Kultursponsoring 
berliner kindertheaterpreis (seit 2005)

berlliner theaterpreisGRIPS ist in Zeiten der Studentenbewegung in West-Berlin aus dem „Reichskabarett“ als „emanzipatorisches Kindertheater“ entstanden. Es wurde mit Stücken wie „Ein Fest bei Papadakis“, „Max und Milli“ und „Linie 1“ weltweit bekannt. GRIPS hat heute ein Repertoire von 15 Stücken auf der Hauptbühne am Hansaplatz und seiner Nebenspielstätte, dem GRIPS MITTE im Podewil in der Klosterstraße. Es produziert jährlich 4 - 5 neue Stücke, und zwar gleichermaßen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. GRIPS hat jährlich knapp 100.000 Zuschauer und mit 93 Prozent die höchste Auslastung unter den Berliner Theatern. GRIPS Stücke wurden bisher weltweit über 1.500 Mal in ca. 40 Sprachen nachinszeniert. Als Uraufführungstheater entwickelt GRIPS seit über dreißig Jahren seine Stücke weitgehend selbst.

Die Kooperation von GASAG und GRIPS widmet sich einer Bühne, die vor allem Kinder und Jugendliche begeistert und somit den Nachwuchs im Blickpunkt hat. Das Sponsoring ist auf zwei Säulen aufgebaut. Zum einen fördert die GASAG jährlich eine ausgewählte Eigenproduktion des Hauses GRIPS. Zum anderen wird ein gemeinsamer Wettbewerb, der nach jungen Autoren fürs Kindertheater sucht, ausgeschrieben. Das Sponsoring erlaubt dem Theater Aktivitäten, die sonst nicht möglich wären – wie eben die Auslobung eines Autorenwettbewerbs. Sponsoring bedeutet für die GASAG im Übrigen nicht nur Geld zu geben. Gleichermaßen bringt sie ihr Know-how und ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Partnern aus Kunst und Kultur ein. 

www.gripstheater.de Externer Link

Berliner Opernpreis (seit 1997)

Die Neuköllner Oper - Berlins Opernlabor - ist mit ihren acht bis zehn Neuinszenierungen aus einem breiten Spektrum vom Kindertheater bis zum Musical das dramaturgisch kreativste Berliner Musiktheater. Mit einer durchschnittlichen Zuschauerauslastung von über 80 Prozent liegt sie in der Spitzengruppe der Berliner Theater. Die GASAG profitiert vom positiven Image der Neuköllner Oper und von dem vielfältigen Repertoire des Musiktheaters, das für alle Zielgruppen der GASAG gleichermaßen von Interesse ist.

Hauptbestandteil der Unterstützung des innovativen Hauses ist die Stiftung des Berliner Opernpreises für begabte Nachwuchskomponisten. Seit 1997 lädt die Neuköllner Oper dazu ein, im Rahmen eines von der GASAG gestifteten, im gesamten deutschsprachigen Raum ausgeschriebenen Opernwettbewerbes mutige und zeitgemäße Beiträge zu einem heutigen Musiktheater zu entwickeln. Das Einzigartige dieses Wettbewerbs besteht in der Verbindung des Wettbewerbgedankens mit einer Förderung des kompositorischen Verständnisses für die Musiktheaterbühne durch eine fortlaufende Betreuung des prämierten Nachwuchskomponisten. Dies geschieht im Zusammenhang mit der Erstellung eines Auftragswerks bis hin zur Realisierung einer Inszenierung für die Neuköllner Oper.

Berliner OpernpreisDer Berliner Opernpreis wendet sich an Komponisten bis zum vollendeten 35. Lebensjahr. Teilnehmen können auch Komponisten bis zum vollendeten 40. Lebensjahr, die noch kein Werk für Musiktheater an deutschsprachigen Bühnen zur Aufführung gebracht haben. Der Berliner Opernpreis ist mit einem Preisgeld, einer Uraufführung und weiteren Aufführungen versehen. Darüber hinaus erhält der Preisträger die fachliche Betreuung und Anleitung durch die Experten der Neuköllner Oper. Die Neuköllner Oper fungiert als Tutor und ist der Garant dafür, dass der Preisträger ein abendfüllendes Programm für ein anspruchsvolles Musiktheater auf die Bühne bringt. 

