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Wir zeigen Dir, was so läuft bei uns.

Tipps für einen alternativen Valentinstag

Unsere To-Do-Liste für Valentinsmuffel

Er wird geliebt und gehasst gleichermaßen oder ist als Erfindung amerikanischer Blumenhändler verschrien  – der Valentinstag. Alle, die dem 14. Februar nicht mit Herzchenaugen entgegenfiebern, sollten sich die garantiert unromantischen Tipps unserer Lieblingsberlinerinnen von Berlin Ick Liebe Dir zu Gemüte führen. Damit vergeht der Tag bestimmt auch für Valentinstagsmuffel wie im Flug!

1. Kneipentour statt Candle Light Dinner

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Seien wir ehrlich, was gibt es Besseres, als einen Abend mit Freunden in der liebsten Kneipe? Gerade am Valentinstag, an dem manche schon beim Anblick eines verliebten Pärchens schlechte Laune bekommen, seid ihr in einer typischen Berliner Eckkneipe genau richtig. Hier herrscht weniger romantische Gefühlsduselei, sondern eher raue Herzlichkeit, in der ihr euch mit euren besten Freunden, alten Schlagern, einer Runde Darts und einem Bier eigentlich am wohlsten fühlt.

2. Morbide Magie statt Liebeszauber

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Was schreit mehr nach Anti-Romantik als ein Lost Place? Davon gibt’s ja in Berlin zum Glück einige. Besonders können wir aber die Beelitz Heilstätten empfehlen. Einst die größte Lungenheilanstalt der Welt, sind hier, etwas südlich von Berlin, jetzt nur noch die gruseligen Überbleibsel der Klinik zu finden. Um ein bisschen von der Magie dieses verlassenen Ortes zu spüren, könnt ihr geführte Touren buchen, in denen ihr mehr von der Geschichte der Beelitzer Heilstätten und dem damaligen Alltag erfahren könnt. Das ist definitiv nicht der Ort, an dem ihr auf Verliebtheit und rosarote Brillen treffen werdet, also wie gemacht für Valentinstagsmuffel.

3. Laut gegen Liebeskummer

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Manchmal hilft nichts anderes als seinem Frust lautstark Luft zu machen. Damit meinen wir in diesem Fall nicht, dass ihr allen Turteltäubchen um euch herum eure Abneigung ins Gesicht schreien sollt. Schnappt euch lieber ein paar Freunde und dann ab in die Karaokebar. Im Monster Ronson’s zum Beispiel könnt ihr ohne Ende Anti-Liebeslieder singen und euch von aller Abneigung befreien. Danach fühlt ihr euch bestimmt wie neugeboren.

4. Chin, Chin, Gin Tasting

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Statt euch zu ärgern, dass alle anderen Teil eines Paares sind während ihr den Valentinstag allein verbringt, geht in die Offensive und tut euch etwas Gutes. Ein Gin Tasting im „The Boozehound“ zum Beispiel. Das macht Spaß und nach ein paar Probeschlucken Gin plaudert ihr ganz locker mit den anderen Teilnehmern. Oder ihr bucht den Kurs mit euren Freunden, da wisst ihr auf jeden Fall, mit wem ihr den Abend verbringt. Ab fünf Personen bietet das „The Boozehound“ nämlich private Tastings an.

5. Liebe spenden

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Anstatt all die Liebe zu umgehen, die am Valentinstag in der Luft liegt, macht es einfach anders herum und spendet Liebe. Eine tolle Anlaufstelle dafür ist die Berliner Stadtmission. Hier arbeiten viele Ehrenamtliche daran, obdachlosen Menschen zu helfen und ihnen ein Stück Normalität in den Alltag zu bringen. Mit Kältebussen, Notunterkünften, Wohnstätten und Ambulanzen zum Beispiel. Um die Berliner Stadtmission zu unterstützen oder selber zu helfen, spendet ihr auf der Website oder gebt eure alte Kleidung in die Kleiderboxen der Stadtmission. Ihr könnt sicher sein, dass die Spenden auf jeden Fall in die richtigen Hände gelangen und stolz auf euch und eure gute Tat.

