Kulturelle Vielfalt in Berlin fördern.

smallstage-2150-500-U-engagement-kultur-sonstige

Zugänge schaffen – Talente fördern

Das breit gefächerte Engagement der GASAG trägt dazu bei, die Berliner Kunst- und Kulturszene so lebendig und vielfältig zu erhalten, wie sie heute ist. Sie macht Berlin einzigartig. Unsere Unterstützung soll diese Einzigartigkeit beflügeln und bestärken, ohne Schranken, Vorgaben oder Einmischungen. Mit dem Sponsoring wollen wir einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Berlin leisten.

Aktuelle Termine >>

Engagement für Nachwuchstalente: ACADEMY  

Die Alte Feuerwache ist ein Stadtteilzentrum in Berlin-Kreuzberg und verfügt als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe über viel Erfahrung in der Integrationsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Auf Initiative von uns entwickelte das Stadtteilzentrum 2003 das bis heute sehr erfolgreiche Projekt ACADEMY: eine Bühnen-Kunstschule für Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren, die für ihre erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Hochqualifizierte, spezialisierte Dozenten unterrichten die Jugendlichen in den Sparten Tanz, Theater und Gesang. Neben der persönlichen künstlerischen Entwicklung ist es besonders das kreative Miteinander, das die Teilnehmer begeistert. Die ACADEMY-Bühnenkünstler haben, was Bildung, Alter und Kultur angeht, oft sehr verschiedene Hintergründe. Durch das Arbeiten an einem gemeinsamen Ziel lernen sie Toleranz und Disziplin und erleben Teamgeist – eine gute Basis für ein gesundes gesellschaftliches Miteinander auch abseits der Bühne.

Was ist das ACADEMY Produktionshaus?

Das ACADEMY Produktionshaus ist eine Produktionsstätte für jugendliche Bühnenkünstler/-innen. Nach dem Abschluss der Bühnenkunstschule bekommen Jugendliche im Produktionshaus die Gelegenheit, ihre Erfahrungen zu erweitern.Professionelle Bühnenkünstler/-innen, aber auch junge Macherinnen und Macher kommen im ACADEMY Produktionshaus zusammen und produzieren interdisziplinäre Vorstellungen mit und für Jugendliche unterschiedlichster kultureller, familiärer und sozialer Hintergründe.

Das ACADEMY Produktionshaus steht für:

  • Mindestens 2 Produktionen im Jahr
  • Einen interdisziplinären und ausgesprochen künstlerischen Ansatz
  • Möglichst experimentell in der Form und Zielsetzung
  • Offene Entwicklungsformate, in dem die Akteur/-innen als Mitgestalter des Werkes betrachtet werden
  • Mit ACADEMYs (vorrangig mit ACADEMYs des vergangenen Jahrganges)
  • Keine Festlegung der Gruppengröße
  • Projektabhängige Länge der Arbeitsphase und Probenzeiten
  • Mit Aufführungen in der Alten Feuerwache.

Bundespräsident Joachim Gauck

Auch Bundespräsident Joachim Gauck war sehr angetan von der Arbeit der Bühnenkunstschule, die er 2012 besuchte. Die energiegeladene Show der 50 Jugendlichen, die einen Einblick in ihr Können gegeben haben, hatte ihn sehr beeindruckt. Die hohe fachliche Leistung, aber vor allen Dingen das Miteinander so vieler Jugendlicher aus unterschiedlichen Nationalitäten begeisterten ihn. In seinem Gespräch mit den Jugendlichen würdigte Bundespräsident Gauck das hohe Engagement der Jugendlichen, ihr Durchhaltevermögen und ihren Mut.

Seit Projektstart im Oktober 2003 haben bis heute über 800 Jugendliche aus ganz Berlin und Umgebung an ACADEMY teilgenommen. Für die Casting-Workshops bewarben sich gut 2.500 bühneninteressierte junge Menschen, und 25 ACADEMY-Vorstellungen eroberten bisher die Bühne für insgesamt fast 27.000 Zuschauer. Mit dem Projekt ACADEMY zeigen wir gesellschaftliche Verantwortung für Berlin durch unser zielgerichtetes Engagement. Unsere Zukunft sind die Kinder und Jugendlichen: Durch Aktionen wie ACADEMY steigen ihre Bildungs- und Ausbildungschancen.

Auszeichnungen für ACADEMY

Deutscher Kulturförderpreis 2007

Goldener Julius Engagiert 2008

Deutschland Land der Ideen, ausgewählter Ort 2008

 

Nächste Termine (Anmeldung, Veranstaltungen) 

GASAG Kunstraum

Kulturelles Engagement gehört zur gesellschaftlichen Verantwortung der GASAG – das zeigen wir auch an unserem Firmenstandort am Hackeschen Markt, indem wir dort Arbeiten von Künstlern präsentieren, die ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Berlin haben. 

Die Werke, die präsentiert werden sollen, werden Berlin im Speziellen und das urbane Leben in all seinen Facetten zeigen. Die Palette der Kunstgattungen und Techniken reicht von Klassisch bis Modern und Künstler jeden Alters mit Berlinbezug stehen dabei im Vordergrund.

