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10 Tipps für Weihnachten in Corona-Zeiten

2020 werden die Feiertage anders als gewohnt. Was nicht heißt, dass sie nicht schön werden können!

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Alle Jahre wieder, aber dieses Jahr ganz anders. Die Corona-Pandemie macht auch vor Weihnachten nicht halt und wirbelt unsere Pläne für die Festtage ganz schön durcheinander. Die gute Nachricht: Das Fest ist nicht verloren. Mit ein paar ganz einfachen Mitteln können wir die Weihnachtszeit dieses Jahr zu einer ganz besonderen machen – und trotz Kontaktbeschränkungen noch enger zusammenrücken. 10 Tipps für eine besinnliche Adventszeit während der Pandemie.

1. Mit den Nachbarn zusammen im Garten Weihnachtslieder singen

Es soll Menschen geben, die erst so richtig in Festtagsstimmung kommen, wenn sie im Weihnachtsgottesdient das alljährliche „Gloria in excelsis deo“ geschmettert haben. Die Hymne existiert in ihrer heutigen Form übrigens seit dem 9. Jahrhundert und es ist davon auszugehen, dass sie im Laufe der Zeit nicht nur fleißigen Kirchgängern das sakrale Sängerherz erwärmt hat. Wem die dudelige, leiernde Weihnachtskassette der Nachbarn nebenan aufs festliche Gemüt schlägt, macht einfach einen Aushang im Treppenhaus und beraumt ein weihnachtliches Adventssingen bei geöffneten Fenstern oder am Balkon ein. Wenn der Platz es hergibt, lässt sich das Event vielleicht sogar im Hinterhof oder quer über den Gartenzaun zelebrieren.

Wer in der Nachbarschaft keine geeigneten Mitstreiter findet, kann sich am 24.12. beim digitalen Weihnachtssingen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg in Stimmung bringen.

2. Wieder mehr telefonieren

Die Ausrede, dass man sich Weihnachten ja eh sieht, zählt in diesem Jahr nicht. Wenn das obligatorische Glühweintrinken mit den alten Schulfreunden Zuhause bei den Eltern in diesem Jahr ausfällt, ist vielleicht die Wiedersehens- aber nicht die Wiederhörensfreude vertagt. Wer in der Adventszeit einfach mal wieder zum Telefon greift, um alte Freundschaften zu pflegen, wird sich wundern, wieviel es eigentlich zu erzählen gibt. Und wer weiß: Vielleicht wird das Wiedersehen nächstes Weihnachten dann noch viel schöner.

3. Den Kiez neu erkunden und nebenbei Gutes tun

Bei dem Versuch, sich nicht auf den Hauptrouten fortzubewegen, lässt sich der Kiez ganz neu entdecken. Einfach eine Karte der Nachbarschaft ausdrucken, die abgelaufenen Wege mit Textmarker markieren und sich vornehmen, keine Route zweimal zu gehen. Am Ende kennt man garantiert alle Schleichwege und kommt vielleicht auch an einem netten Café vorbei. Einfach in einen Kaffee oder Glühwein „to go“ investieren und den Inhabern helfen, über die schwere Zeit zu kommen. Wer dann noch seine Weihnachtseinkäufe in den kleinen, inhabergeführten Läden aus dem Kiez erledigt, wird nicht nur besser beraten, sondern hilft mit, die Kiezkultur zu bewahren.

4. Einen digitalen Kochkurs machen

Das waren noch Zeiten, als man sich nicht selbst um das Festtagsmenü kümmern musste sondern stattdessen bei der Verwandtschaft durchgefuttert hat. Klar, man könnte sich ein Weihnachtsmenü bequem nach Hause liefern lassen. Wer selbst tätig werden möchte, bucht sich einen digitalen Kochkurs. In denen zeigen echte Köche, wie der Weihnachtsbraten gelingt. Dass das auch klimafreundlich geht, zeigt der Berliner Verein Restlos Glücklich, der sich für bewussten Konsum von Lebensmitteln einsetzt. Der digitale Workshop „Klimafreundliches Weihnachtsmenü“ ist online buchbar.

5. Raus in den Wald!

Dieses Jahr hat Natur Konjunktur! Wahrscheinlich waren lange nicht mehr so viele Hauptstädter in den umliegenden Wäldern unterwegs wie in diesem Jahr. Ob Schorfheide oder Karower Teiche: Beim Durchatmen lässt sich der Großstadtstress für ein paar Stunden vergessen. Außerdem: Wer noch Zutaten für nachhaltige Weihnachtsdeko sucht, wird hier fündig. Das heißt natürlich nicht, mit Säge und Beil bewaffnet in den Wald einzurücken. Rücksicht gilt auch zur Weihnachtszeit! Aber wer mit offenen Augen in der Natur unterwegs ist, findet hier genug, um Zuhause sofort loszubasteln.

