Am Anfang war das Licht

Seit 170 Jahren liefert die GASAG zuverlässig und effizient Energie. Dabei hat das Unternehmen turbulente Zeiten hinter sich. Am 19. September 1826 brach in Berlin eine neue Ära an, als Unter den Linden die ersten Gaslaternen erleuchteten. Vorbei waren die Zeiten der dunklen Abende und Nächte. 20 Jahre später, am 1. Januar 1847 schlug die Geburtsstunde der GASAG. Schnell trat das Gas in Haushalten, Handwerk und Industrie einen Siegeszug ohnegleichen an. Wurde der Energieträger anfangs vor allem als Lichtquelle genutzt, avancierte er später zum Wärmespender, der vor allem wegen seiner ständigen Verfügbarkeit und der kurzfristig eintretenden hohen Wirkung noch heute sehr beliebt ist.

Getrennte Wege
Dieser Bedeutungswandel ist nur einer der wichtigen Meilensteine in der ereignisreichen GASAG-Geschichte. Bis 1949 hatten die Gasversorgungsnetze Berlins eine gemeinsame Entwicklung erfahren. Im September 1948 jedoch beschloss die amerikanische Militärregierung die vollständige Abtrennung der Gasversorgung von der sowjetischen Besatzungszone. Im Westsektor entstand daraufhin die GASAG „Berliner Gaswerke“, im Ostteil zuerst der VEB Gasversorgung Berlin, später der VEB Energiekombinat Berlin.
Schrittweise Wiedervereinigung. Im Jahr der Wiedervereinigung standen sich zwei fest etablierte Betriebe gegenüber. Keiner der beiden wusste viel vom anderen. Eine Annäherung erfolgte Schritt für Schritt. Am Ende entstand das größte kommunale Gasversorgungsunternehmen Westeuropas.

Grundlegender Umbau
In den darauffolgenden Jahren wurde das Unternehmen in mehreren Schritten privatisiert. Zwischen 1999 und 2006 gründete die GASAG verschiedene Tochtergesellschaften und entwickelte sich durch Beteiligung an weiteren Energieversorgungs- und Dienstleistungsunternehmen zur GASAG-Gruppe, die seit Ende 2013 auch Strom anbietet.