Künstlerkollektiv Korinsky: Schnittstellen

Vernissage: 15. Juni, Ausstellung: 16. Juni–13. Oktober 2017

Mehr über die Ausstellung

Ort: GASAG Kundenzentrum, Henriette-Herz-Platz 4, 10178 Berlin-Mitte; Eintritt: kostenfrei

Nächste Ausstellung: Kunstsammlung des rbb
Vernissage: 18. Oktober, 19:00 Uhr; Ausstellung: 19. Oktober 2017–09. Februar 2018
Mehr über die Ausstellung

„Frau Luna“ im TIPI AM KANZLERAMT

Als größte stationäre Zeltbühne Europas bietet das TIPI AM KANZLERAMT das ganze Jahr Unterhaltung vom Allerfeinsten.

Im TIPI AM KANZLERAMT geben renommierte deutsche und internationale Künstlerinnen und Künstler allabendlich ein Programm zum Besten, das die intelligente Unterhaltungskunst der 1920er-Jahre wieder aufleben lässt – natürlich ganz im Heute angekommen.

TIPI AM KANZLERAMT, das besondere Theater in Berlin

Für die GASAG, ein Unternehmen, das fest mit der Hauptstadt verbunden ist, ist die Förderung von Kunst und Kultur eine Herzensangelegenheit. Die Kooperation mit dem TIPI ist Teil unseres unternehmerischen Selbstverständnisses. Wir fördern Kultur, um Dinge zu ermöglichen, die es ohne uns nicht gäbe.

Der Berliner König der Operette, Paul Lincke, welcher in diesem Jahr 150 Jahre alt werden würde, ließ sein Meisterstück „Frau Luna“ 1899 im Apollo-Theater uraufführen, inspiriert von seinem zweijährigen Aufenthalt in Paris. 1922 erlangte sein Meisterwerk schließlich seine Endfassung. Die bekanntesten Lieder dieser Operette wie „Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft“ oder das Duett „Schenk mir doch ein kleines bißchen Liebe“ sind Ohrwürmer bis in die heutige Zeit. Auch wenn Lincke als der Jacques Offenbach Berlins gefeiert wurde, seine Figuren sind echte Berliner, verwurzelt in ihrer Stadt und ihrer Sprache. Linckes Interesse galt der liebevollen Betrachtung der kleinbürgerlichen und proletarischen Szenerie Berlins. Seine Protagonisten streben weit in die Ferne und suchen neue Erfahrungen, um dann festzustellen, „dass es zu Hause doch am schönsten ist“.

Frau Luna ist eine fantastische Ur-Berliner Operette, die mit jeder Produktion einer Veränderung nach dem Zeitgeist unterworfen war.

Als Berliner Traditionsunternehmen können wir jetzt dazu beitragen, dass eine zeitgenössische Fassung auf die TIPI-Bühne kommt. Es freut uns besonders, mit dieser Produktionsförderung an die frühere Zusammenarbeit mit der Bar jeder Vernunft anzuknüpfen und so erneut einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Berlin leisten zu können.

Berliner Gedenktafeln

Seit 2007 engagieren wir uns für das Berliner Gedenktafel-Programm und sind Sponsor verschiedener Tafeln. Das Berliner Gedenktafel-Programm wird von der Berliner Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten verantwortet und von der Historischen Kommission zu Berlin e. V. und dem Aktiven Museum – Faschismus und Widerstand in Berlin e. V. umgesetzt.

Die überall in der Stadt zu findenden Porzellantafeln ehren Persönlichkeiten, die in Berlin gelebt haben. Das Gedenken an besondere Menschen ist fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie geworden. Wir sind der Meinung, dass es gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger wird, gegen das Vergessen anzugehen und die Erinnerung wach zu halten. Deshalb ist es eine ganz besondere Freude, mit den „Gedenken auf Porzellan“ an Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens zu erinnern, die sich mit ihren herausragenden Leistungen hervorgetan haben.

Beispielhafte Tafeln, die bisher von der GASAG gefördert wurden:

  • David Bowie, britischer Sänger und Schauspieler

  • Adelbert von Chamisso, Naturforscher und Dichter

  • Marlene Dietrich, Schauspielerin und Sängerin

  • Albert Einstein, deutscher Physiker und Nobelpreisträger

  • Wilhelm Foerster, Direktor der Berliner Sternwarte, Mitbegründer der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt

  • Adolf von Harnack, Theologe und Kirchenhistoriker

  • Friedrich Hollaender, Komponist, Schriftsteller, Regisseur, Theaterleiter, Kabarettist und Schauspieler

  • Carl von Ossietzky, Widerstandskämpfer, Nobelpreisträger und Publizist

  • Max Reinhardt, Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter

  • F. Albert Schwarz, Architekturfotograf

  • Benno Wolf, Wegbereiter des staatlichen Naturschutzes

Sponsoring-Referentin

Birgit Jammes

GASAG AG

Henriette-Herz-Platz 4

10178 Berlin