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So viel Heimlichkeit: Unsere liebsten Weihnachtsmärkte

Hipper Independent-Markt oder klassisches Flair an Berlins bekannten Plätzen? Wir zeigen Dir unsere liebsten Weihnachtsmärkte in dieser Saison. Wo schmeckt uns der Glühwein besonders gut und welches Konzept bietet tolle Atmosphäre? In den Wochen vor Weihnachten stellen wir regelmäßig einen anderen Markt vor. Mach mit uns den Test.

#6 Hippe Hüttenromantik – Holy Heimat im Haubentaucher

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Testurteil von Berlin-Ick-Liebe-Dir: Die Holy Heimat fand letztes Jahr noch in der ehemaligen „Neuen Heimat“ statt. Dieses Jahr ist der Weihnachtsmarkt ein paar Meter weiter vor in den Haubentaucher gezogen. Auf dem Gelände reihen sich wie auch auf den anderen Weihnachtsmärkten die schön geschmückten Häuschen und Stände nebeneinander, nur eben einen Tick hipper und moderner als auf den klassischen Märkten.

Obwohl das Gelände durchaus überschaubar ist, gibt es doch Einiges für 2 EUR Eintritt. Da wäre zum Beispiel die Eislaufbahn, auf der Ihr Eure Runden drehen könnt. Ein Schlittschuh-Verleih ist natürlich vor Ort. Wer nicht so gerne Schlittschuhe fährt, aber Eisbahnen mag, kann eine Ecke weiter Eisstockschießen. Aber Achtung, nicht zu viel Zielwasser aka. Glühwein trinken, sonst ist Euch zwar warm, aber das mit dem Treffen klappt nicht mehr so ganz.  Wir haben uns nicht ganz getraut, aber wer mutig genug ist, kann sich auf der Holy Heimat von Lamira die Hand lesen lassen. Etwas Mystik und Aberglaube gehören aber sicherlich dazu ;)

Die Holy Heimat hat vor allem kulinarisch einiges zu bieten: Es gibt zwei PopUp-Restaurants, in denen Ihr jedoch nur mit vorheriger Reservierung Platz nehmen könnt. Während es in der „Jägerhütte“ etwas gehobener zugeht, sitzt man in der „Schwarze Heidi Fondue Hütte“ gemütlich mit den Liebsten beisammen und frönt der Käselust.  Und damit auch alle Kinder einen aufregenden Besuch haben, gibt es das Kinder Wonderland – Malen, Toben, Geschichten erzählen und Kinderschminken, für alles ist gesorgt.

Apropos, wisst Ihr noch damals, wie aufgeregt man als kleines Kind war, wenn man auf den Weihnachtsmärkten oder in Einkaufszentren Fotos von sich und dem Mann mit dem langen weißen Bart machen wollte? Diese Kindheitserinnerung kann man auf der Holy Heimat in der Nikolaus Photo Booth Ecke im Nu noch ienmal erleben ;) 

Nachdem wir unsere Runden über den Markt gedreht haben, wollten wir uns noch dem typischen alkoholischen Heißgetränk widmen. Für 3,50 EUR gibt es Bio-Glühwein. Unser Tipp ist allerdings der Hot Toddy, eine Mischung aus Glühwein und Grog auf Whiskey-Basis. Gefüllte Brezn, herzhafte und vegane Waffeln, irischer Haggis und Burger sorgen dafür, dass Euch der Alkohol nicht zu Kopfe steigt.

#5 Am Spreeufer – das Winterdorf an der Arena

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Testurteil von Berlin-Ick-Liebe-Dir: Auf dem Gelände der Arena Berlin findet dieses Jahr schon zum zweiten Mal das Winterdorf statt. Der Name beschreibt diesen Weihnachtsmarkt ziemlich gut, denn die Atmosphäre lässt Euch wirklich glauben, Ihr seid in einem kleinen, verwunschenen Winterdorf gelandet. Großer Pluspunkt ist die Lage direkt an der Spree. Spätestens zum Abend hin steigen die Nebelfelder über dem Wasser auf und verschaffen dem eh schon zauberhaften Weihnachtsmarkt die Extra-Portion Charme.

Gegen 1 EUR Eintritt kommt Ihr auf das Gelände und werdet von einer großen Feuertonne empfangen, die später ganz bestimmt Euer Lieblingsplatz sein wird. Aber vorher gibt es auch hier einiges zu entdecken: Neben Waffeln, Raclette, Wraps, Thüringer Bratwurst, Flammkuchen und verschiedenen Suppen, hatte es uns vor allen Dingen der Dutch Weed Burger angetan. Dessen Hauptbestandteil ist Seaweed, also Seealgen, und nach Auskunft der Köche ist es der gesündeste Burger der Welt. Bislang ist das Team nur auf Durchreise und ohne festen Stand oder Laden in Berlin. Wer den Burger probieren will, sollte die Chance also unbedingt nutzen.

Bio-Glühwein plus Orangenscheibe gibt es im Winterdorf für 3 EUR. Aber Ihr solltet davon nicht zu viel trinken, wenn Ihr anschließend noch eine Runde Eisstockschießen spielen wollt.

Nicht so sportlich, aber auch zum Mitmachen, Mitsingen oder Mitschunkeln ist das Live-Programm auf der Bühne. Spätestens wenn der Berliner Kneipen- und Wohnzimmerchor auftritt, werdet Ihr ganz automatisch mitträllern wollen.

