Abbildung: Opel Zafira CNG mit Unterflurtechnik, Bildquelle: OSV
Früher war es üblich, die Erdgastanks bei Personenwagen im Kofferraum und bei Transportern im Innenraum unterzubringen. Heute sind die meisten Hersteller zur so genannten Unterflur-Anordnung der Tanks übergegangen. Dadurch geht kein Kofferraum- oder Ladevolumen mehr verloren. Auch in dieser Hinsicht sind Erdgas-Fahrzeuge heute voll konkurrenzfähig.
Die Tanks werden aus Stahl oder Aluminium bzw. Kunststoff mit Ummantelung (z. B. Kohlefaser) hergestellt, denn sie müssen einem hohen Druck standhalten und berstsicher sein. Die Erdgasleitungen im Fahrzeug sind auch aus Stahl. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Sicherheit.
Für die unterschiedlichen Materialien bestehen auch unterschiedliche Prüfintervalle. Durch ständige Verbesserung der Tankmaterialien ist die Druckprüfung (die Tanks werden dabei aus- und wieder eingebaut) in der Regel nur noch alle 10 Jahre erforderlich. Die Prüfungsintervalle werden vom Fahrzeughersteller vorgegeben und in die Inspektionsintervalle des Fahrzeugs integriert. Davor erfolgt bei den regelmäßigen TÜV-Untersuchung eine reine Sichtprüfung. Bei den modernsten Tanks ist eine Druckprüfung sogar nur noch alle 20 Jahre erforderlich. Fragen Sie einfach Ihren Autohändler nach den Druck-Prüfintervallen Ihres Wunschmodells.
Die vorteilhafte Unterflur-Anordnung setzt sich bei vielen Herstellern zunehmend durch. Teilweise mussten dafür neue Bodengruppen für die Fahrzeuge entwickelt werden. In allen Fällen sind die Tanks mit entsprechenden Schutzeinrichtungen montiert, daher sind sie meistens auch nicht von unten sichtbar.