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Top 10 lauschige Orte in Berlin

Berlin kann laut sein, voller Energie, ständig in Bewegung und rastlos. Aber auch ruhig, gemeinschaftlich, warm- und offenherzig.  Es ist der Mix und die Vielfalt, durch den die Hauptstadt jedem von uns gibt, was er oder sie gerade braucht. Man muss sich seine Ecken nur suchen. Für uns haben das Mareike und Judith von Berlin Ick Liebe dir übernommen. Sie waren quer durch die Stadt unterwegs und stellen Euch einige der lauschigsten Plätze vor. Orte zum Verlieben, weil sie sehr stimmungsvoll sind und gleichzeitig eine gewisse Ruhe ausstrahlen. Sie sind perfekt für lange Nachmittage und Abende mit Euren Lieblingsmenschen.
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1. Holzmarkt 25

Das Areal auf dem Holzmarkt 25 sollte eigentlich unter Denkmalschutz gestellt werden, doch das Genossenschaftsprojekt wächst und gedeiht. Neben dem Restaurant Katerschmaus und dem Club Katerblau gibt es auch einen Friseur, einen Coworking-Bereich, eine Weinbar und vieles mehr zu entdecken. Am schönsten ist es aber, sich entlang des Spreeufers ein Plätzchen zu suchen und dort den Abend ausklingen zu lassen. Eine besonders tolle Atmosphäre herrscht auf dem Dach vom Restaurant oder auf der Schaukel am Wasser. Umso weiter Ihr am Ufer nach hinten geht, desto lauschiger wird es übrigens.

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2. Urbanufer

Klar, eigentlich könntet Ihr Euch fast überall ans Spreeufer setzen und die Seele baumeln lassen, ein Buch lesen oder mit Freunden quatschen. Aber das Urbanufer hat dann doch eine besonders schöne Atmosphäre. Im Hintergrund steht das riesige Gebäude des Urban Krankenhauses, das unweigerlich an den Berlin-Film „Herr Lehmann“ erinnert. Das Ufergebiet davor führt direkt bis an die Spree, worüber sich vor allem die Schwäne freuen, die auch gerne einen Ausflug auf die Wiese machen. Gegenüber ist ein Parkbereich angelegt, der überall kleine Rückzugsmöglichkeiten bietet, wenn man es etwas ruhiger mag.

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3. Monbijoubrücke am Bodemuseum

Die Monbijoubrücke am Bodemuseum bietet eine wirklich tolle Szenerie. Allein der französische Name, der übersetzt „Mein Schatz“ bedeutet, versprüht schon ein gewisses Flair. Während sich auf der rechten Seite die wuchtigen Gebäude der Museumsinsel entlangstrecken, blickt Ihr geradezu direkt auf den Fernsehturm. Wenn dann die S-Bahn kurz den Blick durchkreuzt oder die Dampfer entlangfahren, entfaltet sich die Großstadtromantik erst so richtig. Ist das Wetter gut, finden abends in der Strandbar Mitte Tanzkurse statt. Alles ist schön beleuchtet, Ihr könnt mitmachen oder einfach zugucken. So oder so schlägt hier das großstadtverliebte Herz höher.

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4. Körnerpark in Neukölln

Der Körnerpark in Neukölln hat etwas sehr Herrschaftliches, erinnert er doch stark an einen Schlosspark. Je nachdem, von welcher Seite Ihr den Park betretet, empfängt Euch entweder die Orangerie oder die Wassertreppe mit dem angrenzenden Brunnen. Im hundert Jahre alten Park finden außerdem immer wieder Ausstellungen und kleine Konzerte statt. Ob Ihr Euch auf eine der vielen Bänke niederlasst oder auf den Grünflächen – der Körnerpark ist eine echte Ruheoase mitten in Neukölln.