6. Coronakonforme Spiele spielen

Die weihnachtliche Betriebsfeier fällt aus, der traditionelle Adventsspieleabend auch. Es gibt Alternativen! Auch wenn Weihnachten eigentlich ein durchweg analoges Fest ist, gibt es ein paar Spiele, die digital funktionieren und damit perfekt ins Jahr 2020 passen. Die Klassiker „Stadt, Land, Fluß“ und „Wer bin ich?“ funktionieren auch per Videokonferenz. Selbst für das Ratespiel „Activity“ gibt es ein digitales Pendant: Auf der Seite skribbl.io kann man sogar eigene Gruppen einrichten und Freunde zum gemeinsamen Kritzeln und Raten einladen. Wem das zu traditionell ist, kann sich in virtuellen Escape Rooms treffen und gemeinsam herausrätseln. Manche Firmen bietet den Rätselspaß sogar als Weihnachtsfeieredition für bis zu 2000 Teilnehmer an.

7. Weihnachtliche Filmabende

Welches nun der allerweihnachtlichste Weihnachtsfilm ist, darüber lässt sich sehr lange diskutieren. Fest steht: Die Liste möglicher Kandidaten ist lang. Aber nur wenn man dieses Jahr keine Freunde zum gemeinsamen Filmabend einladen kann heißt das nicht, dass man auf solche Diskussionen verzichten muss. Im Gegenteil. Wer sich zum gemeinsamen – dezentralen – Filmgucken verabredet, kann auch währenddessen spontane Szenenkommentare per eigens eingerichteter Messengergruppe mit seinen Freunden teilen. Wer es besonders ernst meint, macht sich auf die Suche nach versteckten Fehlern im Film. Davon gibt es auch bei den klassischen Weihnachtsstreifen eine ganze Menge. Von plötzlich wechselnden Krawatten („Tatsächlich...Liebe“) bis zu an Schnüren befestigen Handtaschen („Mary Poppins“) ist alles dabei.

8. Videochat unterm Weihnachtsbaum. So klappts. Wirklich!

Das Jahr 2020 hat der Videotelefonie endgültig zum Durchbruch verholfen. Doch was in manchen Berufen mittlerweile zum Standardrepertoire gehört, ist längst nicht für alle selbstverständlich, schon gar nicht für viele Groß- und Urgroßeltern, die man am Heiligen Abend unterm Baum im virtuellen Videochat trifft. Damit das festliche Beisammensein nicht in Frust ausartet, ist eine gute Vorbereitung besonders wichtig und ein Testdurchlauf im Vorfeld dringend zu empfehlen. Dabei sollte geklärt werden, ob die Internetverbindung schnell genug ist („Komisch, wenn ich in der Küche bin geht’s, aber im Wohnzimmer nicht...“), ob die verwendete Software überall läuft (auch auf Opas Smartphone, das er so selten benutzt), ob Bild und Ton funktionieren („Oma, du musst auf das Symbol unten rechts klicken“) und ob gegebenenfalls das Guthaben bei Prepaid-Tarifen ausreicht, wenn man Smartphones verwendet („Komisch, gestern ging‘s noch“).

Ganz wichtig: Ein Moderator muss durch das Gespräch führen, damit nicht alle durcheinanderreden („Die Berliner haben aber einen schönen Weihnachtsbaum, musstet Ihr sehr lange anstehen?“). Macht euch außerdem bewusst, dass im Familienchat andere Regeln und Umgangsformen gelten als in der Videoschalte mit Kolleginnen und Kollegen. Hier geht es nicht um Performance, sondern ums nette Beisammensein. Kein Mensch interessiert sich dafür, wie toll das mit der Videokonferenz in der Firma klappt. Oma will ihre Enkel sehen. Und das ist auch gut so.

9. Weihnachtsbaum- und Lichterspaziergang

Berliner Winter sind nicht gerade dafür berühmt, gemütlich, einladend oder besonders hübsch zu sein. Vielleicht liegt das daran, dass man zur Weihnachtszeit ständig durch die Stadt hastet und übersieht, mit wie viel Liebe und Mühe viele Orte geschmückt und beleuchtet sind. Nicht nur der Ku’damm ist bis zum 6. Januar 2021 opulent illuminiert, auch viele Bezirke legen sich ins Zeug, um uns mit festlicher Weihnachtbeleuchtung in Stimmung zu bringen. Die Seite „Weihnachten in Berlin“ gibt einen guten Überblick.

10. Wichteln mit den Nachbarn

Wenn man schon im selben Haus Weihnachten feiert, kann man sich auch was schenken. Und ganz ehrlich: So viel Zeit zum Ausmisten und Aufräumen wie in diesem Jahr hatten wir schon lange nicht mehr. Was liegt also näher, schöne Stücke, die man selbst nicht mehr braucht, den Nachbarn beim Weihnachtswichteln zu verehren? Auch hier gilt: Ein Aushang im Treppenhaus genügt. Coronakonform können die Wichtelgaben einfach vor den Wohnungstüren an einem bestimmten Tag platziert werden. Und ganz nebenbei lernt man endlich die neuen Nachbarn aus dem fünften Stock kennen.

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