Erneuerbare Energien.

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Erneuerbare Energien

Perfekte Partner für die Zukunft

Nur, wenn immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen stammt, wird die Energiewende gelingen. GASAG setzt daher auf Wind, Sonne und Biomasse als Energiequellen von morgen – und auf Erdgas als perfekten Begleiter in eine klimafreundliche Zukunft.

Als ehemals reiner Erdgas-Lieferant arbeiten wir heute daran, dass fossile Energieträger eines Tages der Vergangenheit angehören. Wind, Wasser, Sonne und Biomasse werden schon bald vollständig für Wärme und Strom sorgen. Bis es soweit ist, müssen sie jedoch durch konventionelle Energieträger unterstützt werden. Die Devise lautet dabei: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Erdgas ergänzt erneuerbare Energien

Obwohl es ein fossiler Energieträger ist, bietet sich Erdgas wie kein anderes Medium als Begleiter in eine CO2-neutrale Zukunft an. Denn kein anderer konventioneller Energieträger lässt sich so unkompliziert mit regenerativen Energien kombinieren und mit einem so hohen Wirkungsgrad nutzen. Erdgas ist außerdem der CO2-ärmste fossile Brennstoff. Damit ist Erdgas gut geeignet, die Schwankungen bei der erneuerbaren Energieerzeugung abzufedern und auszugleichen.

Förderung regenerativer Energien in Berlin und Brandenburg

Schon heute sind erneuerbare Energien hervorragend nutzbar – abgeschlossen ist die technologische Entwicklung von Solarthermieanlagen, Windturbinen, Power-to-Heat-Speichern und ähnlichen innovativen Ideen aber noch lange nicht. Für eine umweltschonende dezentrale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien investiert die GASAG viel.

Grüne Energie aus dem Erdgasnetz

Bio-Erdgas ist eine erneuerbare Energie mit Zukunftsperspektive. Die GASAG ist deshalb in Produktion, Handel und Vertrieb von Bio-Erdgas aktiv. Ein wichtiger Aspekt dabei ist es, die Potenziale Brandenburgs mit dem Energiebedarf Berlins zu vernetzen.

Die GASAG produziert Bio-Erdgas in drei Bio-Erdgas-Anlagen in der Region (Rathenow, Schwedt/Oder, Neudorf). Die erste dieser Anlagen, Rathenow, ging bereits 2009 in Betrieb – und spart seither 15.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Denn Bio-Erdgas besitzt einen entscheidenden Vorteil: Die beim Verbrennen entstehende Menge Kohlendioxid wurde zuvor in der Pflanze gebunden; Bio-Erdgas ist damit für sich gesehen klimaneutral.

Nachhaltigkeit von Anfang an

Bei der Produktion von Bio-Erdgas achten wir darauf, dass der Anbau und die Verwendung der nachwachsenden Rohstoffe die Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen. Schließlich kann Bio-Erdgas nur dann dauerhaft zur Energie- und Rohstoffversorgung beitragen, wenn die Gärsubstrate, die für die Herstellung von Bio-Erdgas benötigt werden, umweltschonend gewonnen und genutzt werden.

Wir beteiligen uns deshalb an der Entwicklung noch umweltverträglicherer Gärsubstrate. Dazu gehört zum Beispiel aufbereitetes Landschaftsgras. Auch Rüben gedeihen auf den trockenen Böden Brandenburgs gut; die lange Zeit vernachlässigte alte Kulturpflanze steht durch die Bio-Erdgas-Produktion vielleicht vor einer Renaissance.

Regelmäßig überprüft – für gut befunden

Die Nachhaltigkeit unseres Bio-Erdgases wird regelmäßig durch das unabhängige Institut GUTcert überprüft und zertifiziert. Dabei müssen wir belegen, dass wir durch unser Bio-Erdgas bei der Energieerzeugung 35 % weniger Treibhausgase freisetzen als beim Einsatz fossiler Energieträger. Außerdem verwenden wir zur Biogasgewinnung keine Biomasse, die von geschützten Flächen oder aus Mooren und Feuchtgebieten stammt.

Auf der Sonnenseite der Energie

Fast 8.000 Solarmodule bilden eine der größten Photovoltaikanlagen Berlins. Anfang 2011 wurde die Anlage der GASAG in Betrieb genommen und liefert seither zuverlässig und völlig emissionsfrei 2 Mio. kWh Solarstrom an das Berliner Stromnetz. Würde man die jährliche Strommenge aus Marienfelde konventionell erzeugen, produzierte dies 1,15 Mio. Kilogramm CO2. So viel, wie 140.000 Mischwaldbäume aus der Luft filtern könnten – im Berliner Tiergarten stehen nur rund 25.000 Bäume.

Grüne Energie aus dem ehemaligen Gaswerk

Der Standort der Photovoltaikanlage ist symbolträchtig für die Neuausrichtung der GASAG: Die Module wurden auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks in Berlin-Mariendorf errichtet. Ein imposantes Beispiel für die gelebte Selbstverpflichtung, Klimaschutz und die Nutzung regenerativer Energien weiter voranzutreiben. Die Investitionssumme der GASAG betrug 4,3 Mio. Euro.

Viel Wind um eine CO2-neutrale Zukunft

Aller guten Windanlagen sind – für den Beginn – drei: So viele Windkraftanlagen betreibt die GASAG in Wahlsdorf im Landkreis Teltow/Fläming. Ihr Beitrag zum Klimaschutz ist beeindruckend.

Die drei Anlagen verdoppeln die Öko-Strom-Produktion der GASAG und können bis zu 15.000 Haushalte versorgen. Die Anlage produziert 21,5 Millionen Kilowattstunden Strom. Die vom Sockel bis zur Rotorblattspitze 199 Meter messenden Riesen sparen damit gegenüber einer herkömmlichen Stromproduktion rund 11.500 Tonnen CO2 pro Jahr ein.

Windräder – Energieerzeugung mit Geschichte und Zukunft

Vermutlich wurde Wind schon vor 4.000 Jahren zur Energieerzeugung eingesetzt. Konnten damals aber nur einzelne Mühlen mit der Kraft des Windes betrieben werden, sind hochmoderne Anlagen in der Lage, ganze Kleinstädte mit Strom zu versorgen. Die von der GASAG betriebenen Anlagen zählen zu den derzeit effizientesten Binnenlandanlagen in Schwachwindgebieten. Zugleich gilt sie als besonders robust, sodass kontinuierliche Einsatzbereitschaft gewährleistet ist.

Frischer Wind im Energie-Portfolio

Der Erwerb der Windkraftanlagen untermauert die Überzeugung der GASAG, Strom aus nachhaltigen Quellen an die Kunden auszuliefern. Aus diesem Grund soll es auch nicht beim reinen Betrieb der Windräder bleiben. Das Ziel ist es, die Wertschöpfungskette im Bereich Windenergie möglichst lückenlos im eigenen Haus abzubilden – von der Projektentwicklung bis zum Öko-Strom-Vertrieb.