www.neukoellneroper.de Externer Link

GASAG-Kunstpreis (seit 1997)

Der GASAG-Kunstpreis wurde mit der Hochschule der Künste (Berlin) entwickelt und war zunächst ein Preis zur Meisterschülerförderung. In den ersten fünf Jahren wurde der GASAG-Kunstpreis insgesamt an 12 Meisterschüler der HdK verliehen. Mit der Kunstfabrik am Flutgraben e. V. wurde der GASAG-Kunstpreis zu einem Gesamtberliner Nachwuchsförderpreis im Bereich Bildende Kunst weiterentwickelt und hat sich in der Berliner Kunst- und Kulturlandschaft einen festen Platz erobert. Nach der siebenmaligen Vergabe des GASAG-Kunstpreis mit der Kunstfabrik am Flutgraben wird der Kunstpreis erneut weiter entwickelt.

GASAG KunstpreisIn der Kooperation mit der Berlinischen Galerie (seit 2009) wird der GASAG-Kunstpreis in Zukunft bei der Auswahl thematischen Kriterien unterworfen und wird sich auf der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft bewegen. Wissenschaft bedeutet Fortschritt und ohne ständigen Fortschritt ist die Welt heute nicht mehr vorstellbar. Wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisprozesse zu hinterfragen, sich anzueignen und zu nutzen und in künstlerische Ausdrucksformen umzusetzen um somit Denkanstöße zu geben ist ein Aspekt, der mit diesem Ansatz verfolgt werden soll. Es entsteht so eine Art „GASAG-Labor“ in dem die künstlerische und wissenschaftliche Kreativität gefördert wird.

Mit dieser Neuausrichtung will das Unternehmen seinen Beitrag dazu leisten, dem GASAG-Kunstpreis zu einem höheren Renommee und einer größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu verhelfen und künstlerische Setzungen in der Berlinischen Galerie zu ermöglichen.

www.berlinischegalerie.de Externer Link

"Kunst im Bau"-Sammlung

Kunst im BauDie „Kunst im Bau“-Sammlung der GASAG im denkmalgeschützten Shell-Haus am Reichpietschufer war über einen Zeitraum von fünf Jahren in Kooperation mit dem Kunstverein Flutgraben e. V. entstanden. Auf sechs Etagen hatten die Flure und Treppenhäuser ihr Aussehen verändert, boten Abwechslung in der Monotonie, nahmen Kontakt auf, hinterfragten Sehgewohnheiten, gaben Rätsel auf oder boten Ausblicke an. Kennzeichen der Unternehmenssammlung war, dass die Kunstwerke einen besonderen Bezug zum Ort, zu den Mitarbeiter/-innen, der Architektur oder dem Unternehmen aufwiesen.

Kunst im BauMit dem Umzug an den Hackeschen Markt konnten einige Kunstwerke nicht mitgenommen werden. Das Architektur- und Bürokonzept des neu entstandenen Firmensitzes bot keine geeignete Möglichkeit, die Sammlung zu integrieren. Dem Unternehmen ist es wichtig, die Sammlung geschlossen zu halten. Darum hat sich die GASAG entschieden, die Kunstwerke als Dauerleihgabe an die Berlinische Galerie zu übergeben, die als Ort der Berliner Kunst der ideale Partner ist. 
 
Viele  Arbeiten aus der GASAG Kunstsammlung wurden in der Ausstellung „Berlin Transfer“, gemeinsam mit Neuerwerbungen der Berlinischen Galerie, in 2010 präsentiert. Ein Kunstwerk aus den Beständen der Berlinischen Galerie trat jeweils in Dialog mit einer Arbeit aus der Sammlung der GASAG: Schüler trafen auf ihre Lehrer, Arbeiten eines Künstlers kamen wieder zusammen, und vergleichbare Künstlerpositionen oder inhaltliche Ansätze begegneten sich. Mit 80 Werken von mehr als 50 in Berlin tätigen Künstlern entstand ein Panorama zeitgenössischer Positionen in Malerei, Fotografie, Grafik und Installation.

www.berlinischegalerie.de Externer Link