GASAG-Jahrespressekonferenz: Gutes Ergebnis und steigende Kundenzahlen bei der GASAG trotz scharfen Wettbewerbs und milder Temperaturen

12. Mai 2016 – Die GASAG hat im Jahr 2015 mit einem EBIT von 113 Millionen Euro bei einem stabilen Umsatz von 1.055 Millionen Euro ein gutes Ergebnis erzielt. Zudem kann die GASAG seit über einem Jahr gegen den Branchentrend und trotz schwächerem Gasgeschäft steigende Kundenzahlen verbuchen. Über 100.000 Stromkunden wurden bisher in der GASAG-Gruppe gewonnen und das Contracting-Geschäft ist in 2015 um 10 Prozent gewachsen.

Der Umbau vom Gaslieferanten zum mehrspartigen Versorger und Energiedienstleister ist bei der GASAG-Gruppe in vollem Gange: Während der Gasabsatz mit 18,7 Terrawattstunden (TWh) (2014: 20,4 TWh) um 8 Prozent rückläufig ist, stieg der Stromabsatz um 23 Prozent rasant an. Die GASAG-Gruppe konnte im für sie noch jungen Stromgeschäft bisher etwa 100.000 Kunden gewinnen. Bis 2017 sollen es 200.000 Kunden werden und in Berlin strebt die GASAG mittelfristig damit den Spitzenplatz im Markt hinter dem Grundversorger an. Auch das Contracting-Geschäft ist mit 739 Anlagen (2014: 674 Anlagen) erneut um 10 Prozent gewachsen.

Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der GASAG: „Der Gasmarkt ist zur Zeit geprägt von milden Wintern und dem anhaltend scharfen Wettbewerb. Durch den niedrigen Ölpreis verringerte sich zudem die Zahl der energieeffizienten Sanierungen wie die sehr sinnvolle Umstellung von Ölheizungen auf klimaschonenderes Erdgas. Starke Impulse erleben wir dagegen im Neugeschäft bei Strom und im Wärmemarkt, wo wir mit der GASAG Contracting GmbH inzwischen in der Top Ten der deutschen Kontraktoren erfolgreich mitspielen. Dies zeigt, dass der strategische Umbau der GASAG in den letzten Jahren ebenso erfolgreich wie dringend notwendig war. Damit geht die GASAG mit viel Innovation und Veränderungsdynamik in ihr 170. Geburtsjahr 2017.“

Neben der Intensivierung des Stromvertriebes und hohen Investitionen in die Netzinfrastruktur wird die GASAG-Gruppe in 2016 etliche neue Energiedienstleistungsprodukte in den Markt bringen und ihr Geschäft an dieser Stelle deutlich breiter und vielfältiger aufstellen. Zudem steht der Konzern kurz vor dem Erwerb eines Windparks in Brandenburg, um die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien weiter auszuweiten. In diesem Zusammenhang wird geprüft, ob die GASAG künftig verstärkt in die Projektentwicklung von Windanlagen einsteigt, um die Wertschöpfung im Erneuerbaren-Geschäft zu vertiefen.

„Die GASAG ist in Berlin und Brandenburg der einzige konsequent regional ausgerichtete Marktakteur, der entlang der gesamten energetischen Prozesskette unterwegs ist. Dieses hohe Potenzial wollen wir für die Gestaltung der Energiewende in Berlin und Brandenburg einsetzen und Mitverantwortung für eine dezentralere, grünere und kundenfreundlichere Energielandschaft in der Hauptstadtregion übernehmen“, so Vera Gäde-Butzlaff. „Dabei helfen uns neben unserer Geschäfts- und Marktexpertise auch unsere hohe Unternehmensreputation, die Stärke der Marke und die hohe Kundenbindung.“

Ihr Engagement für die Region zeigt die GASAG nicht nur mit Ihrer Verpflichtung CO2 mit ihrer Geschäftstätigkeit einzusparen. Die GASAG ist ein verlässlicher Partner auch im Sponsoring. Außerdem stellt sie sich mit ihren Aktivitäten neuen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die GASAG ist zusammen mit PwC Gründungspartner für den Jobführerschein – einem Schulungsangebot für Flüchtlinge. Das Integrationsprogramm bietet berufliche Orientierung und einen Sprachgrundkurs.

AP-U-Luchner

Pressesprecherin

Ursula Luchner

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