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Neues Jahr, neues Glück – mit den Zielen im Blick

Der Jahreswechsel steht oft für eine Art Neubeginn. Das vergangene Jahr wird abgerechnet – Zukunftspläne für Beruf und Privatleben werden geschmiedet – frei nach dem Motto: Neues Jahr – neues Glück!

Aber mit den Vorsätzen und Zielen ist das ja so eine Sache. Immer wieder starten wir frisch und motiviert ins neue Jahr. Wir haben Wünsche und Ziele im Gepäck oder mindestens eine winzige Auflistung der Dinge, die unser Leben bunter und schöner machen sollen. Und dann – am Jahresende – Hand aufs Herz: Wieviel haben wir davon umgesetzt? Die meisten von uns müssen sich eingestehen, dass sie viele Ihrer Vorhaben nicht realisieren konnten.

Das A und O ist, dass man überhaupt Ziele hat!

Denn laut einer kanadischen Studie des Psychologen Patrick Hill von der Carleton Universität  tut allein das Wissen über die eigenen Ziele und Wünsche gut. Es soll sogar das Leben um einige Jahre verlängern. Unabhängig davon, wie diszipliniert man seine Ziele tatsächlich verfolgt.

Viel schöner ist es aber, sich zum Jahresende, oder vielleicht schon mitten im Jahr, auf die Schulter klopfen zu können. Ziel erreicht! Stolz sein auf die eine Leistung – auf den Erfolg. Geschafft!

Und wie erreiche ich meine Ziele?

Ziele lediglich mündlich zu formulieren und zu hoffen, dass man sie dann konsequent umsetzt, funktioniert in den wenigsten Fällen. Es ist am besten, sich seine Ziele im Detail aufzuschreiben. Dabei kann es auch hilfreich sein, sich genau auszumalen, wie es aussieht und sich anfühlt, wenn das Ziel erreicht ist. Woran merke ich, dass ich das Ziel erreicht habe? Woran merken es gegebenenfalls auch andere?

Wenn man den Weg zum Ziel zusätzlich in einzelne Schritte und  Etappenziele unterteilt und diese protokolliert, erreichen 76 % der Menschen, was sie sich vorgenommen haben – zumindest ergab dies eine Studie.  Auch eine visuelle Darstellung vom Ziel-Bild kann zusätzlich motivieren und helfen, den guten Vorsatz im Auge zu behalten.

DREAM BIG – oder lieber doch nicht?

Es bringt nichts, sich zu viel vorzunehmen – also Ziele festzulegen, die man nicht  oder nur durch große Einschränkung oder Anstrengung erreichen kann. Schon vor dem Start sind solche Ziele zum Scheitern verurteilt. Der uns gut bekannte innere Schweinehund, der ja eigentlich zu unserem Schutze täglich über uns wacht, wittert sofort Gefahr bei Dingen, die eine große Überwindung kosten. Er springt auf und fragt: Ist das jetzt wirklich nötig? Setze Dich doch lieber hin und lass es Dir gut gehen! Schone Dich und genieße das Leben! Und dann … schwuppdiwupp … geben wir nach. Einmal: ok. Zweimal: ok. Aber wenn der Schweinehund erkennt, dass wir uns regelmäßig durch ihn beeinflussen lassen, gibt er keine Ruhe mehr.

Also müssen wir tricksen – dem Schweinehund vorgaukeln, dass es gar nicht anstrengend ist, indem wir uns kleinere, leichter erreichbare Ziele setzen. So bekommt er nicht das Gefühl, uns schützen zu müssen. Wer viele kleinere statt eines großen Ziels mit sich vereinbart, feiert öfter Erfolge und bleibt motiviert. Der Weg ist das Ziel.

Notieren Sie sich Ihre Erfolge!

Wer sich auch kleine Erfolge jeden Tag notiert, ist motivierter und auch langfristig erfolgreicher. Jeder klitzekleine Erfolg wird im Belohnungszentrum des Gehirns registriert, stärkt das Selbstbewusstsein und spornt uns an, nicht die Lust zu verlieren und bis zum Ziel die Puste zu behalten.

Lassen Sie sich nicht vom Weg abbringen!

Leichter gesagt als getan – aber wichtig! Überlegen Sie sich im Vorfeld bereits, was Sie gegebenenfalls dazu bringen könnte, schwach zu werden und Ihre Ziele aus den Augen zu verlieren. Legen Sie sich Lösungen und Alternativen parat, die Ihnen helfen, mögliche Schwierigkeiten zu umschiffen. Und wenn es mal eine Zeit lang nicht so klappt – nobody is perfect –, setzen Sie sich nicht unter Druck. Genießen Sie lieber die „Pause“ bewusst und starten dann erneut mit voller Energie!

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