Mit Brennstoffzellen Wärme und Strom zu Hause selbst produzieren

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Sie denken über eine innovative Heizung für Ihr neues oder bestehendes Gebäude nach, die Sie fit für ihre persönliche Energiezukunft und auch noch unabhängiger von künftigen Strompreisen macht? Dann kommt für Sie eine Brennstoffzelle in Frage! Mit dieser zukunftsorientierten Energielösung können Sie:

✔ Gleichzeitig eigenen Strom und Wärme erzeugen Ihre Stromkosten senken ✔ Von umfangreichen Förderungen profitieren

Übrigens: In Japan sind schon über 200.000 Brennstoffzellen im Einsatz.

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Ihr Nutzen:

 Unabhängigkeit: Weil Sie neben der Wärme auch gleichzeitig Strom erzeugen, erreichen Sie mehr Strom-Unabhängigkeit, denn ca. 60 % des erzeugten Stroms können Sie selbst nutzen.
Zukunftssicherheit: Unser Partner Viessmann gibt auf die Brennstoffzelle im Rahmen des Servicepakets „PT2 Service“ eine Funktions- und Leistungsgarantie von 10 Jahren. 
FörderungSie haben die Möglichkeit von hohen staatlichen Förderungen zu profitieren. Wir helfen Ihnen bei den Anträgen und begleiten Sie dabei.
 Klimaschutz: Mit einer innovativen Brennstoffzellenheizung können Sie bis zu 50 % CO2   gegenüber einer getrennten Erzeugung von Strom und Wärme einsparen und somit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
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Beratung, Planung und Montage – alles inklusive

In Zusammenarbeit mit qualifizierten und langjährigen Marktpartnern der GASAG aus dem SHK-Handwerk erhalten Sie eine  persönliche Beratung vor Ort. Im Anschluss findet eine individuelle Planung der Anlage sowie die fachgerechte Montage und Inbetriebnahme statt. Brennstoffzellen sind ähnlich zu installieren wie eine Gas-Brennwertheizung. Die Komponenten sind größtenteils vormontiert und ermöglichen eine zeitsparende Montage. In bestehenden Gebäuden können in der Regel die vorhandenen Anschlüsse genutzt werden. Vertragspartner für den Kauf Ihrer Brennstoffzellenanlage wird der jeweilige Marktpartner.

So funktioniert die Brennstoffzellenheizung

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Quelle: ASUE (Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V.)

Die Brennstoffzelle benötigt Wasserstoff – daher wird aus zugeführtem Erdgas (1) zunächst Wasserstoff (H2) über einen sog. Reformer (2) gewonnen. Anschließend kommt es im Brennstoffzellen-Stapel (3) zu einer elektrochemischen Reaktion, bei der Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser reagieren. Bei diesem Prozess entstehen Strom (4) und Wärme (4a). Deswegen wird hier auch der Begriff der „Kraft-Wärme-Kopplung“ benutzt. Der Strom wird kann direkt im Haushalt genutzt werden. Überschüssiger Strom wird in einer Batterie gespeichert oder ins Stromnetz gegen eine Vergütung eingespeist. Die entstehende Wärme wird dem Heiz- und Warmwasserkreislauf zugeführt. Da in einem Brennstoffzellengerät meist auch ein Zusatzheizgerät verbaut ist, wird der Wärmebedarf des Gebäudes komplett abgedeckt. Diese gleichzeitige Nutzung von Strom und Wärme kann zu einem hohen Gesamtwirkungsgrad der Brennstoffzelle von über 90 Prozent führen – daher ist die Brennstoffzelle ein sehr effizientes Energiesystem.

Wasserstoff – ein wichtiger Teil der Energieversorgung der Zukunft

Wasserstoff – das häufigste chemische Element auf Erden  steht als Energieträger für die Energieversorgung der Zukunft. Nach dem Entwurf für eine „Nationale Wasserstoffstrategie“ soll Deutschland auf der Welt eine Vorreiterrolle bei der Nutzung von klimaneutralem Wasserstoff übernehmen, der aus Ökostrom hergestellt wird.