6. Wanderlust statt Liebesfrust

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Wo kann man besser mal ganz tief durchatmen und dem Alltag  – oder in diesem Fall dem Valentinstag – für ein paar Stunden entfliehen als in der Natur? Zum Glück findet gibt es in Berlin viele kleine und große grüne Oasen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem ausgedehnten Spaziergang durch den Grunewald? Oder einer Erkundungstour durch die Wuhlheide? Wenn um einen herum nichts als raschelndes Laub oder das Knacken der Äste zu hören ist, kann man wieder ganz bei sich sein. Ein Spaziergang durch die Natur ist zwar simpel, aber eine super Sache, um die Akkus wieder aufzuladen. Wer braucht da schon den Valentinstagtag?

7. Unterwelt statt Wolke 7

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Ihr wollt euch einfach nur verkriechen? Oder beim Anblick von roten Herzen, Rosen und Kerzen direkt abtauchen? Das könnt ihr! Bucht eine Tour durch die Berliner Unterwelten und verbringt den Tag ein paar Meter unter der Hauptstadt. Bei geführten Touren durch Bunker, Tunnel oder Schutzräume vergesst ihr schnell, was da über euch grad abgeht und lernt noch was über die Berliner Geschichte. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es im Zweiten Weltkrieg in Kreuzberg einen unterirdischen Bunker nur für Mütter mit Kindern gab? Aber wir wollen natürlich nicht zu viel vorwegnehmen. Lasst euch überraschen, was die Berliner Unterwelt so alles zu bieten hat!

8. Schwarz statt Rosa 

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Bei unserem ultimativen Anti-Valentinstag-Tipp kriegt ihr garantiert nichts mit von verliebten Pärchen mit: ein Dinner im Dunkeln. In der unsicht-Bar in Mitte zum Beispiel, kommt es bei den drei- bis viergängigen Menüs einzig und allein auf euren Geruchs- und Geschmackssinn an, denn serviert wird im Dunkeln. Es ist richtig dunkel, stockdunkel, schwarz wie die schwärzeste Nacht. Das ist nicht nur ein ganz neues und außergewöhnliches Erlebnis. Es hat auch noch den Vorteil, dass man seine Mitmenschen während des ganzen Dinners auf keinen Fall sieht und Problem mit den verliebten Pärchen löst sich so von selbst.

9. Mensch ärgere Dich nicht

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Pech in der Liebe, Glück im Spiel! Wenn das Sprichwort stimmt, dann ist am Valentinstag ein Spielecafé doch genau das Richtige! Schnappt euch einen Gegenspieler und macht euch einen entspannten Nachmittag. Bei Kaffee, Kuchen und ein paar Spieleklassikern vergeht der ungeliebte Tag wie im Flug. Im Café Dritter Raum in Neukölln kriegt ihr sogar passende Wohnzimmeratmosphäre zur Spielrunde dazu. Und für alle, die nicht so auf Brettspiele stehen, gibt es auch noch den guten alten Super Nintendo. Da ist der Valentinstag ganz schnell vergessen, ganz sicher

10. Bürgeramt statt Kuscheln

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Und wem die letzten neun Vorschläge noch nicht unromantisch genug waren, für den hätten wir hier dann DEN Anti-Romantik-Ort: das Bürgeramt! In den schnöden, dunklen Wartehallen kommt garantiert keine rosa Wattewolkenstimmung auf. Außerdem könnt ihr in dem Zuge auch direkt noch Dinge erledigen, die ihr vielleicht bisher aufgeschoben habt: die längst überfällige Verlängerung des Ausweises zum Beispiel, denn wer kennt’s nicht? Als man das letzte Mal draufgeguckt hat, war er noch sieben Jahre gültig und heute, zack – abgelaufen. Die Zeit vergeht wohl einfach zu schnell.