03.04.1991: Beginn der Umstellung auf Erdgas im Bezirk Neukölln. Umrüstung der Verbrauchergeräte auf die neue Technik.
07.11.1991: Die Berliner Gaswerke (GASAG) Eigenbetrieb von Berlin erwirbt 51% der Gesellschaftsanteile der Berliner Erdgas AG von der Treuhandanstalt. Zugleich erhält sie weitere 49% auf der Grundlage des Kommunalvermögensgesetzes. Übernahme der BEAG durch die GASAG rückwirkend zum 01.01.1991.
25.06.1992: Umwandlung des städtischen Eigenbetriebs Gasag in die "GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft" durch das Land Berlin. Eintragung in das Handelsregister am 28.06.1992.
03.09.1992: Erstmalige Aufnahme des Einspeicherbetriebs in den Erdgas-Untertagespeicher Berlin in der Glockenturmstraße (Charlottenburg). Außerbetriebnahme der ersten Niederdruck-Leichtbenzinspaltanlage in Charlottenburg.
02.10.1992: Konzepte für die Fusion von GASAG und BEAG und neue Organisationsstruktur GASAG 2000: Aufbau einer "kundenorientierten, flexiblen und ergebnisorientierten Organisationsstruktur" mit sechs eigenständigen Niederlassungen als dezentrale Einheiten.
26.02.1993: Außerbetriebnahme der Hochdruckbenzinspaltanlage 1 im Werk Mariendorf sowie einer zweiten Niederdruck-Leichtbenzinspaltanlage in Charlottenburg.
11.06.1993: Fusion von GASAG und BEAG vollendet die Wiedervereinigung der Berliner Gasversorgung nach 44 Jahren: Die GASAG wird das größte kommunale Gasversorgungsunternehmen Westeuropas mit rund 835.000 Gasabnehmern und einem Rohrnetz von ca. 6.685 km Länge.
April/Juni 1994: Erster Aktienverkauf (jeweils 11,95%) durch das Land Berlin an die Ruhrgas AG, Essen, und die RWE Energie Aktiengesellschaft, Essen, sowie die Berliner Kraft- und Licht (Bewag)-Aktiengesellschaft.
11.11.1994: Wiederherstellung des Berliner Rohrnetzverbundes durch neue Hochdruckleitung zwischen Pankow und Reinickendorf.
15.06.1995: Verkauf weiterer 11,95% + 1% Belegschaftsaktien an die VEBA Energiebeteiligungs GmbH, Berlin/Düsseldorf. Damit befinden sich 48,80% des Aktienkapitals im Besitz privater Unternehmen.
12.05.1995: Stillegung des Gaswerks Charlottenburg.
03.05.1996: Präsentation des neuen Firmen-Logos der GASAG.
10.05.1996: Stillegung des Gaswerks Mariendorf und (vorfristiger) Abschluß der endgültigen Umstellung auf Erdgas.
30.08.1996: Eröffnung der ersten öffentlichen Berliner Erdgas-Tankstelle auf dem ehemaligen Werksgelände in Charlottenburg (Gaußstraße).
Januar 1997: 150jähriges Firmenjubiläum der GASAG.
03.09.1997: Berliner Senat beschließt die Veräußerung seines Anteils am Aktienkapital der GASAG in Höhe von 51,2%.
06.02.1998: Das Land Berlin schließt mit der Gaz de France Deutschland GmbH, der Gaz de France, Paris, und der Berliner Kraft- und Licht (Bewag)-Aktiengesellschaft einen Vertrag, mit dem die Landesanteile auf das Konsortium übergehen.