#läuftläuft

Wir zeigen Dir, was so läuft bei uns.

#TypischGASAG

GASAG Cleanup-Woche

Wir packen an. Weil es uns wichtig ist.

Immer nur von Nachhaltigkeit sprechen, reicht uns nicht. Wir wollen den praktischen Beweis antreten. Deshalb haben wir kurzerhand unsere eigene Cleanup-Woche gestartet: In drei insgesamt neunstündigen Arbeitseinsätzen quer durch Berlin, packen wir an, um etwas zu tun den Umwelt- und Naturschutz in unserer unmittelbaren Umgebung zu tun. Hier zeigen wir dir, wie es war.

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Landschaftspflege im Biesenhorster Sand

Los ging’s am Montag beim NABU-Projekt Biesenhorster Sand. Kein Saubermachen im klassischen Sinne der Cleanup Days, aber tatkräftige Unterstützung für ein funktionierendes Ökosystem und somit echter Umweltschutz: Den Lebensraum seltener heimischen Insekten- und Vogelarten zu erhalten, stand auf dem Plan. Neophytenbeseitigung nennt das der Fachmann, für uns war es ordentlich Ackern mit Hacke, Spaten und Säge. Hopfen, Schneebeeren, Pappelschößlingen und eingewandertem Eschen-Ahorn rückten wir auf die Pelle. Und weit gefehlt, wer glaubt, dass ein kleiner Baumsprössling sich einfach so aus dem Boden ziehen lässt. Unsere Armmuskeln berichten anderes. Auch wenn es ein bisschen skurril ist, Pflanzen für den Erhalt eines Ökosystems zu entfernen. Dass, wie und warum es sein muss, haben wir bei diesem Pflegeeinsatz vom NABU gelernt.
Wenn Du, wie wir, gern in der Natur unterwegs bist und ausgiebige Spaziergänge magst, dann lohnt sich ein Ausflug zum Biesenhorster Sand in Berlin-Lichtenberg. Das Gelände hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich und wartet derzeit auf die offizielle Anerkennung als Naturschutzgebiet. Bis es soweit ist, kümmert sich die örtliche NABU-Gruppe um das Gelände und hilft, seltene Insekten- und Vogelarten im Gebiet zu schützen.

Cleanup-Regatta auf dem Rummelsburger See

Ahoi Dienstag. Zwischen Kraftwerk Klingental und dem Molecule Man liegt das Wasser heute fast spiegelglatt. Perfekt also, um in Zweierteams verteilt auf neun Kajaks alles aus dem Wasser zu fischen, was dort nicht sein soll. Und das ist eine Menge. Auf dem Pontonsteg vom Kanu-Verleih am Paul-und-Paula-Ufer wackelt es als wir uns, ausgestattet mit Müllzange, Müllsack und Arbeitshandschuhen, in die Boote friemeln. Bloß nicht reinfallen. Schneller als gedacht paddeln wir nach kurzer Einweisung ins Gelände los. Spundwände, Ufergebüsch, Anleger, Buchten – nichts ist vor uns sicher. Das alte Fahrrad mussten wir am Ende allerdings liegen lassen. Wir bekamen es schlicht nichts ins Boot. Nach knappen drei Stunden Paddelzeit hievten wir mit unserem Vorstandsmitglied Matthias Trunk insgesamt sechs (!) dicke Müllsäcke voller in Spree und Rummelsburger See entsorgten Müll an Land. Eine Fußbank, ein Fußball, Farbdosen, Plastikteile, Dämmmaterial, jede Menge Glas – alles dabei, sogar eine Flaschenpost. Die ist natürlich kein Müll und kam gut verpackt mit zu uns an den Hackeschen Markt. Was drin steht, bleibt unser Geheimnis. Antwort an den Absender inklusive.
Mindestens genauso gut, wie der wertvolle Dienst an der Umwelt ist der teambildende Aspekt so einer Cleanup Regatta. Probier es am besten selbst einmal bei Ahoi Ostkreuz aus. Im Rahmen der von der BSR ins Leben gerufenen Kehrenbürger-Aktion helfen die gern beim Organisieren Deines eigenen Cleanups auf dem Wasser.

Im Einsatz für den Eisvogel

Regen. Es gießt, was vom Himmel will. Egal, unserem Tatendrang im Einsatz für die Natur tut das keinen Abbruch. Schlechtes Wetter gibt es bekanntlich nicht. Also rein in Gummistiefel und wasserfester Outdoor-Klamotte. Zum Abschluss unserer Cleanup-Woche packen wir im Vogelschutzreservat Flughafensee an. Wir reißen raus, schneiden ab und schleppen weg, um den Lebensraum des Eisvogels (!) zu erhalten. Wir hatten gar nicht gewusst, dass dieser seltene Vogel überhaupt in einer Stadt wie Berlin heimisch ist. 

Wir waren begeistert von so viel wilder Schönheit in unmittelbarer Nachbarschaft zum Tegeler Flughafen. Ein Ausflug hierher lohnt also alle mal. Hinweise und Termine für Aktionen der AG Flughafensee des NABU-Berlin gibt es direkt auf der Website

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