Gasag übergibt „Kunst im Bau“-Sammlung als Dauerleihgabe an die Berlinische Galerie 
 
Gasag Kunstsammlung zieht um 

Die „Kunst im Bau“-Sammlung der Gasag im Shell-Haus ist innerhalb von fünf Jahren (2002 – 2007) in Kooperation mit dem Kunstverein Flutgraben e.V. aufgebaut worden. In Fluren und Treppenhäusern befinden sich auf sechs Etagen 38 künstlerische Positionen von 42 Künstlerinnen und Künstlern. Sie kennzeichnet der besondere Bezug zum denkmalgeschützten Ort, zu den Mitarbeitern des Hauses, der Architektur und dem Berliner Unternehmen.

Wenn die Gasag im Herbst 2010 ihr neues Domizil bezieht, wird sie die Kunstsammlung nicht mitnehmen können. Das Architektur- und Bürokonzept des neu entstehenden Firmensitzes bietet keine geeignete Möglichkeit, die Sammlung zu integrieren.

Dem Unternehmen ist es wichtig, die Sammlung geschlossen zu halten. Darum hat sich die Gasag entschieden, die Kunstwerke als Dauerleihgabe an die Berlinische Galerie zu übergeben, die als Ort der Berliner Kunst der ideale Partner ist.

Die Bestände des Landesmuseums für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur werden durch die „Kunst im Bau“-Sammlung in hervorragender Weise ergänzt, weil auch sie ihren Fokus auf das aktuelle Berliner Kunstschaffen richtet und die Unternehmenssammlung ein umfangreiches und qualitätvolles Konvolut Berliner Gegenwartskunst bildet, das die Gasag mit fachkundigem Rat sehr umsichtig zusammengetragen hat.

Künstler der Sammlung: Almuth Baumfalk, Stefan Beck, Tine Benz, Blank & Jeron, Roland Boden, Armin Bremicker, Katja Brinkmann, Daniel Buchheit, Carsten Eggers, Slawomir Elsner, Franziska Goes, Pierre Granoux, Hauenschild Ritter, Geka Heinke, Sybille Hotz, Patrick Huber, Christiane John, Steve Johnson, Frank Kästner, ++Kooperation PRIVAT, Stephan Kurr, Ute Lindner, Alena Meier, Florian Merkel, Wessel Muller, Esther Neumann, Valeska Peschke, Adrian Rovatkay, Sarah Schönfeld, Henrik Schrat, Heidi Sill, Markus Strieder, Caro Suerkemper, Axel Timm/Francesco Apuzzo, Elke Ulmer, Moritz Wiedemann, Maik Wolf, Tristan Wolski.  

Erfahren Sie mehr dazu im Tagesspiegelartikel: Stadt der Kunst.

Artikeldatum: 28.01.2010 
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