Die GASAG-Hauptverwaltung im HQB Berlin 
Das Hackesche Quartier Berlin (HQB) liegt in unmittelbarer Nähe zum Fernsehturm am Alexanderplatz und zum Berliner Dom auf der Museumsinsel. Die Hackeschen Höfe befinden sich in direkter Nachbarschaft, der Berliner Boulevard Unter den Linden, das Nikolaiviertel, die Volksbühne Berlin und der Hauptbahnhof sind nur wenige Autominuten entfernt. Frei nach dem Wahlspruch „Die GASAG zieht ins Grüne!“ siedelte das Berliner Traditionsunternehmen von seinem alten Standort im Shell-Haus, zwischen Potsdamer Platz und Tiergarten, ins Herz von Berlin über, wo die rund 500 Mitarbeiter auf 8.500 Quadratmetern ihr neues Domizil fanden.

Das HQB besteht aus insgesamt sieben individuell gestalteten Gebäuden und bietet 36.600 qm Mietfläche. Der Komplex wurde im Sommer 2010 fertig gebaut. Damit wurde am Hackeschen Markt eine der letzten Lücken im Kern der historischen Stadtmitte geschlossen. Drei Architektenteams, unter Führung des Büros Müller-Reimann, waren an der Planung des modernen Ensembles beteiligt. Hier wurde auf eine nachhaltige Bauweise geachtet: Der Anteil der Fensterflächen in der Fassade liegt unter 46 Prozent, um im Sommer eine zu starke Aufheizung der Räume durch direkte Sonneneinstrahlung zu verhindern. Zusätzlich erzeugt eine tiefe Profilierung der Fassadenelemente eine teilweise Verschattung, ohne dass der natürliche Lichteinfall beschnitten wird.

Im Zentrum der Energieversorgung des Gebäudes steht ein mit Bio-Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk neuester Generation mit 100 Kilowatt elektrischer und 190 Kilowatt thermischer Leistung. Es liefert die Heizwärme und sorgt durch Kraft-Wärme-Kältekopplung (KWK) gleichzeitig für die Gebäudeklimatisierung. Durch das Prinzip der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK) können im gleichen Zeitraum Kälte für Klimatisierungsaufgaben genutzt und die Wärmeerzeugungsanlage besser ausgelastet werden. Der vorgesehene Einsatz von Bio-Erdgas aus Produktionsstätten der GASAG-Gruppe verbessert die CO2 Bilanz.

Bei der Planung des HQBs wurde auf ein innovatives und nachhaltiges Energiekonzept sehr viel Wert gelegt, denn Bürogebäude mit einem hohen Energiebedarf für Beheizung, Klimatisierung und IT-Ausstattung können sehr hohe Energieverbräuche aufweisen. Deshalb wurde durch den Einsatz der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK) mit Bio-Erdgas-Einsatz sowie einer Stromerzeugung mit Photovolatik eine sehr gute Energie- und Klimabilanz angestrebt.

Das BHKW ist mit einer sogenannten Absorptionskältemaschine verbunden, die mit der Abwärme des BHKWs angetrieben wird. Die Kälteanlage sorgt damit auf eine sehr effiziente Art und Weise für die Gebäudeklimatisierung. Die neue Hauptverwaltung ist damit Teil der KWK-Modellstadt und dort auch als Modellprojekt durch das internationale LEED-Zertifikat des US Green Building Council ausgezeichnet
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Das neue Hauptgebäude markiert damit einen Wandel in der strategischen Ausrichtung und der Unternehmenskultur der GASAG-Gruppe. Denn das Unternehmen will ein führender, deutschlandweiter Partner für Energiedienstleistungen und Effizienz sein. Die GASAG symbolisiert mit ihrem neuen Standort in der historischen Mitte Berlins gleichzeitig ihre enge Verbundenheit mit der Hauptstadtregion. Sie ist nach wie vor sowohl ein Unternehmen in der Stadt als auch für die Stadt und ihre Bürger. Auch aus diesem Grund wurde im Hackeschen Quartier darauf geachtet, dass die Unternehmensführung, das Kundenzentrum und die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) im selben Gebäudekomplex zusammen gezogen werden konnten.

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