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10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Sie würden schon gern mehr für die Umwelt tun, wissen aber nicht was und wo Sie anfangen sollen? Mit den folgenden Tipps zeigen wir Ihnen, wie Sie im Alltag zukünftig nachhaltiger Leben können. 

1. Tipp - Richtig einkaufen

Nachhaltiger Konsum will gelernt sein. Auch beim Einkaufen von Dingen des täglichen Bedarfs gibt es die ein oder andere Stellschraube für ein umweltbewussteres Leben. Eine ist der Kauf saisonaler Lebensmittel aus der Region, insbesondere bei Obst, Gemüse und Fleischprodukten. Wenn es möglich ist, verzichten Sie bei den Lebensmitteleinkäufen auch auf unnötige Plastikverpackungen und -tüten.

Zudem können Sie schauen, ob auf den Produkten bestimmte Siegel vorhanden sind. Bioprodukte sollten mindesten mit dem grünen EU-Bio-Siegel gekennzeichnet sein. Eine Übersicht was die verschiedenen Gütesiegel bedeuten sowie weitere Tipps finden Sie beispielsweise auch auf: https://www.nachhaltiger-warenkorb.de/themenbereiche/essen-und-trinken/ .

2. Tipp - Weniger Müll produzieren

Viele Wege führen nach Rom. Möglichkeiten weniger Müll im Alltag zu verursachen gibt es viele. Hier sind einige Anregungen: 

Jutebeutel statt Plastiktüten - Stoffbeutel mitnehmen, wenn Sie einkaufen gehen.

Unverpackt Läden in der Nähe besuchen - Dort können Sie Produkte ohne überflüssige Verpackungsmaterialien erwerben. 

Alufolie adé - Essen nicht in Alufolie, sondern in Mehrwegboxen transportieren.

Keine Coffee-to-go-Becher  - Nehmen Sie Ihren eigenen Thermobecher mit.

3. Tipp - Müll richtig trennen

Damit der von uns fabrizierte Müll richtig recycelt werden kann, macht es Sinn diesen auch entsprechend zu trennen. Zu unterscheiden ist nach Wertstoff/ Gelbe Tonne, Glas – zu trennen nach Farben, Papier, Biotonne und Restmüll. Wenn Sie sich unsicher sind, wo der Müll hingehört, finden Sie z.B. auf www.gruener-punkt.de sogenannte „Trennhilfen“.

4. Tipp - Energiesparende Elektrogeräte

Bei Neuanschaffungen auf hohe Energieeffizienzklasse achten (A+++). Neue Geräte – wie Wäschetrockner oder Kühlschrank – verbrauchen schnell mal 60 Prozent weniger Strom als zehn Jahre ältere Geräte. Die großen Haushaltsgeräte verbrauchen zusammen übrigens nicht selten rund die Hälfte des gesamten Stroms in Privathaushalten.

Eine Neuanschaffung von Haushaltsgeräten ist für Sie aktuell zu teuer, aber Sie wollen trotzdem Strom sparen? Dann wechseln Sie doch ihren Stromanbieter:

 

5. Tipp - Das Auto mal stehen lassen

Die Deutschen lieben ihre Autos. Aus der Liebe zur Umwelt würde es dennoch das ein oder andere Mal nicht schaden, gerade bei kurzen Strecken, eine Alternative wählen. Laut dem Umweltbundesamt verursachen Pkws ca. doppelt so viel CO2-Emissionen wie öffentliche Verkehrsmittel. Eine Bahnfahrt ist sogar noch umweltschonender. Für alle, die sich 2019 ambitionierte sportliche Ziele gesetzt haben, ist laufen oder Fahrrad fahren natürlich die Beste, und insgesamt auch umweltfreundlichste, Fortbewegungsart.

6. Tipp - DIY Putzmittel

Anstelle von aggressiven Chemikalien, die beim Putzen in das Abwasser gelangen und schlecht für Ihre Haut sind, können Sie auch Hausmittel verwenden. So können Sie mit Essig bzw. Essigessenz die Waschmaschine, Kaffeemaschine und den Wasserkocher entkalken oder mit Natron den Backofen reinigen.

7. Tipp - Nachhaltige Kleidung

Eigentlich ist es absurd wie wenig Beachtung der Zusammensetzung und Herstellung unserer Kleidung geschenkt wird, obwohl wir sie täglich rund um die Uhr eng an unserer Haut tragen.

Laut der Greenpeace „Detox-Kampagne“ von 2011 befinden sich in der Kleidung vieler bekannter Modelabels diverse hormonell wirksame und krebserregende Chemikalien. Neben der starken Gesundheitsschädlichkeit beim Tragen der Kleidung ist der Herstellungsprozess in Asien mit den vielen Chemikalien und Weichmachern sehr gefährlich für die Arbeiter und extrem schädlich für die Umwelt. Achten Sie deshalb auch hier auf Fairtrade und Bio-Siegel.

Gerade in Großstädten wie Berlin gibt es zudem mittlerweile viele kleine Labels die sehr modische fair produzierte Kleidung herstellen.

8. Tipp - Mikroplastik vermeiden

Mikroplastik sind kleine Kunststoffpartikel, die sich in Duschbad, Shampoos, Seifen, Peelings, Zahnpasta usw. befinden. Da diese Partikel kleiner als 5 Millimeter sind, können sie nicht richtig aus dem Abwasser gefiltert werden. Deshalb gelangt das Mikroplastik in die Gewässer und können bisher auch nicht aus der Umwelt entfernt werden. 
In vielen Ländern sind solche Inhaltsstoffe bereits verboten. Auch einige Unternehmen haben bereits versucht darauf zu reagieren und den Bestandteil aus ihren Produkten entfernt. Welche Produkte Mikroplastik enthalten und weitere Informationen finden Sie im Einkaufsratgeber von dem „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)“ 

Wenn Sie sich beim Einkaufen unsicher sind, können Sie auch die App von CodeCheck verwenden. Dort werden Ihnen die Inhaltsstoffe der Produkte angezeigt. Kosmetikprodukte enthalten beispielsweise Füllstoffe, die Acrylates Copolymer (bzw. Acrylates Crosspolymer) oder NYLON-12 heißen. 
 

9. Tipp - Eine gute Tat vollbringen

Neben dem achtsameren Umgang mit Ressourcen und den Kauf von nachhaltigeren Produkten, können Sie mithelfen die Umwelt von Müll zu befreien. Auf sogenannten „Clean-up“ Veranstaltungen treffen sich Leute und befreien zusammen die Umgebung von Plastik und anderen Müll. Das ist nicht nur gut für die Umwelt sondern auch fürs Sozialleben. 😉

Googeln Sie einfach nach solchen Veranstaltungen in Ihrer Nähe und merken Sie sich den World Clean Up Day am 21.09.2019 vor. 

10. Tipp - Regional erzeugter Ökostrom

Wechseln Sie zu einem Energieanbieter mit Ökostrom. Mit GASAG | Regionalstrom erhalten sie umweltfreundlichen Strom aus 100 % erneuerbaren Energien der in der Region hergestellt wurde.

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