GASAG-Gruppe investiert 32 Mio. Euro in Sonnenstrom – Anlagen mit 40 Megawatt Leistung in Brandenburg

Nach Biogas und Wind baut die GASAG die Erzeugung von erneuerbarem Strom weiter aus: Rund 32 Millionen Euro investiert die GASAG in den nächsten zwei bis drei Jahren in Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt fast 40 Megawatt (MW). Den ansässigen Gemeinden wird an den Solaranlagen eine Beteiligung angeboten. Gerade hat die SpreeGas Gesellschaft für Gasversorgung und Energiedienstleistung mbH – ein Unternehmen der GASAG-Gruppe – eine Freiflächenanlage mit zehn Megawatt Leistung im südlichen Brandenburg (Landkreis Spree-Neiße) realisiert. Damit werden jährlich 58.000 Tonnen CO2 eingespart.

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Solaranlage der SpreeGas in Frauendorf, Landkreis Spree-Neiße

„Mit der neuen PV-Anlage werden jetzt in der GASAG-Gruppe mit Sonne, Wind und Biogas über 50 Millionen Kilowattstunden Öko-Strom produziert. Das sind 25 Prozent mehr als noch vor einem Jahr“, freut sich Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der GASAG. „Und unser Plan ist weiteres Wachstum. Damit unterstreichen wir unseren Willen, die Energiewende in der Region dezentral, erneuerbar und effizient voranzutreiben.“ Durch die Beteiligung an einer Solaranlage können die Gemeinden nicht nur von den Einnahmen profitieren. Mit den Anlagen kann auch ein Beitrag dazu geleistet werden, die kommunalen Energiekonzepte umzusetzen.

 

In Frauendorf im Landkreis Spree-Neiße werden auf 17 Hektar mit 31.200 Solarmodulen pro Jahr fast 10 Millionen Kilowattstunden (kWh) Öko-Strom erzeugt. Nach dem Gewinn eines wettbewerblichen Ausschreibungsverfahrens – wie es nach dem neuen Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) gefordert wird – hat SpreeGas die Anlage in nur sieben Wochen errichtet. „Die vorfristige Realisierung verdanken wir dem Know how unserer Partner – wie der ebenfalls in Cottbus ansässigen Procon Solar GmbH“, betont Bodo Pawlowski, Geschäftsführer von SpreeGas. „Als regional verwurzelter Energiedienstleister freuen wir uns sehr über den Erfolg des Vorhabens, von dem die Kommune und andere regionale Unternehmen profitieren.“ Auch bei den weiteren Projekten wird auf die regionale Wertschöpfung geachtet. Denn in allen Projektphasen – Entwicklung, Bau, Betrieb und Instandhaltung – soll mit Firmen aus der Region zusammengearbeitet werden.

 

Bereits 2011 hatte die GASAG die größte PV-Freiflächenanlage in Berlin auf dem alten Gaswerksgelände in Mariendorf errichtet. Zuletzt hatte die GASAG im Sommer 2016 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 7,5 MW in Wahlsdorf im Landkreis Teltow-Fläming übernommen.

 

Mehr Informationen und die Entwicklung der Solarstromprojekte von SpreeGas können Sie über www.spreegassolar.de verfolgen.
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