Israelisch-Deutsches Team gewinnt den Berliner Opernpreis 2016

26. Mai 2016 – Gestern wurden die Preisträgerarbeiten des Berliner Opernpreises 2016 im Jüdischen Museum Berlin uraufgeführt. In Anwesenheit des israelischen Botschafters Yakov Hadas-Handelsman und des niederländischen Kulturattachés Tom Maasen übergaben die Vorstandsvorsitzenden von GASAG und Neuköllner Oper e. V., Vera Gäde-Butzlaff und Eckhardt Barthel, die Preise. Die Inszenierungen sind am 28. und 29. Mai in der Neuköllner Oper zu sehen.
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"Mit der Auszeichnung des Berliner Opernpreises können wir jungen Künstlern aus Musik und Theater den schwierigen Weg von der Ausbildung in die Öffentlichkeit erleichtern. Ohne die Unterstützung der GASAG wäre uns das nicht möglich“, sagt Andreas Altenhof, Direktoriumsmitglied der Neuköllner Oper und Jurymitglied.

„Wir sind stolz darauf, dass wir seit fast 20 Jahren Partner der Neuköllner Oper sind. Immer wieder sind wir beeindruckt wie junge Künstlerinnen und Künstler mit der ihnen gestellten Aufgabe umgehen. In diesem Jahr ist das auch für die wirtschaftliche Entwicklung der GASAG wichtige Thema Digitalisierung im Mittelpunkt der bunten Inszenierungen. Lebendig und mitreißend bringen die Gewinner das trockene Thema auf die Bühne“, wirbt GASAG Vorstandschefin Vera Gäde-Butzlaff für die Aufführungen.

Der Berliner Opernpreis 16 stand unter dem Thema GAME OVER # GO ON. Ziel des Wettbewerbs war es, in neuer Weise Anreize und Produktionsmöglichkeiten für ein lebendiges Musiktheater zu schaffen. Het Geluid aus Maastricht beschäftigten sich in ihrem Beitrag mit den Wagnerschen Wesendonck-Liedern und der Beziehung des Dichters zu Mathilde Wesendonck, die Wagner mit ihren Gedichten zu dem Liederzyklus inspirierte. Das niederländische Musiktheaterkollektiv fragte sich in „Wesendonck-Lieder heute“, ob es im Zeitalter sozialer Netzwerke noch so etwas wie Romantik gibt, wie die Kommunikation zwischen Wagner und seiner Muse in der digitalen Welt aussähe und wie die Lieder heute klingen würden.

Das in Berlin arbeitende Team mit dem israelischen Komponisten Yuval Halpern, der Autorin Svenja Viola Bungarten sowie der Regisseurin Anja Kerschkewicz, interpretierte das Motto aus einem völlig anderen Blickwinkel. In seiner absurden Musikkomödie „Post Nuclear Love“ erzählt es die Schöpfungsgeschichte neu: In einer postapokalyptischen Welt begegnen sich Adam und Eva, die zwei ersten – und letzten? – Menschen, in einem virtuell gesteuerten Paradies.

19 Einsendungen aus fünf Ländern gab es für den Wettbewerb, der für einen erweiterten Musiktheaterbegriff und neue Produktionsformen steht. Aus den Einsendungen hatte eine fünfköpfige Jury sechs Konzepte ausgewählt, die zunächst von ihren Autoren in einem Workshop erläutert wurden. Am Ende dieses Workshops wurden zwei Arbeiten bestimmt, die dann mit einem Produktionsstipendium an der Neuköllner Oper ausgearbeitet wurden.

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