#TypischGASAG

Sommerinterview (1): #TypischBerlin

Letzte Rettung Späti, ruppige Busfahrer und weiße Sneaker überall

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Dürfen wir vorstellen: Lili und Safi. Beide gehören seit knapp einem Jahr zu unserem Team am Hackeschen Markt mitten in Berlin. Lili, waschechte Berlinerin, als Trainee für Digitalisierung. Safi, Afghane und erst seit zweieinhalb Jahren in Berlin, als einer von mehreren internationalen Auszubildenden im kaufmännischen Bereich. Was für sie #typischGASAG und #typischBerlin ist, verraten sie in unserem zweiteiligen Sommerinterview. Los geht’s auf unserer Dachterrasse mit ihrem Blick auf Berlin: 

#TypischBerlin an einem Sommertag
Lili: Zum Berliner Sommer gehört für mich, draußen zu tanzen. Egal, ob bei einem Open Air oder zum Beispiel am Spreeufer beim Bodemuseum. Hauptsache draußen! Und natürlich vergeht kein Sommer ohne Ausflug an den See. 
Safi: Ich will mich gar nicht festlegen. Man kann im Sommer einfach so viel machen in Berlin. Aber vielleicht ist gerade das typisch!? 

Die Qual der Wahl also auch am Wochenende. Events und Ausflugsmöglichkeiten gibt’s reichlich, genauso wie Parks und andere schöne Orte zum Chillen. Was also tun?

#TypischBerlin an einem Sonntag
Safi: Für mich beginnt ein Sonntag mit Sport, danach geht‘s mit Freunden in den Mauerpark. Da ist immer was los. 
Lili: Ich bin da wie die meisten Berliner – ich kann stundenlang frühstücken! Cafés gibt’s in Berlin ja genug.

Das bringt uns gleich zum nächsten Punkt. Im GASAG-Büro am Hackeschen Markt frühstücken manche Müsli, manche bringen sich vom Bäcker ein belegtes Brötchen mit oder schneiden sich morgens in der Küche frisches Obst. Typisch Berlin, wenn auch nicht sehr kollegenfreundlich, wäre eher das Mettbrötchen. Aber wie sieht’s eigentlich außerhalb der Arbeit aus?

#TypischBerliner Frühstück
Lili: Ein Berliner Frühstück ist ausgiebig, es gibt immer von allem etwas: von Croissants über Lachs bis hin zu Oliven. Himmlisch!
Safi: Und Brötchen. Deutsche essen immer Brötchen! 
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Na klar, Schrippen wie wir in Berlin sagen. Solche typischen Begriffe schnappt irgendwann jeder auf, der in die Hauptstadt zieht. In den Gängen der GASAG hört man mitunter auch recht deutlich, in welcher Stadt wir zuhause sind. Vor allem bei den älteren Kolleginnen und Kollegen, die Jüngeren sprechen eher Hochdeutsch. 

#TypischBerliner Schnauze
Safi: Ick bin ein Berliner. Das wäre Berlinerisch, oder? Mehr ist mir noch nicht aufgefallen.
Lili: Ne richtige Berliner Schnauze gibt’s ja auch kaum mehr. Klar werden noch typische Ausdrücke wie Schrippe oder Bulette verwendet, aber sonst ist doch überall längst Hochdeutsch üblich. Wer berlinert schon noch? In meinem Bekanntenkreis die wenigsten.

Was sonst ist also kennzeichnend für die Berliner? Sicher die Vielfalt! Ein Blick auf die Berliner Mode genügt, um sich zu überzeugen. 

#TypischBerliner Style
Lili: Jeder trägt, wozu er Lust hat. Ob Jogginghose, Tennissocken, Schlipps und Krawatte, Ethnolook oder bunte Haare. Man findet alles. Und niemanden stört es.
Safi: Ich beobachte trotzdem einen Trend: So gut wie alle haben weiße Schuhe an. Überall, wo ich hingucke. Auch wenn die wenigsten Schuhe noch richtig weiß sind. (lacht)

Ebenfalls, und nicht erst seit gestern, typisch im Berliner Straßenleben ist der Späti ums Eck. Irgendwann finden wir uns alle dort wieder, um die vergessene Milch, ein Feierabendbier oder, in den heißen Sommernächten, ein Eis für den Heimweg zu besorgen.

#TypischBerliner Spätieinkauf
Lili: Gar keine Frage: Getränke! Oft eine Mate oder sonst auch ein Drink für unterwegs. 
Safi: Genau, egal wie spät es abends ist. Und wenn man dann noch Pizza bekommen kann – perfekt. 

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#TypischBerliner Kiezleben
Lili: Ich bin im Wedding aufgewachsen. Dort herrscht Multikulti. Es ist teilweise rotzig, aber geil. 
Safi: Bei mir in Steglitz-Zehlendorf sieht‘s ganz anders aus: ruhig, entspannt und vor allem grün.

Aus Steglitz ist es ein ganz schön weiter Weg zur GASAG. Wie viele Kollegen kommt auch Safi mit der BVG zur Arbeit. Jetzt im Sommer natürlich wieder ein besonderes Vergnügen in den vollen, meist unklimatisierten Bahnen und Bussen. Auch sonst? 

#TypischBerlin in den Öffis
Lili: Die Busfahrer sind tatsächlich so unfreundlich, wie man immer sagt. Geht die Tür mal nicht zu, werden sie ruppig und schreien durch den ganzen Bus. Daran hat sich aber jeder gewöhnt, glaube ich.  
Safi: Die Fahrgäste sind dagegen in der Regel höflich. Wenn alte Menschen einsteigen, wird ihnen direkt ein Platz angeboten.  

Teil 2 unseres Sommerinterviews mit Lili und Safi über Typisches bei der GASAG findet ihr hier

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