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Warum Gas geben beim Klimaschutz?

Damit wir auch in Zukunft die Erde so genießen können, wie sie heute ist.

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Wie die Erderwärmung das Klima verrücktspielen lässt

Nachdem bereits das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, beim Klimaschutz ordentlich aufs Tempo zu drücken, weist auch der Weltklimarat vehement auf die Dringlichkeit hin. Extreme Hitzewellen, starke Regenfluten oder zerstörerische Wirbelstürme – die Folgen der Erderwärmung werden immer spürbarer. Inzwischen kommen die Schreckensbilder von Naturkatastrophen nicht mehr nur aus fernen Ländern. Auch vor unserer eigenen Haustür sieht man, welche Schäden angerichtet werden können. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet damit, dass Extremwetterereignisse wie bspw. die Starkregenfälle in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Juli 2021 durch die Klimaerwärmung in Zukunft häufiger und intensiver eintreten werden.

Klimaschutz vorantreiben – am besten schon gestern

Laut dem IPCC-Bericht des Weltklimarats könnte die Erderwärmung schon im Jahr 2030 die 1,5 Grad überschreiten und damit zehn Jahre früher als bisher prognostiziert. Mittlerweile gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass der vom Menschen verursachte Treibhauseffekt den Klimawandel massiv beschleunigt. Treibhausgase, insbesondere Kohlendioxid (CO2), entstehen vor allem durch die Verbrennung fossiler Energieträger für die Stromerzeugung, Wärmeversorgung, Industrie oder für den Verkehr. Wie wir jetzt leben, schadet unserer Umwelt. Deswegen liegt es auch an uns, jetzt Gas beim Klimaschutz zu geben. 
„Auf das nächste Jahrzehnt kommt es an“, brachte es der Chef der nächsten UN-Klimakonferenz 2021 in Glasgow, Alok Sharma, auf den Punkt. Die Bundesregierung hat inzwischen ihre Klimaschutzziele verschärft und das Ambitionsniveau der CO2-Einsparung nochmal deutlich erhöht. Bis 2030 – in neun Jahren – sollen über alle Sektoren hinweg 65 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen werden. Im Jahr 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Das ist ein wichtiger Meilenstein, doch Ziele allein reichen nicht aus. Es braucht auch Maßnahmen, um die Ziele zu erreichen. Und diese sollten eher gestern als morgen angegangen werden, denn sie brauchen Zeit, um zu wirken.

Mit Gas zum Klimaschutz beitragen: heute und morgen

Damit wir sofort mit dem Klimaschutz loslegen können, sollten zunächst einige Fragen geklärt werden: Wo können wir CO2 sparen? Was kann man tun, damit Klimaschutz bezahlbar und gleichzeitig versorgungssicher ist? Wo wir noch besonders viel CO2 einsparen können, ist im Energiesektor. Die Zahlen des Umweltbundesamts zeigen, dass dieser mit circa 82,8 Prozent im Jahr 2020 die größte Quelle unserer Treibhausgasemissionen ist. Bis 2030 sollen die Emissionen des Energiesektors erheblich sinken. Dabei helfen soll der schrittweise Ausstieg aus Kohle, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz. Das sind große Schritte, die jeder von uns im Kleinen unterstützen kann. Dreh doch mal die Heizung runter und fahr mit dem Fahrrad statt dem Auto. Klingt einfach? Ja, ist es manchmal auch. Das eigene Nutzungsverhalten zu verändern, ist ein wichtiger Schritt. So kann jeder etwas fürs Klima tun. Tipps, wie man sonst noch Energie im Alltag sparen kann, gibt es in unserem Podcast.

Und zur zweiten Frage: Was kann man tun, damit Klimaschutz bezahlbar und gleichzeitig versorgungssicher ist? Beim Klimaschutz gibt es nicht nur DEN einen Weg. Die Mischung machts! Deswegen brauchen wir für eine erfolgreiche Energiewende mehr Energieeffizienz, erneuerbare Energien und auch klimaneutrale Gase. Schon heute trägt Gas zur Energiewende bei, denn der Energieträger ist sauberer als andere Energieträger, sicher und gleichzeitig preiswert. Es wird viel entwickelt, geforscht und getestet, sodass Gas in Zukunft zunehmend auch im Wärmemarkt als erneuerbare Energiequelle bezahlbar zu mehr Klimaeffizienz beitragen kann.

