Quelle: „Bild“-Zeitung / Jim Dick
Das Land Berlin hat sich in Sachen Klimaschutz ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2020 soll der Kohlendioxid-Ausstoß um 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden.
Die Gasag unterstützt die Stadt bei der Erreichung dieses Ziels und hat dies unter anderem in den beiden Programmen
„Berlin verpflichtet“ und der
„Klimaschutzvereinbarung 2011 - 2020“ bekräftigt.
Einen wichtigen Beitrag in diesem Zusammenhang könnte künftig die Erschließung der tiefen Geothermie als erneuerbarer Energiequelle leisten.
Geothermie, also die Nutzung der in der Erde gespeicherten Wärmeenergie, bietet ein nahezu unerschöpfliches Potenzial zur Wärmeversorgung.
Auf dem Gelände des ehemaligen Gasometers an der Torgauer Straße im Bezirk Schöneberg soll nun in den kommenden Jahren, unter anderem durch Nutzung der tiefen Geothermie, das erste CO2-neutrale Stadtquartier Berlins entstehen. Dazu soll Erdwärme aus bis zu 4.000 Meter Tiefe zur Wärmeversorgung der auf dem Gasometergelände entstehenden Gebäude genutzt werden. Denn in dem Gebiet und damit auch unter dem Gelände wird eine entsprechendes Warmwasserreservoir vermutet.
Im März 2011 starten Gasag, das Europäische Energieforum
(EUREF) und als wissenschaftlicher Partner das Deutsche GeoForschungsZentrum Potsdam
(GFZ) ein Pilotprojekt zur Erforschung des Geothermiepotenzials.