Gasag nimmt größte PV-Anlage Berlins in Betrieb  
 
 
Gemeinsam mit der Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Berlin, Katrin Lompscher, nahm Gasag-Vorstand Andreas Prohl heute die größte Photovoltaik-Anlage Berlins in Betrieb.

Als Vorreiter in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz steht die Gasag für umweltschonende dezentrale Energieversorgung. Unter dem Motto „Berlin verpflichtet“ wurden konkrete Zielvorgaben und Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen formuliert. Bis 2020 will die Gasag gemäß der Klimaschutz-vereinbarung mit dem Land Berlin den CO2-Ausstoß um 2 Millionen Tonnen gegenüber dem Beginn des ersten Kooperationsvertrags 1998 reduzieren.

Ein wichtiger Beitrag zur Erreichung dieses Ziels ist die neue Photovoltaik-Anlage, die von der Firma Thermovolt aus Roggentin mit einer Leistung von bis zu 2 Megawatt auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkes Mariendorf errichtet wurde. Damit können rund 2000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Die Investitionssumme der GASAG betrug dabei 4,3 Millionen Euro.

Auf einer Fläche, größer als zwei Fußballfelder wird mithilfe von 7.756 Solarmodulen der Firma Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen klimafreundliche Energie erzeugt. Insgesamt können damit jedes Jahr 1,15 Millionen Kilogramm CO2-Emissionen vermieden werden. Das entspricht der Menge CO2, die von etwa 140.000 Mischwaldbäumen gebunden wird. Diese hätten auf einer Fläche Platz, die fast zwei Mal so groß wäre wie der Berliner Tiergarten.

Die Photovoltaik-Anlage stellt eine verträgliche und schonende Nutzung des Werksgeländes des ehemaligen Gaswerkes dar und garantiert durch die Module von Q-Cells eine sehr geringe Flächenversieglung und damit die Erhaltung von Grünbiotopen bei gleichzeitiger maximaler Ausnutzung der Sonnenenergie für die Erzeugung von Solarstrom.

Gasag-Kunden können ab sofort zwischen 500 und 5.000 Euro für fünf Jahre mit einem jährlichen Zinssatz von 4,00 Prozent auf einem CO2-Sparkonto, einem Gemeinschaftsprojekt der Gasag und der Berliner Sparkasse, anlegen. Das Kontingent ist auf 4,3 Millionen Euro begrenzt. Diese Summe entspricht der Investitionssumme für die Photovoltaik-Anlage in Mariendorf.

Damit bietet die Gasag ihren Kunden die Möglichkeit, im Rahmen des CO2-Sparkontos etwas konkretes für den Klimaschutz in Berlin zu tun und Geld zu einem attraktiven Zinssatz anzulegen. Das ist Umweltschutz, der sich doppelt bezahlt macht, denn die globalen Klimaziele lassen sich am besten mit Maßnahmen auf lokaler Ebene erreichen.

Partner
Partner dieses Projektes ist unter anderem die Firma Q-Cells - eines der weltweit führenden Photovoltaik-Unternehmen. Q-Cells entwickelt, produziert und vermarktet kristalline Solarzellen, Solarmodule verschiedener Technologien sowie komplette Photovoltaik-Systeme für kleine und mittelgroße gewerbliche Anlagen sowie große Freiflächenanlagen.

Als weiterer Partner agiert die thermovolt AG. Sie plant und errichtet Solarkraftwerke. Beim Bau von Großanlagen hat sie sich europaweit einen Namen gemacht. Das Unternehmen aus Roggentin bei Rostock hat bereits mehr als 170 solcher Projekte mit einer Gesamtleistung von 170 Megawatt umgesetzt.

 

Artikeldatum: 30.03.2011 
Zeichen: 3.111
Wörter: 413
Ansprechpartner
KonzernkommunikationTel.: 030 7872-3041Fax: 030 7872-3044E-Mail senden