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Ladestation fürs Elektroauto: Das E-Auto zu Hause laden

Der Kauf eines Elektroautos ist geplant. Jetzt gilt es zu klären: Wie lässt sich das E-Auto auch zu Hause aufladen? Wie funktioniert eine Ladestation fürs Elektroauto? Alles Wichtige über Ladestationen für E-Fahrzeuge.

Ladestation Elektroauto

Wer sich für ein Elektroauto entscheidet, liegt voll im Trend: 2022 waren schon knapp 18 Prozent aller Neuzulassungen batteriebetriebene Elektroautos, sogenannte „Battery Electric Vehicles“ (BEV), wie das Kraftfahrt Bundesamt bekannt gab. Mindestens 636.596 Elektro-Pkw sind seit Anfang Februar 2023 auf deutschen Straßen unterwegs (oft erkennbar am E ganz rechts auf dem Nummernschild), und jeden Monat kommen mehr dazu.

Die Elektro-Mobilität ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Besitzer eines E-Autos oder eines Plug-in-Hybrids können ihr Fahrzeug nicht nur an öffentlichen Ladepunkten aufladen. Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, ihr BEV auch zu Hause zu laden, etwa über Nacht, wenn es sowieso in der Garage oder dem Carport steht. Das geht mit einer Ladestation fürs Elektroauto. 

Wie funktioniert eine Ladestation für das Elektroauto? 


Private Ladestationen fürs Elektroauto heißen Wallboxen, weil sie meistens an der Wand montiert sind (englisch wall = Wand). Es gibt aber auch Standfüße für Ladestationen, sodass diese frei aufgestellt werden können, zum Beispiel in einem Carport oder an einem Stellplatz im Hof.

Die Wallbox ist mit dem Hausstromnetz verbunden. Sie leitet den Strom durch ein fest montiertes oder abnehmbares Kabel zur Ladebuchse am E-Fahrzeug, wo der eigentliche Ladevorgang stattfindet. Der allgemeine Hausstrom-Zähler erfasst den Stromverbrauch beim Laden des E-Autos, sodass keine separate Stromrechnung nötig ist.

Welche Ladestation ist für welches Elektroauto geeignet? 

Die Ladestation muss zum E-Auto passen, was Anschluss und Ladeleistung angeht. Es gibt Ladestationen für einphasige und für dreiphasige Anschlüsse. Bei einem einphasigen Anschluss darf die Stromstärke höchstens 20 Ampere (A) betragen, was eine Ladeleistung von 4,6 Kilowatt (kW) bedeutet.

Viele gängige Wallboxen sind für einen dreiphasigen Anschluss ausgelegt. Dieser erlaubt bis zu 11 kW (3 x 16 A) oder sogar bis zu 22 kW (3 x 32 A) für noch schnelleres Laden. Da die meisten Elektroautos serienmäßig ein Bordladegerät mit einer maximalen Ladeleistung von 11 kW besitzen, reicht dafür eine 11-kW-Ladestation aus. Zwar können diese E-Fahrzeuge auch an einer Wallbox mit 22 kW laden, aber die Ladeleistung wird gedrosselt.

Die meisten Wallboxen sind mit einem Typ-2-Stecker am Ladekabel ausgestattet, der als europäischer Standard für die Mehrheit der Elektroautos passt.

Welche Unterschiede gibt es sonst noch bei Ladestationen?

Abgesehen von der Ladeleistung unterscheiden sich Ladestationen noch bei Funktionsumfang und Bedienkomfort. Neben einfachen ungesteuerten Ladestationen gibt es auch smarte Wallboxen.

Wenn diese mit dem Internet, über WLAN oder Bluetooth verbunden sind, können die Stromzufuhr geregelt, Ladezeiten programmiert und Statistiken abgerufen werden – oft über eine App. Wallboxen mit Zugangssicherung lassen sich per Karte oder Chip freischalten. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn die Ladestation an einem Ort montiert ist, der auch anderen zugänglich ist. Manche Ladestationen sind zudem besonders nachhaltig, wie etwa die KEBA P30 GREEN EDITION, die klimaneutral ist.

Lässt sich ein Elektroauto auch an der normalen Steckdose laden?


Es ist generell möglich, ein E-Auto an einer normalen Steckdose zu laden, aber haushaltsübliche Schutzkontakt-Steckdosen sind nicht für hohe, lang andauernde Ladeströme ausgelegt, wie Elektroautos sie brauchen. Es kann passieren, dass Leitungen beim Laden überhitzen und sogar in Brand geraten.

Das E-Auto über die normale Steckdose aufzuladen, dauert außerdem viele Stunden, vor allem wenn die Batterie des Elektrofahrzeugs fast leer ist und eine größere Menge Strom braucht. Daher ist eine Ladestation zu Hause die sicherere, schnellere und bequemere Ladelösung fürs E-Auto.

Lässt sich ein E-Auto in jedem Haus oder Gebäude laden?


