Was Millenials, Generation Y und Z von uns fordern

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Foto: Florian Büttner

Die Digital Natives, also die Generationen Y und Z, erleben so schnelle Veränderungen in Alltag und Gesellschaft, wie keine Generation vor ihnen. Das erste iPhone kam 2007 auf den Markt und heute, nur 13 Jahre später, sind Smartphones fester Teil unseres Lebens. Während für die Baby-Boomer diese digitale Welt völlig neu war und erlernt werden musste, sind die Jüngeren damit aufgewachsen. Für die neuen Generationen ist das schon so selbstverständlich wie die globalisierte Online-Realität von Instagram und Tiktok. Das verändert nicht nur Gewohnheiten, sondern auch das Bewusstsein und die Ansprüche. Besonders deutlich wurden die Unterschiede der Generationen durch die Klimaschutzdebatte und die „Fridays for Future“-Bewegung, die allerdings durch die Corona-Krise vorläufig ausgebremst wurde.

Die Digitalisierung ändert Trends, Lebensstile und Gewohnheiten in immer kürzeren Abständen. Wozu es früher Jahrzehnte brauchte, ändert es sich heute manchmal innerhalb von Monaten. Das sind große Herausforderungen, nicht nur für die Politik, auch für die Wirtschaft und für uns als Versorgungsunternehmen. Es genügt nicht mehr, Strom zu den Steckdosen der Kunden zu liefern. Gerade die jüngeren Generationen wollen mehr, erwarten transparente Strategien zu Klimaschutz und Nachhaltigeit, persönlichen Service und besondere Angebote. Überprüft wird die Zuverlässigkeit der Leistungen über Online-Bewertungen und bei Problemen muss ein Unternehmen per Live-Chat oder andere digitale Kanäle erreichbar sein, sonst wird knallhart gewechselt.

Diese Entwicklung macht es für die Produktentwicklung nicht einfach, alle Interessen und Erwartungen zu bedienen und flexibel mit den Veränderungen Schritt zu halten. Überzeugende Innovationen und eine ehrliche Geschichte zum Produkt sind wichtiger denn je. Die Millenials, die Generationen Y und Z, fordern uns immer wieder aufs Neue und erhöhen enorm das Tempo.