Grüne Gase für eine erfolgreiche Energiewende

Damit es im Winter schön warm in der Wohnung bleibt oder das Nudelwasser kocht, stellen wir das Gas an. Ungefähr die Hälfte der 41 Millionen deutschen Haushalte heizt mit Erdgas. Der fossile Energieträger wärmt jedoch nicht nur uns und unser Essen auf, sondern auch das Klima. Damit wir unsere Klimaziele erreichen, müssen wir unsere Energie dekarbonisieren. Das bedeutet, dass bei der Verbrennung von Energieträgern kein CO2 in die Erdatmosphäre freigesetzt wird. Neben Ökostrom sind dafür grüne Gase besonders gut geeignet. Traditionell ist Gas zwar ein fossiler Energieträger, aber es wird immer grüner und kann wesentlich zur Energiewende beitragen.

Was sind eigentlich grüne Gase? 

Wenn von grünen Gasen gesprochen wird, sind damit vor allem aus erneuerbarem Strom gewonnener Wasserstoff, Biomethan und synthetische Gase gemeint. Diese stammen aus nachhaltigen Quellen und sind anders als Ökostrom in großen Mengen speicherbar. Das ist wichtig, denn wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind weht, versorgt uns Gas weiterhin zuverlässig mit Energie. Ein weiterer Vorteil von Gas ist die bereits vorhandene Infrastruktur. Ein 14.000 km langes Netz unter Berlin und Brandenburg beliefert die Metropolregion seit Jahrzehnten verlässlich mit Gas. Dank der vorhandenen Infrastruktur kommt die grüne Versorgung mit Gas ohne aufwendige energetische Sanierung und steigende Mieten aus.

Wir geben ordentlich Gas für die Energiewende

Auf dem Weg in Richtung Klimaneutralität will GASAG immer stärker auf erneuerbare und dekarbonisierte Gase setzen. Bereits seit 175 Jahren sind wir in der Energiebranche und dabei stets Vorreiter, wenn es um innovative Ideen geht. Deshalb plant die GASAG-Gruppe den Betrieb einer eigenen Power-to-Gas-Anlage im brandenburgischen Ketzin, im Landkreis Havelland. Damit können wir mit regenerativ erzeugtem Strom vor Ort mittels Elektrolyse den Energieträger Wasserstoff erzeugen. Der „grüne“ Wasserstoff kann einerseits zur Wärmeversorgung beitragen, anderseits ist er auch als klimaneutraler Energieträger für den Verkehrssektor geeignet.

Neben Wasserstoff setzen wir auch auf Biogas. Das brennbare Gasgemisch entsteht bei der Vergärung von organischem Material. In Biogasanlagen wird dieser Prozess genutzt, um aus Gülle, Bioabfällen oder nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen gezielt Biogas zu erzeugen. Der Energieträger verbrennt weitgehend klimaneutral, verursacht also nicht mehr CO2, als vorher durch die Pflanzen gebunden wurde. Wenn Biogas zu Bio-Methan veredelt wird, kann es sogar ins Gasnetz eingespeist werden. Mit dem Tarif GASAG | ERDGAS Bio10 entscheidest du dich schon heute für eine gute Mischung bei deiner Energieversorgung. Der Anteil von 10 Prozent klimaneutrales Biogas ist gut für deinen CO2-Fußabdruck.

Der Umwelt und dem Mensch Gutes tun? Mit Ökogas klappts!

Eine weitere preisgünstige und klimaneutrale Alternative zu Erdgas ist unser Ökogas. Mit der Option KlimaPro entscheidest du dich für eine freiwillige Klimakompensation. Das bedeutet, dass du die CO2-Emissionen deines Erdgasverbrauchs zu 100 Prozent ausgleichst, indem du Klimaschutzprojekte unterstützt, die den Treibhausgasausstoß an anderer Stelle verringern. Wie das aussehen kann? Wir fördern zum Beispiel das Ghani-Solarkraft-Projekt in Indien. In einer abgelegenen Wüstenregion im Staat Andhra Pradesh entstehen seit 2018 Photovoltaikanlagen mit einer Kapazität von 500 MW, die die Region mit Solarenergie versorgt statt mit fossiler Energie aus Kohlekraftwerken. Zudem unterstützen unsere Klimaschutz-Projekte auch immer soziale Aspekte. Du tust also der Umwelt und dem Menschen etwas Gutes! 

Damit auch alles mit rechten Dingen zugeht, haben wir nur Projekte ausgewählt, die hohen internationalen Richtlinien entsprechen und überprüfen diese regelmäßig. Zu den verlässlichen Standards zählt u.a. der Verified Carbon Standard (VCS) der Organisation Verra. Der Aufpreis durch KlimaPro beträgt gerade einmal 0,3 Cent/kWh – bei einem beispielhaften Jahresverbrauch von 9.000 kWh ist das noch nicht mal eine Tasse Kaffee monatlich. Es gibt viele verschiedene Wege, ordentlich Gas beim Klimaschutz zu geben und jeder kann seinen Beitrag leisten. Am besten gleich jetzt.