Der Stoff aus dem die Zukunft ist

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Foto: Florian Büttner

Wasserstoff kann die Lösung für viele unserer Energiefragen sein, für klimafreundliche Antriebe von Fahrzeugen, für die Energie- und Wärmeversorgung von Gebäuden. Weltweit wird auf Hochtouren an dieser vielversprechenden Technologie geforscht und Lösungen entwickelt. Erste Anwendungen sind bereits in verschiedensten Bereichen in Erprobung. Dabei wird immer deutlicher, Wasserstoff ist die bessere Alternative zu Batterien. 

Wasserstoff kann durch eine sogenannte Dampfreformierung aus Erdgas hergestellt werden. Das ist bislang das kostengünstigste und einfachste Verfahren, mit dem wir bereits beste Erfahrungen gemacht haben. Zu teuer und aufwendig ist bislang die noch umweltfreundlichere Gewinnung von Wasserstoff durch Elektrolyse. Wissenschaftler arbeiten deshalb daran die Elektrolyse, den Prozess der Umwandlung von Strom mit Hilfe von Wasser in Wasserstoff zu ermöglichen. Dabei müssen aber der Wirkungsgrad weiter verbessert, die Lebensdauer verlängert und die Kosten gesenkt werden. Dann kann Strom aus erneuerbaren Energien langfristig und in großen Mengen gespeichert werden. Vor allem zu den Zeiten, in denen mehr erneuerbarer Strom produziert als verbraucht wird, ist das wirtschaftlich interessant. 

Die Herstellung von Wasserstoff aus Erdgas ist aber auch jetzt schon wesentlich umweltfreundlicher und auch einfacher als die von Akkus für Elektrofahrzeuge. Und Wasserstoff ist bereits vielseitig als Energie einsetzbar, nicht nur in der Energieversorgung von Gebäuden. Es gibt Busse, die mit Wasserstoff unterwegs sind und das Unternehmen Alstom lässt schon heute einen Wasserstoffzug durch Deutschland fahren. Auch im LKW-Verkehr befindet sich Wasserstoff bereits im Alltagstest mit vielversprechenden Ergebnissen. Es lohnt sich also, diese Technologie weiter zu entwickeln und in die Anwendung zu bringen.