Der Kunst Raum bieten.

smallstage_2150x600_vernissage-kunstraum

GASAG Kunstraum

Junge Künstlerinnen und Künstler fördern und die Kunstszene Berlins so bunt erhalten, wie sie heute ist: Dafür setzt sich die GASAG mit dem GASAG Kunstraum ein. Er bietet aufstrebenden Künstlern aus und mit Bezug zu Berlin eine Bühne für ihre Werke – und lädt Interessierte ein, sich kostenfrei mit neuen künstlerischen Ideen auseinanderzusetzen.

GASAG Kunstraum: „Wildnis“ von Sabine Wild & Jens Schünemann

Screens_Schnemann_Wild_2

Wildnis in Berlin? Mitten in der Metropole? Von marodierenden Wildschweinrotten in den Außenbezirken hat wohl jeder schon gehört. Aber ungezähmte Natur mitten im Zentrum? Wildnis ist nach allgemeinem Verständnis genau das, was das urbane Leben gerade nicht ist, und doch es gibt sie mitten unter uns, zum Greifen nah. Sabine Wild und Jens Schünemann haben sie entdeckt, die urbane Wildnis direkt vor unseren Augen, und die findet bei beiden Künstlern nicht einmal unter freiem Himmel statt. Jens Schünemann hat sich dabei auf eine Expedition durch private vier Wände begeben. Was er im Verborgenen der Wohnungen fokussiert hat, ist ein Mikrokosmos der Tiere, die bei uns eine Nische gefunden haben. Die Bewohner solcher artifiziellen Habitate erinnern zuweilen an extraterrestrisches Leben in Science-Fiktion.

Lebensecht stehen sie vor uns, die Kreaturen, die Sabine Wild auf ihrer Safari im Makrokosmos aufgespürt hat. Bären, Büffel und Antilopen blicken uns unverwandt an, gerade als seien sie auf dem Sprung. Doch was hier aussieht wie die Aufnahmen einer Naturfotografin, ist reiner Schein. Die Künstlerin hat vielmehr Exponate im Naturkundemuseum überhöhend in Szene gesetzt.
So unterschiedlich sich die Künstler dem Thema Wildnis auch nähern, bei beiden Blickwinkeln wird klar, dass Wildnis ein kulturelles Konstrukt ist.

Sabine Wild
Sabine Wild, 1962 in Padua, Italien, geboren, studierte Germanistik, Linguistik und Spanisch in Bielefeld, Münster, Köln und Berlin. Seit 2003 arbeitet sie als freie Fotografin und besuchte 2007 bis 2008 die Ostkreuzschule für Fotografie bei Jonas Maron. Die Künstlerin ist Mitbegründerin der Galerie en passant, Berlin, seit 2016 ep.contemporary, Berlin und war von 2009–2014 Jurymitglied der Stiftung Kunstfonds, Bonn. 2020 erhielt sie ein Stipendium der Stiftung Kulturwerk für das Projekt „Habitate“. Sabine Wild lebt und arbeitet seit 1985 in Berlin.
www.sabine-wild.com

Jens Schünemann
Jens Schünemann, 1965 in Bremen geboren, wuchs im Teufelsmoor bei Worpswede auf. Seit 1980 beschäftigte er sich mit Malerei, Zeichnung, Plastik und Fotografie. 1989–1996 studierte er Philosophie, Neue Geschichte und Psychologie an der Freien Universität Berlin. Seither arbeitet er als freiberuflicher Fotograf. Von 1999 bis 2001 betrieb der Künstler die Werkstatt und Produzentengalerie „Straßenbild“ in Berlin Charlottenburg. Seit 2019 ist er Mitglied der Produzentengalerie ep.contemporary, Berlin.
www.jps-berlin.de

Ausstellung vom 1. Dezember 2020 bis 29. Januar 2021

Montag bis Freitag zwischen 10 Uhr und 18 Uhr

Hinweise zur Besichtigung der Ausstellung
Bitte beachten Sie, dass hierbei die allgemeinen Hygieneregeln gelten und eingehalten werden müssen. Dazu zählen das Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken, die Einhaltung des Abstandsgebotes, die Nutzung der bereitgestellten Handdesinfektion und die Dokumentationspflicht (Angabe Name, Telefonnummer und Zeitpunkt des Besuches). Es kann zu Wartezeiten kommen, um die zulässige Besucherzahl nicht zu überschreiten. Der Einlass erfolgt erst nach Aufforderung.

Bitte beachten Sie zudem, dass sich die Vorschriften und Öffnungszeiten je nach aktueller Lage ändern können. 

Vergangene Ausstellungen

Besuchen Sie uns!

Den GASAG Kunstraum finden Sie im GASAG-Kundenzentrum, direkt am Hackeschen Markt.
Öffnungszeiten: Di.–Fr. von 10:00 bis 18:00 Uhr

Hinweise zur Besichtigung der Ausstellung

Bitte beachten Sie, dass hierbei die allgemeinen Hygieneregeln gelten und eingehalten werden müssen. Dazu zählen das Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken, die Einhaltung des Abstandsgebotes, die Nutzung der bereitgestellten Handdesinfektion und die Dokumentationspflicht (Angabe Name, Telefonnummer und Zeitpunkt des Besuches). Die Anzahl der Besucher in den Räumen ist auf zwölf Personen begrenzt. Der Einlass erfolgt erst nach Aufforderung.

Bitte beachten Sie zudem, dass sich die Vorschriften und Öffnungszeiten je nach aktueller Lage ändern können.