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Pack die Picknickdecke aus!

Wer in Berlin auf der Suche nach ein bisschen Tante-Emma-Laden-Gefühl ist und außerdem spät dran, der sollte hier vorbeischauen: In dem kleinen Laden gibt es alles vom frischen Brot über exotische Früchte bis zu ausgesuchten Weinen – und das zu fairen Preise. Außerdem ist ein Großteil der Produkte Bio. Also beste Voraussetzungen, um sich mit dem Picknickkorb in den abendlichen Party-Wahnsinn in Mitte zu stürzen.

Bild Picknick1

Die besten Gourmet-Spätis

Gibt es etwas Schöneres, als im Sommer die Decke im warmen Gras auszubreiten für ein leckeres Picknick? Wir verraten Ihnen die schönsten Picknickplätze Berlins – und ein paar Geheimtipps, wo Sie sich mit Leckereien und passenden Getränken eindecken können, falls der Geschmackssinn und Ekstase: Dion und Gefolge
Einen Steinwurf vom Maybachufer entfernt eröffneten Andre Ebeling und Bärbel Schütz 2017 ihren Highclass-Späti „Dion und Gefolge“ – Dionysos ist in der griechischen Mythologie der Gott des Weines, des Wahnsinns und der Ekstase, der mit seinem Gefolge wilde Gelage feiert. In diesem Fall steht das Gefolge für die vielen Menschen, die den Laden seit seiner Eröffnung tatkräftig unterstützen. In dem liebevoll bestückten Mini-Feinkostladen finden sich nicht nur ausgesuchte Weine, Biere und Spirituosen, sondern Säfte, Limonaden und Snacks regionaler und internationaler Herkunft. Und Lesungen und Konzerte finden auch regelmäßig statt! Picknickkorb einmal noch leer und die Geschäfte geschlossen sein sollten.
Dion und Gefolge
Bürknerstraße  31-32 (Neukölln)
Dienstag bis Donnerstag 12-22 Uhr
Freitag und Samstag 12-24 Uhr
 
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Geistreiche Getränkeauswahl: Whatever Spirituosen

Wer außerhalb der gängigen Ladenöffnungszeiten auf der Suche nach einer richtig guten Flasche Wein ist – sei es fürs Gourmet-Picknick oder eine Einladung –, der ist hier genau richtig: In der zehn Meter langen Kühlschrank-Reihe des eleganten kleinen Ladens lagert alles, was das trinkfreudige Herz sich ersehnt: ausgefallene Biersorten, feinster Champagner, Gin und Wodka aus Berliner Manufakturen und eben ausgesuchte Weine. Achtung aber für alle, die Hunger haben: Hier gibt es nur Flüssiges. 
Whatever Spirituosen
Torstraße 155 (Mitte)
Montag bis Sonntag 13-23 Uhr
 
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Tante-Emma-Look, dabei fairer Preis: Himmelgrün

Wer in Berlin auf der Suche nach ein bisschen Tante-Emma-Laden-Gefühl ist und außerdem spät dran, der sollte hier vorbeischauen: In dem kleinen Laden gibt es alles vom frischen Brot über exotische Früchte bis zu ausgesuchten Weinen – und das zu fairen Preise. Außerdem ist ein Großteil der Produkte Bio. Also beste Voraussetzungen, um sich mit dem Picknickkorb in den abendlichen Party-Wahnsinn in Mitte zu stürzen.

Ganz schön bequem! - Picnic Berlin

Und dann gibt es natürlich auch die eher Faulen, die absolut keine Lust haben, selbst für die Füllung ihres Picknickkorbs zu sorgen – kennen wir natürlich, und wir haben auch den idealen Tipp: Bei Picnic Berlin kann man sich am Rande des Tempelhofer Felds, im rot-weißen Häuschen am Eingang Oderstraße, einfach einen gefüllten Picknickkorb abholen – Decke, Porzellangeschirr, Besteck und auf Wunsch ein Brettspiel inklusive. Kleinere Gruppen müssen nicht vorbestellen, sondern können einfach spontan vorbeikommen – und dann auf einer der größten und coolsten Freiflächen Europas schlemmen.
Picnic Berlin
Tempelhofer Feld, am Eingang Oderstraße, Höhe Hausnummer 22, 12051 Berlin (Neuköllner Eingang)
An Sonnentagen: Montag bis Sonntag 12-21 Uhr

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Alles auf einer Decke: La Cantine d’Augusta

