösung (NH3‑Dampf) und eine kältemittelarme Lösung (Wasser) getrennt. Das gasförmige, unter Druck stehende NH3‑Kältemittel strömt dann in den Kondensator/Verflüssiger, gibt hier die Kondensationswärme an das Heizsystem ab und wird dadurch flüssig. Danach durchströmt das flüssige, unter hohem Druck stehende Kältemittel ein Reduzierventil. Durch diese Druckentspannung expandiert das Gas, kühlt sich dabei ab und ist so in der Lage, im nachfolgenden Verdampfer Wärme aus der Umwelt aufzunehmen. Ein wesentlicher Vorteil von Gasabsorptionswärmepumpen ist der Einsatz von Kältemitteln, die weder die Ozonschicht zerstören noch einen direkten Treibhauseffekt bewirken.

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Abbildung: Prinzip Gasabsorptionswärmepumpe, Quelle: ASUE
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