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Neu denken. Mit voller Energie.

Auf 'ne Currywurst mit der GASAG

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„Neu Denken. Mit voller Energie“: Beim Mittag auf dem Wochenmarkt greifen Rainer Knauber und Martin Ridder dann aber doch zur bewährten Currywurst.

Energie, Zukunft, eine „neue GASAG“ – seit Oktober präsentiert sich der eingesessene Versorger mit einer neuen Marke. Was es damit auf sich hat, wollten wir herausfinden. Deshalb haben wir die letzten sonnigen Tage genutzt und mit Kommunikations- und Marketingchef Rainer Knauber und Vertriebschef Martin Ridder bei einer ordentlichen Mittags-Currywurst am Hackeschen Markt nicht nur über Lieblingsplätze, Stromsparen und Blitzenergie gequatscht.

Wo fühlen Sie sich Zuhause?
Ridder: Zum einen natürlich Zuhause. Dann auch hier bei der GASAG (schmunzelt). Und ich fühle mich überall da Zuhause, wo Natur ist. Wo Bäume sind, wo Wald ist, wo Seen und Berge sind.

Was ist Ihr liebster Ort in Berlin?
Knauber: Das ist  leicht ! Der Boule-Platz beim Paul-Linke-Ufer. Ich spiele hier seit 15 Jahren, in der Regel mit guten und engen Freunden. Das hat dann oft den kleinen Nachteil, dass wir mehr reden als spielen. Aber nun gut. (lacht)

Und Ihr Lieblingskiez?
Ridder: Ach, das kann ich gar nicht so richtig sagen. Es gibt so viele Kieze in Berlin, die ich sehr mag. Wenn ich den schönsten Ort auswählen müsste, dann ist das für mich der Grunewald.

Was vermuten Sie: Wieviel Ampere stecken durchschnittlich in einem Blitz?
Knauber: Da kann ich jetzt nur raten... vielleicht 3.000 Ampere?
Ridder: Ich hab das schon mal gegoogelt: Es sind im Durchschnitt 20.000 Ampere. So ein Erdblitz kann sogar mehrere hunderttausend Ampere haben.

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Man ist sich einig: Die beste Currywurst am Platze gibt's bei Fränkels.
Was tun Sie, um Ihre eigenen Akkus wieder aufzuladen?
Ridder: Ich mache Sport. Das bringt mir, obwohl man ja eigentlich Energie verbraucht, die meiste Energie wieder zurück. Ich gehe Laufen und mountainbiken. Auf meiner Bucket-List steht auch noch eine Alpenüberquerung: Schön dem Klischee entsprechend am Gardasee ankommen, noch schnell einen Cappuccino trinken und ab ins Wasser. (lacht)

Nennen Sie etwas, das viel Energie hat.
Knauber: (deutet auf Ridder) Der Kollege hier!

Was ist die größte Herausforderung an Ihrem Job?
Ridder: Ich würde mich jetzt gerne revanchieren und sagen: Mein Kollege! (lacht) Aber nein, eigentlich beflügelt der eher. Für mich ist die größte Herausforderung meines Jobs, Verbraucher immer wieder neu für Energie zu begeistern. Das ist herausfordernd, weil – Energie bereitstellen, verteilen, verkaufen für den Verbraucher vordergründig todlangweilig ist. Strom und Gas kann man eben nicht anfassen, die stehen in der Maslow’schen Bedürfnispyramide ganz unten, es sind Grundbedürfnisse, die schlichtweg befriedigt werden müssen. Es soll warm und hell sein, der Kühlschrank soll funktionieren und die Herdplatte soll angehen. Das sind alles Dinge von denen man ausgeht, dass sie funktionieren, ohne dass man sich näher damit befassen will. Nun haben wir nicht den Anspruch, dass aus unseren Kunden plötzlich Gas-Fans werden. Dennoch wollen wir immer wieder neu begeistern und das Thema Energie ansprechend aufbereiten. Ich finde, mit unserer neuen Marke gelingt uns das: Wir machen Energie erlebbar. Wir kehren unser Inneres nach außen und sagen: „Schaut her! So sind wir. So sieht unsere Zukunft aus.“

Mit unserem neuen Auftritt wollen wir Geschichten erzählen – und uns auch welche erzählen lassen.