Noch ein Tipp für einen fertig gefüllten Picknickkorb: Die französische Weinbar bietet von Mai bis September einen unkomplizierten Picknickkorb-Service ab etwa 15 Euro pro Person an: Einfach ins Lokal kommen, einen Korb mit Oliven, Schinken, Käse und Wein füllen lassen, Gläser, Geschirr und Besteck und eine Decke gibt's dazu. Und schon kann es losgehen.
Die besten Picknickplätze

Wie Versailles in Neukölln: Körnerpark

Kaum zu fassen, aber es ist so: Im Körnerpark fühlt sich Berlin mitten im tiefsten Neukölln plötzlich an wie der Versailler Schlosspark – in mini. Alte Steintreppen führen hinunter in den kleinen Park (er wurde ab 1912 in einer ehemaligen Kiesgrube angelegt), in dem es Wasserspiele gibt, einen Blumengarten und eine Orangerie mit Café. Und natürlich Wiesen zum Picknicken. Im Sommer finden jeden Sonntag ab 18 Uhr bei schönem Wetter kostenlose Konzerte statt – wer muss da noch den Weg nach Sanssouci auf sich nehmen!
Körnerpark
Jonasstraße, Schierker Straße, Selkestraße, Wittmannsdorfer Straße (Neukölln)
Montag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr

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Auf Zeitreise: Park des Deutschen Technikmuseums

Hierbei handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände des Anhalter Bahnhofs, das bis in die 1980er-Jahre brachlag. Teile der alten Gleisanlagen, die beiden Lokschuppen und der Wasserturm sind erhalten, außerdem befinden sich eine historische Brauerei, eine historische Schmiede und funktionstüchtige Wind- und Wassermühlen auf dem zwölf Hektar großen Gelände. Gerade für ein Picknick mit Kindern wärmstens zu empfehlen, damit man in Ruhe auf der Decke liegen kann – die kleinen Quälgeister werden sich garantiert anderweitig beschäftigen können.
 

Qual der Wahl: Schlosspark Biesdorf

Hier gibt es so viele hübsche Stellen, um die Picknickdecke auszubreiten, dass wir gar nicht genau wissen, welche wir nun empfehlen sollen: Im Rosengarten? Oder doch am plätschernden Springbrunnen mit Blick aufs Schloss, das übrigens seit 2017 frisch renoviert in neuem Glanz dasteht? Schlosscafé und Teepavillon sind charmante Alternativen, sollte der Sommer sich mal von seiner eher kapriziösen Seite zeigen.
Schlosspark Biesdorf
Alt-Biesdorf 55 (Biesdorf)
Schloss: Dienstag, Mittwoch und Freitag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr
Donnerstag 13 bis 21 Uhr, Montag geschlossen
Park: Montag bis Sonntag 6.30 bis 23 Uhr

Zu schön, um wahr zu sein. Ist aber wahr! - Pfaueninsel

Egal, wie oft man schon dagewesen ist: Jedes Mal wieder kriegt man sich gar nicht mehr darüber ein, was für ein unfassbar schönes Fleckchen Erde diese in der Havel gelegene Insel ist – kein Wunder, dass sie zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Der Park wurde von 1821 bis 1834 vom berühmten Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné nach englischem Vorbild gestaltet. In der märchenhaft verschlungenen Landschaft, in der einem tatsächlich immer wieder freilaufende Pfauen begegnen, ist genug Platz, um sich ungestört zum Picknick niederzulassen. Ein Tipp: Am Wochenende so früh wie möglich kommen, um die Schlange zu umgehen, die sich schnell vor der kleinen Fähre bildet, die regelmäßig übersetzt, um die Besucher auf die Insel zu bringen.

Ein bisschen gehegte Wildnis: Botanischer Volkspark Blankenfelde-Pankow

Viele denken beim Botanischen Garten eher an die West-Version in Dahlem, insofern sind diese 34 Hektar denkmalgeschützte Bau- und Gartenkunst fast ein Geheimtipp – die Parklandschaft ist wilder und naturbelassener. Wunderschöne Bauerngärten, alte Obstbaumalleen und für das Kinder-Entertainment ein großes Wildgehege – es fällt schwer, sich für ein Plätzchen zum Niederlassen zu entscheiden. In einem ehemaligen Gewächshaus gibt es im Café britisch angehauchte Köstlichkeiten. Wer sich vor dem Picknick also noch kulinarisch eindecken muss, kann das hier tun.

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