Gas Brennwertkessel Bild mit KI erstellt.

Gas-Brennwertkessel.

Technik und Vorteile erklärt

Gas-Brennwertkessel nutzen die im Erdgas enthaltene Energie für die Wärmeversorgung. Im Vergleich zu älteren Heizsystemen ohne Brennwerttechnik wird zusätzlich die Wärme aus dem Abgas genutzt.

Wie funktioniert ein Gas-Brennwertkessel?

Als Bestandteil einer modernen Gasheizung erzeugt ein Gas-Brennwertkessel Wärme, um Heizwasser zu erhitzen. Diese Wärme entsteht auf zwei Wegen. Einerseits verbrennt der Brenner Erdgas im Brennraum. Die Wärme der Flamme erhitzt das Heizwasser über einen Wärmetauscher. So gelangt das Heizwasser zu den Heizkörpern und sorgt für wohlige Raumtemperaturen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Niedertemperaturkesseln nutzt ein Gas-Brennwertkessel darüber hinaus auch die Abgase, die beim Verbrennen von Erdgas entstehen.

Bei der Verbrennung von Erdgas entstehen unter anderem Wasserdampf und Kohlendioxid (CO2). Die im Wasserdampf enthaltene Wärme wird bei der Brennwerttechnik zusätzlich genutzt. Dazu werden die Abgase so weit abgekühlt, dass der Wasserdampf kondensiert. Die dabei freiwerdende Wärme wird über einen Wärmetauscher an das Heizsystem übertragen.

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Vorteile von Gas-Brennwertkesseln im Überblick

Hoher Wirkungsgrad

Bei der Verbrennung von Erdgas entstehen unter anderem Wasserdampf und Kohlendioxid. Die im Wasserdampf enthaltene Wärme wird bei der Brennwerttechnik zusätzlich genutzt. Dazu werden die Abgase soweit abgekühlt, dass der Wasserdampf kondensiert. Die dabei freiwerdende Wärme wird über einen Wärmetauscher an das Heizsystem übertragen.

Kraft-Wärme-Kopplung möglich

Die Abwärme eines Gas-Brennwertkessels lässt sich auch nutzen, um zum Beispiel über Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eigenen Strom zu erzeugen. Dabei treibt die Abwärme der Abgase einen Stirlingmotor an, der wiederum an einen Generator angeschlossen ist, um elektrische Energie zu erzeugen. Für bestimmte KWK-Anlagen können Fördermöglichkeiten bestehen. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Förderbedingungen.

Einfache Bedienung

Gas-Brennwertkessel verfügen in der Regel über eine automatische Regelung für den Heizbetrieb. Je nach Ausführung können Einstellungen auch über digitale Anwendungen vorgenommen und Betriebsdaten eingesehen werden.

Erdgas gezielt nutzen

Durch die zusätzliche Nutzung der Wärme aus den Abgasen kann ein Gas-Brennwertkessel einen größeren Anteil der im Erdgas enthaltenen Energie nutzen als ältere Heizsysteme ohne Brennwerttechnik. Die tatsächlichen Auswirkungen auf Energieverbrauch und Emissionen hängen unter anderem vom Gebäude, dem Heizverhalten und dem Zustand der Heizungsanlage ab. Gastarife mit zusätzlichem Klimabeitrag können die Finanzierung von Klimaschutzprojekten unterstützen. Die bei der Verbrennung von Erdgas entstehenden CO2-Emissionen werden dadurch jedoch nicht vermieden.