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Die wichtigsten Heizungsarten im Überblick

Nicht nur aufgrund der aktuell hohen Energiepreise stellen sich viele die Frage: Welches ist das beste System zum Heizen? Da sich das nicht pauschal beantworten lässt, stellen wir verschiedene Heizungsarten, samt Vor- und Nachteilen vor.

Heizungsarten mit fossilen Brennstoffen


Noch sind sie in vielen Gebäuden im Einsatz: Heizungsanlagen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Weit verbreitet ist etwa die Gasheizung, aber auch die Ölheizung zählt zu den fossil betriebenen Heizungsarten, die noch verbaut sind.

Ölheizung


Wie der Name schon verrät, werden Ölheizungen mit Heizöl betrieben. Einst gehörten sie zu den beliebtesten Heizungsarten in Deutschland. Das ist längst Vergangenheit. Der Grund ist einfach: Ölheizungen zählen zu den klimaschädlichsten Heizsystemen überhaupt. Ab 2026 wird es deshalb sogar ein Verbot für den Einbau von Ölheizungen geben.
Alle Zuschüsse sind gestrichen. Stattdessen können all jene, die von einer Ölheizung auf eine nachhaltigere Alternative wechseln, von bis zu 40 % Förderung durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) profitieren.

Gasheizung


Gasheizungen sind die mit Abstand verbreitetste Heizungsart in Deutschland. Betrieben werden sie normalerweise mit Erdgas. Der Einbau von Gasheizungen ist vergleichsweise günstig. Allerdings erhalten Verbraucher dafür keine Zuschüsse mehr. Dazu kommt, dass seit der Gaspreiskrise 2022 die Erdgaspreise enorm gestiegen sind.
Erdgas als fossiler Brennstoff ist zudem nicht der klimafreundlichste Energieträger – auch wenn beim Heizen mit Erdgas weniger CO2-Emissionen entstehen als beim Heizen mit Ölheizungen. Ein weiterer Vorteil von Gasheizungen im Vergleich der klassischen Heizungsarten ist, dass sie auch mit klimaneutralem Biogas betrieben werden können, das in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Unser GASAG | Naturgas enthält schon heute 10 % Biogas und 1 % Wasserstoff.

Heizungsarten mit erneuerbaren Energien


Im Gegensatz zu den fossil betriebenen Heizungsanlagen sind Heizungsarten, die mit erneuerbaren Energien wärmen, nachhaltiger und zunehmend auch beliebter. Eine steigende Nachfrage verzeichnet zum Beispiel die Wärmepumpe als Heizanlage. Doch auch Solarthermie und Pelletheizungen sind nachhaltige Alternativen zu Heizungsarten mit fossilen Brennstoffen.

Wärmepumpe


Wärmepumpen mausern sich zur beliebtesten Heizungsart in Deutschland. In Neubauten werden mittlerweile wesentlich mehr Wärmepumpen verbaut als Gasheizungen. Das Prinzip ist einfach: Wärmepumpen entziehen dem Außenbereich Wärme und geben sie ins Hausinnere ab. Das gelingt dank technischer Raffinessen selbst bei niedrigen Außentemperaturen. Als Wärmequelle dienen dabei Luft, Erde oder Grundwasser. Aufgrund ihrer Funktionsweise sind Wärmepumpen besonders umweltfreundlich und gehören unter den Heizungsarten zu den Vorreitern für eine klimaneutrale Zukunft – und gefördert werden sie auch noch: mit bis zu 40 % vom BAFA.

Allein die Installation von Erdwärmepumpen und Wasserwärmepumpen ist nicht ganz unkompliziert, weil dafür tiefe Bohrungen nötig sind. Mit Luftwärmepumpen können hingegen selbst Bestandsgebäude recht einfach nachgerüstet werden.

Solarthermieanlage

Was vor nicht allzu langer Zeit noch recht unpopulär war, wirkt heute nur noch logisch: Wir nutzen die Kraft der Sonne, um die Energieerzeugung nachhaltiger zu gestalten. Viele denken allerdings ausschließlich an eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung, wenn sie Solarmodule auf einem Dach sehen. Doch auch die Umwandlung von Sonnenenergie in Wärme wird immer beliebter. Dazu dient eine Solarthermieanlage, die im Gegensatz zur Photovoltaikanlage keinen Strom, sondern eben Wärme generiert.