Auch in der GASAG-Gruppe arbeiten verschiedene Bereiche intensiv am Thema „Wasserstoff“ und wie sein Einsatz verbreitert werden kann. Beim Windparkgebiet „Nauener Platte“ arbeitet die GASAG zusammen mit den Betreibern regionaler Strom- und Gasnetze E.DIS und NBB an einer sogenannten Power-to-Gas-Anlage. Dort wird mit rund 200 Windrädern Ökostrom im Überfluss erzeugt. Dieser Strom kann dazu benutzt werden, um durch den Vorgang der Elektrolyse ganz normales Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu zerlegen. Der Sauerstoff wird an die Umgebungsluft abgegeben und der so genannte klimaneutrale „grüne Wasserstoff“ ins Erdgasnetz eingespeist und verteilt. Dieses Erdgas-Wasserstoff-Gemisch wird so noch CO2-ärmer und kann in gewöhnlichen Erdgasanwendungen wie z. B. für die Energie- und Wärmeversorgung von Gebäuden mit verbesserter Klimabilanz genutzt werden – so auch in der Brennstoffzelle.

GASAG | Naturgas – die ideale Ergänzung zur Brennstoffzelle

Mit GASAG | Naturgas1 bieten wir Ihnen als einer der ersten Energieversorger Gas an, das anteilig aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, indem überschüssiger Strom per Elektrolyse in Wasserstoff oder Methan umgewandelt wird. Mit diesem richtungsweisenden Angebot fördern wir moderne Zukunftstechnologien und sorgen zugleich dafür, dass die Stromnetze entlastet und die Potenziale der Anlagen zur alternativen Energiegewinnung voll ausgeschöpft werden können. Machen Sie mit und setzen Sie für Ihre innovative Brennstoffzellenheizung als einer der Ersten auf nachhaltigeres Gas – ein Duo, das gut zusammen passt!
 

GASAG | Naturgas

Häufig gestellte Fragen

Mit einer Brennstoffzellenheizung holen Sie sich eine zukunftsweisende Lösung in Ihr Zuhause. Denn während des Heizens produzieren Sie gleichzeitig ihren eigenen Strom, den Sie direkt für Ihren Haushalt nutzen oder im Falle eines Überschusses gegen eine Vergütung ins Netz einspeisen können. So machen Sie sich deutlich unabhängiger von möglichen Preisentwicklungen am Strommarkt. Eine Brennstoffzelle ist also nicht nur eine Heizung, sondern auch ein innovativer Stromerzeuger.

Darüber hinaus können Sie mit einer Brennstoffzellenheizung einen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten, denn Ihren Strom produzieren Sie mit ca. 50 % weniger CO2 als im Großkraftwerk. Nutzen Sie noch dazu unser GASAG | Naturgas, das anteilig aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, können Sie die Umweltbilanz noch weiter verbessern.

 

Sie sollten Eigentümer eines Einfamilienhauses/Reihenhauses/Doppelhaushälfte mit eigener Heizungsanlage sein und über einen Erdgas-Anschluss verfügen. Des Weiteren sind günstige Voraussetzungen:

  • Ihr Stromverbrauch liegt bei mind. 4.000 kWh pro Jahr
  • Ihr Warmwasser wird über die Heizung erzeugt (keine Durchlauferhitzer)
  • Es sollte möglichst keine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung vorhanden sein

Und für alle, die ihren Strom selbst produzieren wollen, aber eine PV-Anlage aus optischen oder technischen Gründen nicht in Frage kommt, ist die Brennstoffzelle eine gute Wahl.

Übrigens: auch für Neubauten ist die Brennstoffzelle eine interessante Option.

Ob sich eine Brennstoffzelle für Ihr Zuhause mit ihren individuellen Bedingungen sinnvoll einsetzen lässt, besprechen Sie mit unserem Experten von GeoEn.

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich die neue Heizung fördern zu lassen. Wir haben deshalb für Sie unten stehend eine Übersicht dazu vorbereitet und bieten Ihnen ein Förderungs-Komplettpaket an, bei dem wir uns um Ihre Anträge kümmern und Ihnen in einer Mappe alles auf einen Blick zusammentragen. 