Wer mit seinen Kids unterwegs ist, für den bietet das Winterdorf mit der Winterstube eine tolle Holzhütte, in der die Kleinen basteln, backen oder sich Märchen erzählen lassen können.

Unser absolutes Highlight war Folgendes: Irgendwann wird es doch recht frisch und es zieht einen zur eingangs erwähnten Feuertonne. In der Hand duftenden Glühwein, vor einem lodern die Flammen und dann ertönen aus der Ferne die Klänge eines Saxophonisten. Stück für Stück wird die Musik lauter und irgendwann steht der Typ dann bei Euch und schafft die wohl coolste Weihnachtsmarkt-Atmosphäre Berlins.

#4 Eine Reise wert – Weihnachtsmarkt in der Spät'schen Baumschule

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Testurteil von Berlin-Ick-Liebe-Dir: Für die meisten Berliner ist der Weg zum Weihnachtsmarkt auf dem Gelände der Späth’schen Baumschulen relativ weit. Ob mit Fahrrad oder den Öffentlichen Verkehrsmitteln, es dauert es eine ganze Weile. Aber so viel können wir sofort verraten, es lohnt sich.

Schon bevor Ihr das eigentliche Gelände betretet, werdet Ihr von einem Weg begrüßt, an dem links und rechts große Bäume stehen und über dem das warme Licht der Lichterketten strahlt. Als wir dort waren, hatten wir leichten Nebel, sodass es fast schon mystisch erschien.

Für 3 Euro Eintritt dürft Ihr den Weihnachtsmarkt besuchen, der Dank des Geländes der Baumschule ein echtes Erlebnis ist. Eigentlich dachten wir, dieser Weihnachtsmarkt wäre einer dieser süßen, kleinen, winzigen. Umso überraschter waren wir als uns dann Gegenteiliges bewusst wurde. Vom großen Weihnachtsbaum zu Beginn gehen einzelne Wege ab. Kunsthandwerk, Schmuck, Spielzeug, kulinarische Spezialitäten, Bratwurst, Lebkuchenherzen, Zuckerwatte – alles, was einem beim Wort Weihnachtsmarkt in den Sinn kommt, gibt es dort. Besonders toll ist die Mosterei neben dem Lagerfeuer, die verschiedene heiße Säfte mit einem Schuss Wodka, Amaretto & Co. anbietet. Ihr könnt Euch Euren „Glühwein“ also ganz nach Eurem Geschmack zusammenstellen. Nachdem wir uns von innen wärmten, brauchten wir dringend noch die äußere Wärme vom Lagerfeuer. Urgemütlich stehen Menschen jeden Alters vor den Flammen, heizen sich wieder auf und unterhalten sich. Beinahe gegenüber liegt im Hof der Späth’schen Baumschule die große Bühne.

Zwischen 16 und 19 Uhr treten dort Musiker und allerlei Showacts auf. Damit es auch den Kleinsten nicht langweilig wird, gibt es ein buntes Programm aus Ponyreiten, Karussell und Fotos mit dem Weihnachtsmann. Außerdem kann man Geschenke und Gestecke basteln. Zudem gibt es einen Märchenkeller mit Erzählungen und die Märchenhütte im Monbijou-Theater, welche die Kinderaugen zum Funkeln bringen. Und wenn man geht, nimmt man sich am besten direkt einen Weihnachtsbaum von der Baumschule mit nach Hause.

Geöffnet ist der Markt an allen Adventswochenenden von 11 bis 20 Uhr.

#3 Echtes Highlight – Weihnachtsmarkt in der Spandauer Altstadt

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Unser Testurteil: Für die etwas längere Fahrzeit von gut einer halben Stunde ab dem Stadtzentrum wird man auf dem Weihnachtsmarkt in der Spandauer Altstadt mit wunderschönem Ambiente und tollen Ständen belohnt. Unser Highlight ist der finnische Glögi, eine mit Johannisbeersaft verfeinerte Glühwein-Spezialität. Der Weihnachtsmarkt in Spandau ist täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet, an Frei- und Samstagen sogar bis 22 Uhr.

#2 Solider Feierabend-Markt – Winterzeit vorm Roten Rathaus

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Unser Testurteil: Klasse Kandidat für den schnellen Feierabendglühwein. Mit der in den Augen der vielen internationalen Touristen sicherlich „typisch deutschen“ Heimeligkeit ist der Weihnachtsmarkt vor dem Roten Rathaus optimal für diejenigen, die schnell Weihnachtsatmosphäre tanken möchten. Persönliches Highlight ist der Bratapfelstand, wo die leckeren Bratapfelmännchen frisch aus dem Steinofen kommen und mit Vanille-Sauce und Rosinen gekrönt werden. Dennoch: Wer auf der Suche nach etwas Neuem und Ungewöhnlichem ist, sollte eher auf einen der anderen, kleineren Märkte ausweichen. 

#1 Wohlfühlmarkt für Jedermann – Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg

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Unser Testurteil: Der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg überzeugt durch eine tolle Atmosphäre. Auch einige neue Stände, die man vielleicht auf den hipperen Märkten Berlins finden würde, tauchen hier auf. Besonders lecker schmeckt uns der Baumstriezel. Schon wegen ihm lohnt die Anreise.