GASAG-Ferienpostkarten

Zum Schmunzeln, Staunen und Sammeln: Passend zu den Ferien senden wir viele Grüße aus Berlin. Sehen Sie wöchentlich neue Ansichten aus 170 Jahren GASAG und entdecken Sie die Hauptstadt so auf ganz besondere Art: zeitlos schön. 
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Arbeiter im Gaswerk Mariendorf Juten Tach aus Berlin-Mariendorf. In den 50ern und 60ern wurde hier für die Produktion des Berliner Stadtgases ordentlich geschuftet. So auch von den Jungs in der Kohleentgasungsanlage. Eine Pause zwischendurch war da mehr als verdient.  
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Badausstattung mit Junkers-Gasgeräten (1912) Viele Grüße aus Berlin. Selbst wenn der Sommer Anfang des 20. Jahrhunderts wie in diesem Jahr einmal verregnet war, so konnte man es sich auch damals immerhin zuhause gemütlich machen – zum Beispiel mit einem warmen Bad. Denn mit Beginn der 1910er Jahre gab es in immer mehr Berliner Badezimmern Wandöfen und Warmwasser-Automaten, erhitzt mit Stadtgas von der GASAG. So hatten mehr und mehr Berliner die Wahl: kühles Bad als Erfrischung oder warmes Bad zur Entspannung.
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GASAG-Filiale in der Schlossstraße (August 1977) Liebe Sommergrüße aus den 70er Jahren von der Schlossstraße in Berlin. An diesem GASAG-Standort an der damals schon beliebten Einkaufsmeile wurden im Erdgeschoss zusätzlich zur Beratung Gasherde und andere Gasgeräte verkauft. Häufig besucht wurde aber auch die Etage darüber. Neben einem Auditorium für Vorträge und Veranstaltungen gab es dort Deutschlands größte Lehrküche, in der regelmäßig Themenkochkurse angeboten wurden.   
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Kochkurs in der GASAG-Lehrküche (1976) Sommerzeit ist Brutzelzeit! Heute, aber auch schon früher. Zum Beispiel in der GASAG-Lehrküche. Dort fanden in den 70er Jahren zahlreiche Themenkochkurse statt. Ein Highlight: der Kurs „Trachtenmädchen brutzeln Markenhähnchen“.  Doch auch Männer standen in der GASAG-Lehrküche am Herd. Der Renner unter den Kursen für die Küchenlehrlinge: „Männer, die für Mutti kochen“.
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Werbung für Münzgasmesser (1902) Sommergrüße aus der Hauptstadt. Anfang des 20. Jahrhunderts stieg der Gasverbrauch der Berliner Bevölkerung sprunghaft, sodass ab 1901 Münzgasmesser eingeführt und insbesondere in Arbeiterhaushalten Verwendung fanden. Wie auf dem Werbeplakat zu sehen, war das Prinzip ganz einfach: Nach dem Einwurf der Münzen erhielt der Abnehmer kurzzeitig, entsprechend des Gaspreises, Gas zum Kochen und Heizen. Das war besonders nützlich für Familien, die sparen wollten.
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Internationale Ballon-Wettfahrt (1908) Viele Grüße aus luftiger Höhe von der Flugplatzanlage für Luftschiffe im Gaswerk Schmargendorf. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden hier Wettfahrten mit Ballonen veranstaltet – befüllt mit Stadtgas direkt aus dem Gaswerk.
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Gasanstalt an der Spree (1891) Viele Grüße von der Michaelbrücke. Ende des 19. Jahrhunderts bot sich von dort ein schöner Blick auf eine der ersten Gasanstalten Berlins, verewigt in diesem Fall von Adolf von Meckel. In der Gasanlage wurde Stadtgas für die Straßenlaternen der Stadt produziert. Die Beleuchtung der Stadt schritt damals mit rasender Geschwindigkeit voran und immer mehr Laternen erhellten die Boulevards bei Nacht. Berlin machte die Nacht zum Tag – früher schon genauso wie heute.  
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Gaswerk Mariendorf (1953-1979) Viele Grüße aus dem Gaswerk Mariendorf. In den 50er und 60er Jahren wurde dort Stadtgas durch die Entgasung von Steinkohle produziert. Die Steinkohle wurde auf dem Schienenweg und über den Teltowkanal nach Mariendorf gebracht und auf dem Werksgelände mit robusten Tenderloks wie der T3-Lok Pauline weitertransportiert.