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  3. 5 Apps, mit denen Autofahrer CO₂ und Geld sparen

Mit dem Smartphone CO₂ sparen?

Das geht! 5 Apps für den Weg in die CO2-freundliche Mobilität, die Autofahrer kennen sollten.

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Der Umstieg von Benziner oder Diesel auf klimaschonende Gasantriebe oder die vom CO2-Preis befreite Elektromobilität fällt vielen nicht leicht. Die größte Sorge ist dabei die Infrastruktur: Wo finde ich Tankstellen mit Erdgas oder Autogas? Wo stehen öffentliche Ladestationen? Wer hilft mir bei Pannen? Dabei stecken im Zeitalter der Digitalisierung die Lösungen in der Hosentasche! 5 Apps, mit denen der Weg in die klimafreundliche Mobilität zum Kinderspiel wird.

1. Mit der „Chargemap“-App Ladestationen in Berlin finden

In Berlin gibt es Hunderte Ladestationen – wöchentlich kommen neue hinzu. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Ebenso auf der Suche nach einer App, die wirklich alle aktuellen Ladestationen listet. Die kostenfreie „Chargemap“-App kommt diesem Ziel ziemlich nahe. Mehr als 166.000 Ladepunkte werden hier aktuell weltweit gelistet. Für einmalig 20 Euro kann der „Chargemap“-Pass erworben werden, eine Bezahlkarte und eine universelle Zugangslösung, mit der man sein Elektrofahrzeug in den meisten europäischen Ladenetzen aufladen kann. Interessant ist auch die Routen-Funktion, mit der man etwa vor einer Reise die Ladestationen auf der Wegstrecke festlegen kann. Die „Chargemap“-App ist sowohl für Android als auch für iOS erhältlich.

2. „Clever Tanken“ – wissen, wo man gerade am günstigsten fährt

Gerade das Auto wieder vollgetankt und kurz darauf fährt man an einer Tankstelle mit günstigerem Tarif vorbei. Ärgerlich. Insbesondere angesichts des CO2-Preises, der ab Januar 2021 gilt. Verschiedene Tankpreis-Apps helfen dabei, dass das nicht passiert. Besonders zuverlässig ist dabei unter anderem die App „Clever Tanken“. Die integrierte „Magic Map“ zeigt an, wo man zum Suchzeitpunkt die Tankstelle mit dem besten Preis findet. Dabei kann zwischen allen gängigen Kraftstoffarten – von Diesel über Super, Autogas bis zu Erdgas und Wasserstoff – gewählt werden. Nettes Feature: Sobald eine Tankstelle den festgelegten Tiefpreis anbietet, den man eingegeben hat, wird man per Push-Mitteilung benachrichtigt. Neu: Die App zeigt seit Kurzem auch Ladestationen für E-Autos an. Die App gibt es sowohl für Android als auch für iOS.

3. „WeShare“ – elektrisch durch Berlin

Ein Benziner mit durchschnittlichem Kraftstoffverbrauch emittiert 190 g CO2 pro gefahrenem Kilometer. Ein Elektroauto: null, wenn es mit Ökostrom fährt. Nur logisch also, den Ausbau der Elektromobilität voranzutreiben. Und das klimafreundliche Carsharing. Denn auch die gemeinschaftliche Nutzung von Autos senkt die CO2-Emission – laut Umweltbundesamt sogar um mehrere Millionen Tonnen pro Jahr. Mit WeShare Berlin, dem Carsharing-Angebot von Volkswagen, können die Berliner seit Mitte 2019 beides verbinden: Denn die Flotte ist komplett elektrisch. Geladen wird sie mit zertifiziertem Ökostrom. 1.500 e-Golf-Fahrzeuge warten auf den Straßen der Stadt auf Carsharer.

So funktioniert WeShare

  • Kostenlose „WeShare“-App herunterladen.
  • Persönliche Daten eingeben und Führerschein überprüfen lassen. Anmelden darf sich, wer mindestens 21 Jahre alt ist und seit mindestens 1 Jahr einen gültigen EU-Führerschein besitzt.
  • e-Golf-Fahrzeuge auf der Karte aussuchen und maximal 15 Minuten lang reservieren.
  • Auto per App öffnen – und losfahren.

WeShare arbeitet nach dem „Free-Floating“-Prinzip, das heißt, es gibt keine festen Vermietstationen. Somit kann das geliehene Fahrzeug auch überall innerhalb des Geschäftsbereichs wieder abgestellt werden – außer natürlich im Halteverbot.

Was kostet WeShare?

  • Jede Minute kostet 19 Cent.
  • Zudem fällt 1 Euro pro Miete an.
  • Im Zwischenstopp-Modus – wenn man zum Bespiel parkt, um schnell einzukaufen – zahlt man 5 Cent pro Minute.
  • Für 24 Stunden werden maximal 49 Euro fällig.

4. „ADAC Pannenhilfe“-App

Fahrer von Elektro- und Erdgas-Autos sind nicht selten besonders verunsichert, was im Falle eines Unfalls zu tun ist. Die „Pannenhilfe“-App des ADAC weiß es. Die integrierte Unfallcheckliste listet sechs Punkte – von „Absichern“ bis „Unfallbericht erstellen“. Wichtige Rufnummern sind nur einen Klick entfernt. Die persönlichen Fahrzeugdaten werden im Profil hinterlegt. Mittels Ortungsfunktion lokalisiert die „Pannenhilfe“-App das Fahrzeug automatisch. Im Ernstfall lassen sich so alle wichtigen Informationen schnell und unkompliziert an die Helfer übermitteln. Außerdem erhält man aktuelle Statusmeldungen und es wird die voraussichtliche Wartezeit angezeigt, bis die Pannenhilfe eintrifft. Die App steht allen Nutzern im vollen Umfang kostenlos zur Verfügung – auch Nichtmitgliedern. Die ADAC-Pannenhilfe als solche ist jedoch nur für Mitglieder im Rahmen der Mitgliedschaftsbedingungen kostenfrei.

5. „TripTracker“ – Das automatische Fahrtenbuch

Nie wieder Fahrtenbuch schreiben: Mit dieser App können Auto-Fahrer ihre Touren im Detail erfassen lassen. Dazu wird „TripTracker“ über die OBDII-Schnittstelle mit dem Auto verbunden, wodurch der Tachostand ausgelesen werden kann. Es wird also lediglich ein entsprechender Bluetooth-Adapter benötigt. Dank Diagrammen und Kalender hat man jede einzelne Fahrt samt Kosten im Blick. Es besteht sogar die Möglichkeit, sein Fahrtenbuch mit anderen zu teilen und es auf diese Weise gemeinschaftlich zu führen. „TripTracker“ wurde auf Basis der Rechtsvorschriften entwickelt und wird daher vom Finanzamt akzeptiert, wenn es ordentlich geführt wurde. Weiterer Vorteil: Wer weiß, wie viel er fährt, weiß auch, wie viel CO2 er verbraucht. Das hilft nicht zuletzt bei der Entscheidung, ob sich der Umstieg auf einen klimafreundlicheren Antrieb rechnet.

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