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Klimaauswirkungen auf den Menschen

Extremwetter und Wüstenbildung gehören zu den Klimaauswirkungen, die in Berlin und Brandenburg bereits Realität sind. Lassen sich weitere Folgen des Klimawandels noch verhindern?

Hitze und Dürre in Brandenburg


Seit 2018 hat Brandenburg mit Dürresommern zu kämpfen. Zwar soll die jährliche Regenmenge auf einem ähnlichen Niveau bleiben, doch durch steigende Temperaturen werde das Wasser zunehmend schlechter in der Landschaft ankommen. Die Klimaauswirkungen sind konkret zu spüren: Flüsse und Seen trocknen zunehmend aus. So erreichte die Oder beinahe ihren historischen Tiefststand. Die Schwarze Elster in Südbrandenburg führte zum wiederholten Male gar kein Wasser mehr. Im Spreewald blieben Schleusen geschlossen, um das Abfließen des Wassers zu verlangsamen. Hitze und Trockenheit machen Menschen konkret zu schaffen, etwa durch Kreislaufversagen. Darüber hinaus müssen sich Schifffahrt und Wasserversorgung an die veränderten Gegebenheiten anpassen. Nicht zuletzt steigt die Waldbrandgefahr.
Umwelt

Tropennächte in Berlin


Auf die Hitze des Tages folgt nachts kaum noch Abkühlung. Von einer Tropennacht ist die Rede, wenn die Temperaturen zwischen 18 und 6 Uhr nicht mehr unter 20 Grad Celsius fallen. In Berlin kommt dies häufiger vor als im Umland. Der Grund wird „urbaner Hitzeinseleffekt“ genannt. Er kommt zustande, weil der Boden in Städten stärker versiegelt ist, dunkle Asphaltflächen und Gebäude sich tagsüber stärker aufheizen, die Wärme in der Nacht aber nicht schnell genug wieder abgeben. Durch zu wenig Begrünung kann darüber hinaus weniger Abkühlung durch Verdunstung stattfinden. Dazu steigern sowohl die Motorwärme des Straßenverkehrs als auch die schlechtere Luftzirkulation die Temperaturen deutlich im Gegensatz zu ländlichen Gebieten.

Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts zeigt, wie nachhaltige Gebäudeklimatisierung gelingen könnte. So sollen neue Bäume, mehr Verschattung durch außenliegenden Sonnenschutz sowie Dach- und Fassadenbegrünung dazu beitragen, die Temperaturen in Innenstädten sowohl innen als auch außen wesentlich angenehmer zu gestalten.

Südfranzösisches Klima bis 2100?


Bereits im Jahr 2019 gab der rbb eine Prognose ab, welche Klimaauswirkungen auf den Menschen in Berlin und Brandenburg bis zum Jahr 2100 Realität werden könnten. Die interaktiven Grafiken lassen sich landreisgenau auswählen und zeigen zwei wesentliche Szenarien. Was passiert, wenn sich nichts ändert und wie sieht die Zukunft mit mehr Klimaschutz als bisher aus?

Die potenziellen Klimaauswirkungen machen deutlich, wie verwundbar Berlin-Brandenburg ist und wie stark der Klimawandel die Region treffen könnte. Einer Prognose aus dem Jahr 2015 zufolge, könnte das Klima im Jahr 2100 in Berlin das gleiche sein, wie heute in der südfranzösischen Stadt Toulouse. Dazu würden allerdings weitere Extremwetter und lange Hitzeperioden kommen.

Die gute Nachricht: Klimaschutz wirkt schneller als gedacht


Der Klimawandel lässt sich ohnehin nicht mehr aufhalten, deshalb braucht man sich auch nicht mehr mit Klimaschutz zu beschäftigen? Falsch, das Gegenteil ist richtig. Die oftmals angeführten drei bis vier Jahrzehnte soll es Forschenden zufolge nicht dauern, bis sich der Klimaschutz von heute tatsächlich bei den Temperaturen der Erde bemerkbar macht. Stattdessen sollen schon nach drei bis fünf Jahren erste Effekte spürbar werden.

Wie lassen sich Klimaauswirkungen reduzieren?


Der Weg, um Klimaauswirkungen auf den Menschen und die Umwelt zu reduzieren, führt über die Vermeidung von schädlichen CO2-Emissionen. Dies beginnt beim Energiesparen, betrifft aber nahezu jeden Bereich unseres Lebens.

Verkleinern Sie Ihren CO2-Fußabdruck und sparen Sie bares Geld mit unseren 30 Energiespartipps für den Haushalt. Denn Emissionen entstehen nicht nur beim Heizen und Autofahren. Dort lassen sie sich inzwischen dank moderner Technologien vermeiden, indem man beispielsweise statt einer alten Öl-Heizung eine Wärmepumpe verwendet und den Verbrenner durch ein mit Ökostrom betriebenes E-Auto ersetzt.

Doch auch bei der Herstellung von Kleidung, Elektrogeräten und sonstigen Konsumgütern entstehen CO2-Emissionen. Wer Kleidung länger trägt, das kaputte Handy reparieren lässt, anstatt sofort ein neues zu kaufen, und das eigene Kaufverhalten grundsätzlich auf Nachhaltigkeit ausrichtet, kann einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Ein Leben mit Null Emissionen – geht das? haben wir uns gefragt und zeigen Ihnen, in welchen Bereichen das heute schon möglich ist.

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