Pfade der Energiewende: dena legt Leitstudie zur integrierten Energiewende vor

Die ambitionierten Klimaschutzziele können erreicht werden und das zu volkswirtschaftlich vertretbaren Kosten – das ist die zentrale Botschaft der im Juni veröffentlichten dena-Leitstudie zur integrierten Energiewende. Um die Ziele zu erreichen, müsse auf einen breiten Technologiemix und gesamtheitliche Lösungen mit den vorhandenen Infrastrukturen für Strom, Gas und Wärme gesetzt werden, so die Studie. Bei einer intelligenten Vernetzung aller Energieträger und Systeme könne die notwendige Einbindung erneuerbarer Energien gelingen. Power to Gas wird dabei als eine wichtige Zukunftstechnologie benannt, mit der erneuerbar produzierter Strom in synthetische Kraft- und Brennstoffe umgewandelt werden kann. 

Dena-Chef Andreas Kuhlmann betont: „Energiewende und Klimaschutz sind gesamtgesellschaftliche Fortschrittsprojekte von enormer Tragweite und Komplexität. Wenn wir eine Energiewende wollen, die möglichst wirtschaftlich ist und von der Gesellschaft getragen wird, sollten wir heute marktorientierte Rahmenbedingungen für einen breiten Technologiemix schaffen. Nur so werden wir die vielfältigen Potenziale unterschiedlicher Technologien ausreichend nutzen können. Das ist Grundvoraussetzung für die Erreichbarkeit der Ziele.“

Als Partnerin der Berliner Energiewende richtet die GASAG-Gruppe ihr Produktportfolio konsequent auf energieeffiziente Lösungen und Angebote mit erneuerbaren Energien aus. Wir setzen uns für eine CO2 neutrale Zukunft ein. Daher war es für die GASAG selbstverständlich, die dena-Leitstudie zu unterstützen. Insgesamt beteiligten sich, neben den wissenschaftlichen Gutachtern, über 60 Unternehmen und Wirtschaftsverbänden aus verschiedenen Branchen an der Erarbeitung. Die Studie untersucht die Entwicklungspfade des Energiesystems bis 2050. Sie ist eine spannende und vor allem auch belastbare Roadmap für die Energiewende.