Weil die Sonne nicht immer mit voller Power scheint, reicht eine Solarthermieanlage häufig nicht aus, um einen kompletten Haushalt zu beheizen. Daher wird sie vorrangig zur Warmwasseraufbereitung genutzt. Immerhin zählt sie aber zu den klimafreundlichsten Heizungsarten und wird mit einem Investitionszuschuss von bis zu 25 % gefördert.

Pelletheizungen


Ein weiteres Heizungssystem, das an Beliebtheit gewinnt, ist die sogenannte Pelletheizung. Die Pellets, die zur Wärmeerzeugung verbrannt werden, bestehen aus Holz. Zwar zählt Holz

als nachwachsender Rohstoff zu den erneuerbaren Energien, allerdings sollten Verbraucher sicherstellen, dass das Holz aus nachhaltiger Nutzung stammt. Immerhin verbrennen Pellets sauberer als herkömmliche Holzscheite, was sie zur klimafreundlicheren Variante macht. Trotz möglicher Zuschüsse von bis zu 25 % zählen Pelletheizungen zu den teureren Heizungsarten.

Weitere Heizungsarten

Neben den rein nachhaltigen und den fossilen Heizungsarten gibt es noch weitere Anlagen, die Wohnungen oder ganze Gebäude mit Wärme versorgen können. Dazu zählen zum Beispiel die Fernwärme, Brennstoffzellenheizungen und Elektroheizungen.

Fernwärme

Neben den bereits beschriebenen Heizungsarten nutzen viele Verbraucher Fernwärme zum Heizen. Ihr großer Vorteil ist die unkomplizierte Installation der Heizkörper samt Anbindung ans Netz. Fernwärme wird nämlich dezentral erzeugt und über Rohrleitungen in die Haushalte transportiert. Häufig entsteht sie durch Kraft-Wärme-Kopplung, bei der sowohl Wärme als auch Strom entstehen. Bei der Erzeugung können erneuerbare Energien, aber auch fossile Brennstoffe genutzt werden. Daran, und an der Länge der Transportwege, hängt es auch, wie klimafreundlich Fernwärme letztendlich ist.

Brennstoffzellenheizungen, Elektroheizungen & Co.

Es gibt noch weitere Heizungsarten wie etwa Brennstoffzellenheizungen oder Elektroheizungen. Diese sind jedoch nicht sehr verbreitet, was verschiedene Ursachen hat. Die Technik der mit Erdgas betriebenen Brennstoffzellenheizung zum Beispiel ist einfach nicht so ausgereift wie andere Heizungssysteme und darüber hinaus recht teuer. Elektroheizungen hingegen sind bei weitem nicht so wirksam wie beispielsweise Wärmepumpen, die ebenso mit elektrischem Strom betrieben werden.

Welche Heizungsart ist die beste?


Wie eingangs erwähnt, lässt sich nur schwer sagen, welche die beste aller Heizungsarten ist. Das kommt vor allem darauf an, wie und wo die Heizung eingesetzt wird. Solarthermie und Erdwärmepumpen bzw. Wasserwärmepumpen sind zum Beispiel für Einfamilienhäuser eine interessante Option, während sie in Mehrfamilienhäusern eher schwierig umzusetzen sind.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass man mit Heizungsarten auf Basis erneuerbarer Energien nicht falsch fährt – vor allem mit Blick auf eine CO2-neutrale Zukunft. Von Ölheizungen hingegen sollte man aus eben diesem Grund absehen. Nicht umsonst ist der Einbau dieser ab 2026 verboten

Förderung verschiedener Heizungsarten durch GASAG


Nicht nur das BAFA fördert den Einbau verschiedener Heizungsarten. Auch von GASAG können Sie mit Zuschüssen rechnen und so bares Geld sparen. Unter anderem finden Sie Hier nützliche Hinweise. 

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