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5. Freiluftkinos

Ob Rehberge, Friedrichshain, Hasenheide, Kreuzberg oder eines der vielen anderen Freiluftkinos in Berlin – allen gemein ist die gemütliche Atmosphäre. Je nachdem zu welchem Open Air Kino es Euch verschlägt, könnt Ihr es Euch in Liegestühlen, auf Bänken oder auf der mitgebrachten Decke bequem machen. Auch wenn meistens um Euch herum viele andere Leute sind, so ist man dennoch sehr für sich. Und mit etwas Glück sitzt oder liegt Ihr dann unterm Sternenhimmel. Wer das noch nie gemacht hat, sollte die Zeit bis etwa Mitte September unbedingt noch nutzen! Nützlicher Tipp: Bei einem Besuch des Freiluftkinos Rehberge unbedingt ein Mückenspray mitnehmen. Der Weg dorthin führt durch ein Waldstück und dort warten die kleinen Biester in Schwärmen auf Euch. Im Kino selbst merkt Ihr aber nichts mehr davon.

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6. Die Insel der Jugend und der Inselgarten

Die Insel der Jugend ist gar nicht so groß. Innerhalb von etwa 10 bis 15 Minuten seid Ihr einmal rundherum gelaufen. Das tolle an diesem Ort sind die vielen Plätze, die sich direkt am Ufer befinden. Der lange Steg lädt ebenso zum Verweilen ein wie die vielen Fleckchen zwischen den Büschen und Bäumen. Ebenso einladend ist der Inselgarten, der zwar stärker besucht, aber dank Strandkörben, Liegestühlen und Sitzplätzen direkt am Wasser dennoch ein toller und gemütlicher Ort ist. Besonders schön ist es dort natürlich zum Sonnenuntergang!

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7. Wasserturm am Prenzlauer Berg

Der Wasserturm blickt zwar auf eine eher durchwachsene Historie zurück, ist aber heutzutage ein toller kleiner, im Vergleich beinahe winziger Ort, um seinen Abend zu verbringen. Während im unteren Bereich Tischtennisplatten und Trampoline auf Euch warten, gibt es oben einige Sitzbänke und eine Grünfläche. Wer Berlin so liebt wie wir, wird sich vor allem über den tollen Blick auf den Fernsehturm freuen.

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8. Bürgerpark Pankow

Es gibt so viele Parks und Grünflächen in Berlin – der Bürgerpark in Pankow ist aber ein besonders behagliches Exemplar. Ihr könnt einfach durch den Park spazieren, die Enten auf der Panke füttern oder auf den Grünflächen picknicken. Hin und wieder kommen ein paar Jogger vorbei und zwischen den vielen Bäumen sind Hängematten oder Slack Lines gespannt. Besonders idyllisch ist der Springbrunnen im Rosengarten, der absolute Ruhe ausstrahlt. Wer hungrig und durstig wird, kehrt ins Kaffeehaus Rosenstein ein und für Familien ist der kleine Kinderbauernhof Pinke Panke ein besonderes Erlebnis.

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9. Clärchens Ballhaus

Die Location in der Auguststraße in Berlin Mitte wurde um 1900 erbaut und ist eines der letzten Ballhäuser in Berlin aus dieser Zeit. Ob Tanzkurse in der Woche oder Diskoabende am Wochenende – das Thema Tanzen und Vergnügen gehört seit jeher zum Clärchens Ballhaus. Vor dem eigentlichen Gebäude ist der dazugehörige Hof gelegen, der zum Abend hin wunderschön beleuchtet ist. Der Hof gehört zum hauseigenen Restaurant und ist neben dem historischen Ballsaal der geheime Star dieses Ortes. Die Mischung aus dem Altbauhaus, der Beleuchtung, den Sitzbereichen und Bäumen ist beeindruckend schön und ein echtes Stück Berliner Geschichte.

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10. Prinzessinnengärten

Die Prinzessinnengärten sind eigentlich recht überschaubar, aber zugleich haben sie eine ganze Menge zu bieten. Einen Teil nehmen die Gemeinschaftsgärten oder Neudeutsch ‚Urban Gardening’ ein. Hier werden allerlei Kräuter und Gemüse angebaut, ebenso gibt es Beratungs- und Weiterbildungsprojekte. Der zweite Teil des Geländes ist voll mit hohen Bäumen, zwischen denen sich viele Sitzecken verstecken. Auch gibt es Speisen und Getränke vor Ort mit selbst geernteten Zutaten. Diese grüne Vielfalt auf kleinem Raum zwischen Beton, Wohnhäusern und dem trubeligen Kreuzberg macht diese Ecke zu einem absoluten Lieblingsplatz. Und: Alle zwei Wochen findet hier ein Flohmarkt statt.