Eine der derzeit in Deutschland meistverkauften Brennstoffzellen ist das Modell Vitovalor PT2 von unserem Partner Viessmann. Mit ihm lässt sich dank der Brennstoffzellentechnik gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Sollte dieser einmal nicht ausreichen, erhalten Sie automatisch Strom aus dem Stromnetz. Falls sich aus Ihrem konkreten Bedarf eine andere technische Lösung als sinnvoll herausstellt, haben wir auch Kontakt zu weiteren Herstellern von Brennstoffzellen. 

Ihre attraktiven Fördermöglichkeiten

Sich mit staatlichen Förderungen zu beschäftigen kann eine Menge Zeit und Geduld erfordern. Wir geben Ihnen hier deswegen gern eine Übersicht über Ihre Möglichkeiten und unterstützen Sie bei der Beantragung der Förderungen.

Sichern Sie sich bis zu 11.100 € Gesamtförderung für Ihre neue Brennstoffzelle

Beim Kauf der Brennstoffzellen-Heizung Vitovalor PT2 von unserem Partner Viessmann können Sie von attraktiven Fördersummen profitieren und den Installationspreis um circa 50 % reduzieren.

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KfW-Förderung – Zuschussprogramm 433

Die KfW fördert den Einbau innovativer Brennstoffzellensysteme im Rahmen des "Anreizprogramms Energieeffizienz" des Bundes mit einem Investitionszuschuss. Gefördert werden u.a. die Kosten für das Brennstoffzellensystem sowie den Einbau in ein neues oder bestehendes Gebäude. Die Förderung besteht aus einer Grundförderung in Höhe von 5.700 € plus 450 € pro 100 Watt elektrischer Leistung.  Alle Informationen und Förderbedingungen dazu finden Sie unter www.kfw.de.

WICHTIG: Die Förderung muss vor Beginn der Vorhabens beantragt werden. Wir empfehlen Ihnen dazu den Förderprofi!

KWKG-Förderung

Da Brennstoffzellen Strom und Wärme erzeugen, werden sie zusätzlich über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK gefördert. In diesem Fall wird für jede Kilowattstunde produzierten Stroms ein Förderbeitrag ausgezahlt: 4 Cent je Kilowattstunde für Strom, der selbst verbraucht wird, und 8 Cent für Strom, der ins Netz eingespeist wird. Die Abrechnung erfolgt zählergenau.

Alternativ ist auch die einmalige Auszahlung eines Pauschalbetrags möglich. Das KWK-Gesetz finden Sie unter http://www.gesetze-im-internet.de/kwkg_2016/index.html.

Weitergehende ausführliche Informationen zur Anmeldung und steuerlichen Behandlung von KWK-Anlagen finden Sie unter diesem Link.

Heiztausch Plus – das Förderproramm vom Land Berlin

Das Programm HeiztauschPLUS ist ein von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin initiiertes Förderprogramm zum Erreichen der Berliner Klimaziele durch den Austausch ineffizienter und CO₂-intensiver Heizungen. Gefördert wird der Austausch einer alten Öl-, Gas- oder Kohleheizung gegen eine neue Heizung wie die Brennstoffzelle. Neubauten werden nicht gefördert.

Weitere Infos unter www.heiztauschplus.de

Bitte beachten Sie, dass nach dem Merkblatt der KfW zum Zuschuss Brennstoffzelle (Programm 433) eine Kombination ausschließlich mit der Zuschlagzahlung für Kraft-Wärme-Kopplung-Strom nach dem „Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung“ (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz) möglich ist.

Fußnoten

1 Die GASAG gewährleistet, dass es sich bei der vom Kunden abgenommenen Gasmenge zu einem Anteil von 1 % um Wasserstoff aus Wasserelektrolyse oder um synthetisch  erzeugtes Methan handelt, bei denen der zur Elektrolyse eingesetzte Strom und das zur Methanisierung eingesetzte Kohlendioxid oder Kohlenmonoxid nachweislich weit überwiegend (über 80 %) aus erneuerbaren Energiequellen stammen (Biogas im Sinne von § 3 Nr. 10 c EnWG). Zum restlichen Teil besteht das im Rahmen von GASAG | Naturgas gelieferte Erdgas aus anderen Herkunftsquellen.