Ob die Elektroinstallation eines Gebäudes die Voraussetzungen für das Laden von Elektrofahrzeugen erfüllt, sollte eine Elektrofachkraft bei einem Vorab-Check prüfen. Bei neueren Gebäuden ist oft schon berücksichtigt, dass Elektroautos mit stetig hohen Leistungen geladen werden können. Bei älteren Häusern ist es meistens nötig, Kabel und Stecker aufzurüsten.

Können Mieter im Mehrfamilienhaus an ihrem Stellplatz eine Ladestation anbringen? 


Mieter haben mittlerweile das Recht, den Stellplatz ihres Autos in der Mietgarage oder außen mit einer Ladestation auszustatten.

Da die Installation einer Wallbox als bauliche Veränderung gilt, müssen Mieter das beantragen. Der Vermieter, die Wohnungseigentümergemeinschaft oder die zuständige Hausverwaltung müssen der Installation zustimmen.

Sie haben allerdings ein Mitspracherecht bei Umsetzung und Technik. Die Kosten für die Ladestation trägt entweder die Person, die den Antrag gestellt hat. Oder die Eigentümer teilen die Kosten auf mehrere oder alle Mietparteien auf, die die Ladestation dann auch nutzen dürfen.

Wie viel kostet eine Ladestation fürs E-Auto?


Ladestationen kosten zwischen 500 Euro und 2.000 Euro, je nach Leistung, Ausstattung und Funktionsumfang. Dazu kommen noch die Kosten für die Installation. 

Gibt es eine Förderung für E-Auto-Ladestationen?


Die bundesweiten Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW für privat genutzte Ladestationen sind ausgelaufen. Die KfW bezuschusst nur noch Vorhaben, die schon bewilligt sind.

Doch es gibt noch Fördermittel bei Bundesländern, Kommunen oder Versorgern. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hat eine Übersicht über Förderungen für Ladestationen erstellt. 

Wer installiert die Ladestation in der heimischen Garage oder am Stellplatz?


Eine Elektrofachkraft installiert die Ladestation und übernimmt die Haftung für den fachgerechten Einbau. Eine Ladestation selbst zu installieren ist nicht erlaubt.

Braucht es eine Genehmigung für die Ladestation fürs Elektrofahrzeug?


Eine Ladestation für E-Autos muss beim Stromnetzbetreiber angemeldet werden, damit dieser die Stabilität des Stromnetzes sicherstellen kann. Wallboxen mit einer Leistung über 12 kW sind sogar genehmigungspflichtig.

Um die kostenlose Genehmigung kann sich der Elektrofachbetrieb kümmern, der die Ladestation installiert. Der Netzbetreiber muss innerhalb von zwei Monaten auf den Antrag reagieren. Stellt er fest, dass die Kapazität des heimischen Stromnetzes nicht ausreicht, muss baulich nachgebessert werden, damit er eine Genehmigung erteilen kann.

Wie lange dauert das Laden eines Elektroautos an der Ladestation?


Ein Beispiel für einen eher kleinen 40-kWh-Akku: An einer Ladestation mit einer Leistung von 11 kW dauert das Laden um die dreieinhalb Stunden. Lädt die Wallbox mit 22 kW, schafft sie es auch in rund zwei Stunden.

Und an einer normalen Haushaltssteckdose mit einer Leistung von 2,3 kW kann es 17 Stunden dauern, bis der Autoakku wieder voll ist. Grundsätzlich dauert das Laden unterschiedlich lange, je nachdem wie groß die Batterie im E-Auto ist, wie viel Strom noch enthalten ist und mit welcher Leistung geladen wird.

Wie lässt sich das Elektroauto mit Ökostrom laden? 


Elektroautos sind nur dann wirklich grün und nachhaltig, wenn sie mit Ökostrom fahren. Grünen Strom aus der Ladestation gibt es mit einem Ökostromtarif für zu Hause. Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Hausdach lässt sich das E-Auto sogar mit selbst produziertem Solarstom laden, wenn genug davon da ist. 

Wo lässt sich das Elektroauto unterwegs laden? 


Elektroautos lassen sich unterwegs an öffentlichen Ladesäulen aufladen. Im Internet oder mit speziellen Apps finden sich Karten mit öffentlichen Ladepunkten in der Nähe, in der eigenen Stadt oder deutschlandweit beziehungsweise in ganz Europa. Die Infrastruktur für E-Autos wird ständig weiter ausgebaut. In Deutschland sind laut Bundesnetzagentur momentan über 63.800 Normalladepunkte und über 12.750 Schnellladepunkte in Betrieb (Stand: 1. Dezember 2022). Diese öffentlichen Ladepunkte befinden sich an Tankstellen, auf Parkplätzen, an Restaurants, Hotels, Supermärkten oder anderen Orten. Um das Auto mit Strom „betanken“ zu können, müssen die Ladesäulen per Karte oder App freigeschaltet werden. Eine App sucht freie Ladepunkte in der Nähe; die Ladevorgänge werden pro Monat abgerechnet.

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