Einkaufspreise der Gasag drastisch gestiegen – Preiserhöhung zum 1. Oktober 2010 um 0,8 Cent/kWh (brutto)  

Vier Mal in Folge hat die Gasag im letzten Jahr die Arbeitspreise um bis zu 27 Prozent gesenkt. Die Kunden des Unternehmens haben von den günstigen Konditionen profitiert, die im Gaseinkauf realisiert werden konnten. 

   

Das Unternehmen hat dieses niedrige Preisniveau über die gesamte Heizperiode 2009/10 aufrechterhalten können.

 

Auf Grund der seit Ende 2009 steigenden Marktpreise kann die Gasag als Berliner Grundversorger Erdgas mittlerweile nur zu deutlich höheren Einkaufspreisen beschaffen. Das Unternehmen gibt die gestiegenen Einkaufskosten ausschließlich in dem Umfang an seine Kunden weiter, in dem die Vorlieferanten die Erdgaspreise erhöht haben.

 

Die zum 1. Oktober vorgesehene Preiserhöhung bedeutet für einen durchschnittlichen Berliner Haushalt mit einem Verbrauch von 9.000 kWh/a (2-3 Zimmer-Wohnung) eine monatliche Mehrbelastung von rund 6 Euro. Bei einem Verbrauch von 20.000 kWh/a (Einfamilien-Reihenhaus) sind es rund 14 Euro im Monat. Selbstverständlich bleibt im Tarif Gasag-Komfort die Bestabrechnung erhalten.

 

Trotz der vorgesehenen Preiserhöhung gehört die Gasag auch weiterhin zu den preisgünstigen Versorgern in Deutschland und liegt mit ihren Preisen auch zukünftig unter dem Bundesdurchschnitt.

 

Unabhängig von den gestiegenen Einkaufspreisen wird die Gasag ihre Anstrengungen, ihren Kunden ein ansprechendes Dienstleistungsportfolio anzubieten, fortsetzen. Neben dem Angebot Erdgas mit einer 10%igen Bioerdgasbeimischung zu beziehen oder dem Einsatz von Mini-, oder Mikro KWK Anlagen zur gleichzeitigen Strom- und Wärmeproduktion, bietet das Unternehmen seinen Privatkunden attraktive FInanzierungs- oder Contractingmodelle im Rahmen der Heizungserneuerung an. 
                                                   

 

Die Gasag fördert auch weiterhin den Einsatz der Solarthermie und engagiert sich intensiv im Bereich der erneuerbaren Energie. Die zweite Bioerdgasanlage in Schwedt befindet sich im Bau und wird im nächsten Jahr den Betrieb aufnehmen. Die Photovoltaikanlage in Mariendorf wird noch in diesem Jahr zu einer der größten Freiflächenanlagen in Berlin ausgebaut. Ein Bürgermodell zur Beteiligung an dieser Anlage ist vorgesehen. Gemeinsam mit dem Geoforschungszentrum Potsdam wird die Gasag in 2011 mit den ersten Bohrungen zur Nutzung der Tiefen-Geothermie in Schöneberg beginnen.

 

Die Gasag hat eine eigene Internetplattform zum Thema Energiesparen eingerichtet. Unter www.energiesparen-in-berlin.de finden die Kunden umfangreiche Hinweise, um ihren Energieeinsatz und damit ihre Kosten zu senken.

 

Die Gasag empfiehlt ihren Kunden, um mögliche spätere Nachzahlungen zu vermeiden, ihren monatlichen Abschlag entsprechend der Preiserhöhung anzupassen.

 

Artikeldatum: 10.08.2010 
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