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Mobilität im Quartier: In der City West wurden Wohnen, Energie und Mobilität innovativ verknüpft

Etwa 200 Ladepunkte für Elektro-Autos und eine Quartiers-App für Car- und Bike-Sharing: Im Maximilians Quartier hat die GASAG-Gruppe ein innovatives Energie- und Mobilitätskonzept umgesetzt. Ein Spaziergang durch die Zukunft.

Bike- und Car-Sharing im Maximilians Quartier Berlin

Mal eben mit dem Sharing-E-Lastenrad zum Biomarkt oder im geliehenen E-Golf ein paar Termine in der City erledigen, zu Hause parken, fertig. Die Zukunft des urbanen Wohnens braucht Mobilitätskonzepte vor der eigenen Haustür. Und zwar solche, die sich in das Leben der Menschen einpassen – ohne die stressige Suche nach einem Gefährt in der Nähe, das dann doch nicht verfügbar ist. Wenn dann auch noch der eigene Wagen nachts an der eigenen Ladesäule auflädt, ist man schon sehr nah dran an dem, was die Groth Gruppe – ein Berliner Bauträger und Projektentwickler – gemeinsam mit der GASAG-Gruppe schon heute im Maximilians Quartier um die Ecke vom Ku’damm realisiert.

Das integrierte Mobilitätskonzept ist einmalig in Berlin

In dem kleinsten Stadtteil von Charlottenburg-Wilmersdorf entsteht auf einem 4,7 Hektar großen Areal zwischen Kurfürstendamm und Grunewald mit dem Maximilians Quartier ein nachhaltiges Wohnprojekt mit klimaschonender Energieversorgung und integriertem Mobilitätskonzept. Beides hat GASAG Solution Plus geplant und umgesetzt, nachdem sie sich in einem Innovationswettbewerb des Bauträgers gegenüber weiteren Mitbewerbern erfolgreich durchgesetzt hatte. Die GASAG Solution Plus ist ein bundesweit tätiges Unternehmen der GASAG-Gruppe, das sich auf innovative und nachhaltige Energielösungen spezialisiert hat.

Das Quartier liegt ein bisschen versteckt abseits des tosenden Hohenzollerndamms in der ruhigen Nachbarschaft rund um die Forckenbeckstraße. Während im nördlichen Teil noch gewerkelt wird, sind die Blöcke C und D bereits fertiggestellt. Die achtgeschossige Blockrandbebauung friedet Spielplätze und grüne Ruheflächen im Inneren des Areals ein, vom hektischen Treiben der City West fehlt jede Spur, obwohl die nur einen Katzensprung entfernt ist.

970 Wohneinheiten – etwa 200 Ladestationen für private E-Autos

Durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKW) wird das Quartier mit Energie versorgt. Jeder Häuserblock verfügt über eine eigene Energiezentrale, die die gesamte Versorgung für Heizung und Trinkwarmwasser sicherstellt und dabei effizient Strom produziert. „Der wird in das öffentliche Netz eingespeist und den Bewohnern anschließend über das Mieterstrommodell GASAG | Hausmacherstrom zur Verfügung gestellt. Für die Bewohner bedeutet das konkret einen Preisvorteil von etwa 2 Cent/kWh“, erklärt Karoline Preiser, die als Projektmanagerin der GASAG Solution Plus die Kooperation mit der Groth Gruppe koordiniert.

Und das ist mit einer Größe von insgesamt 970 Wohneinheiten auch im Berliner Vergleich ziemlich groß. Aber es geht hier um mehr: „Was das Maximilians Quartier so besonders macht, ist, dass wir hier nicht nur Strom- und Wärmeversorgung umsetzen, sondern vor allem auch ein integriertes Bike- und Car-Sharing-Konzept realisieren und die Tiefgaragen mit 200 E-Ladepunkten ausgestattet haben“, erklärt Preiser.

Via Quartiers-App E-Cars und E-Bikes buchen

„Es sind gerade solche Mobilitätskonzepte, die immer stärker nachgefragt werden“, sagt David Graebe, Projektleiter Eco-Mobilität bei der GASAG. „Schließlich wollen die Menschen, dass wir ihre neuen Quartiere möglichst autoarm gestalten. Dafür brauchen wir diese Car- und Bike-Sharing-Konzepte.“ Im Gegensatz zu den Free-floating-Konzepten (Auto orten, mieten und irgendwo parken) anderer Anbieter setzt die GASAG-Gruppe im Maximilians Quartier auf ein stationsbasiertes Modell, das den Eigentümern und Mietern des Quartiers exklusiv zur Verfügung steht. Über die Quartiers-App von mobileeee können Anwohner die Verfügbarkeit von E-Fahrzeugen und E-Bikes checken und diese anschließend reservieren. „Tatsächlich machen derartige Return-to-Base-Konzepte in solchen Anlagen besonders viel Sinn“, sagt Graebe, „denn wenn ich mit dem E-Lastenrad zum Biomarkt fahre, muss ich meine Einkäufe ja ohnehin im Anschluss wieder nach Hause transportieren.“

Aber es geht natürlich auch um Freizeitgestaltung: Mit dem Fahrrad ist der Ku’damm nur 20 Minuten entfernt, 30 Minuten sind es bis zum Grunewaldturm und ans Havelufer. Zum Jagdschloss im Grunewald schafft man es sogar in 15 Minuten. „Spätestens seit die Pandemie unsere alten Lebens- und Alltagsgewohnheiten verändert hat, spielen Rückzugsorte in der Natur wieder eine größere Rolle. Und das wirkt sich auch darauf aus, wie und wo wir wohnen und uns fortbewegen“, sagt Graebe.

Mit unseren integrierten Mobilitätslösungen schaffen wir Angebote, um den eigenen Alltag wieder individueller und freier zu gestalten.

David Graebe, Projektleiter Eco-Mobilität bei der GASAG

Für die Umsetzung des innovativen Mobilitätskonzeptes hat sich die GASAG-Gruppe Unterstützung geholt: Die E-Golfs, pro Häuserblock zwei Stück, und die E-Bikes werden vom Frankfurter Car-Sharing-Anbieter mobileeee betreut.

Personalisierte Ladekabel rechnen kWh-genau ab

Bei der Umsetzung der parkplatzeigenen Ladelösung in den Tiefgaragen arbeitet GASAG Solution Plus mit der Berliner Firma ubitricity zusammen. Die E-Ladeinfrastruktur wird wie ihr oberirdisches Pendant für E-Bikes und E-Cars von den quartierseigenen BHKW versorgt. Mit 3,7 kW Leistung sind die Säulen bedarfsgerecht dimensioniert. Ein intelligentes Lastmanagement sorgt zudem dafür, dass auch wirklich alle Wagen geladen werden können. Auch dann, wenn die Anlage einmal unter Maximallast fahren sollte und alle Wagen gleichzeitig am Kabel hängen sollten. Der Clou des Ladesystems sind die Smart-Cable von ubitricity. Sie sind personalisiert und verfügen über ein intelligentes Mess- und Abrechnungssystem: „Mithilfe der Kabel können wir sicherstellen, dass die Bewohner nur für die Energie zahlen, die sie auch abrufen, und ungewolltes Laden durch Dritte effektiv unterbinden“, erklärt Graebe. Ein weiterer Vorteil: Das Kabel kann auch an öffentlichen Ladesäulen genutzt werden – wenn es dann doch mal weiter rausgeht aus dem neuen, alten Berliner Westen.

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