Marke, Webseite, Blog: Die GASAG geht neue Wege. Auf welche Neuerung sind Sie besonders stolz?
Ridder: Ich freue mich sehr darüber, dass wir die Art unserer Kommunikation ändern. Wir passen uns nicht nur an, sondern versuchen auch gleich ein paar Schritte voraus zu sein. Mit unserer 170-jährigen Tradition sind wir im Jetzt angekommen und wollen nach draußen geben was wir innen fühlen. Das macht mich schon stolz.
Knauber: Ich bin stolz darauf, dass wir den Mut hatten, neue Wege zu gehen. Es ist ja so: Wenn etwas gut läuft, neigt der Mensch dazu einfach so lange weiter zu machen bis es irgendwann nicht mehr gut ist. Ich glaube, wir haben da vorher die Kurve bekommen. Nun war es nicht so, dass der Eisbär doof oder unmodern war, aber wir waren nicht mehr ganz zufrieden. Es war einfach genug. Deshalb haben wir uns entschieden dichter an die Lebenswelt unserer Kunden heranzurücken. Der Eisbär war unecht, eine Kunstfigur. Damit kannst du keine Geschichten über Menschen erzählen. Mit unserem neuen Auftritt wollen wir aber genau das – und uns auch welche erzählen lassen. 

Wie wurde bei Ihnen als Kind Strom gespart?
Ridder: Wenn ich mich recht erinnere: Gar nicht. Wir alle kennen wohl „Lass das Licht nicht brennen!“, aber darüber hinaus haben wir nicht gezielt Strom gespart. Auch heute versuche ich nicht meinen Energieeinsatz zu reduzieren. Vielmehr sehe mich nach passenden Lösungen um, Energie besser zu nutzen. Ich benutzte energieeffiziente Geräte und vernünftige Lampen, damit ich nicht auf die Dauer des Stromverbrauchs achten muss. So erziehe ich meine Kinder – auch wenn das „Mach’s Licht aus!“ immer noch mit dazu gehört. (lacht)

Was bedeutet Nachhaltigkeit für Sie?
Knauber: Nachhaltigkeit als Wort wurde in den letzten Jahren ein wenig überbenutzt. Es beschreibt meiner Meinung nach nicht genau genug worum es geht: Für mich bedeutet Nachhaltigkeit, dass ich mir morgen etwas wegnehme, wenn ich heute nicht richtig mit meiner Gesundheit, meiner Energie, meiner Zeit umgehe. Nachhaltig zu handeln bedeutet also, sich selbst und Anderen etwas für morgen übrig zu lassen. Für mich ist das schlicht verantwortungsvolles Handeln.

Wir haben hier die Pole-Position und wir werden uns nicht gleich nach der ersten Kurve überholen lassen.

Was ist für Sie die Energiequelle der Zukunft?

Knauber: Also für die nächsten zehn bis 50 Jahre würde ich sagen, dass wir statt völlig neue Quellen zu erschließen, die vorhandenen immer effizienter nutzen werden. Energie wird immer grüner und individueller erzeugt werden.

 

Wenn alles möglich wäre: Wie sieht die Energie der Zukunft in Berlin aus – und welche Rolle spielt dabei die GASAG?

Knauber: Alles möglich heißt, dass wir unter unserem Berliner Boden keine zig verschiedenen Leitungsmaterialien von der Kaiserzeit bis heute haben, sondern quasi grüne Wiese? (lacht) Also dann würde ich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die Produktion und den Verbrauch von Energie so synchronisieren, dass alles optimal ausgelastet ist und keine externen Quellen angezapft werden müssen. Aber ernsthaft: Wir sind heute schon ein Vorreiter in Sachen Contracting und bieten maßgeschneiderte Lösungen zur Energieversorgung an. Darüber hinaus investieren wir im großen Stil in Windenergie. Darin sehe ich die Zukunft der GASAG.

Ridder: Ich glaube, dass wir mit den richtigen Produkten und Lösungen für Eigenheimbesitzer und Mieter noch sehr viel interessanter werden können. Als alteingesessenem Energieversorger vertraut man uns nicht nur, man traut uns auch zu, dass wir Fragen der individuellen Energieversorgung kompetent und vor allem mit den richtigen Produkten und gutem Service beantworten können. Das können nicht viele. Wir starten hier in Berlin aus der Pole-Position und wir wollen uns natürlich nicht gleich nach der ersten Kurve überholen lassen.