CheckCreated with Sketch. device, computer, phone, smartphone < All mini chat PLANT PLANT white CALENDAR CALENDAR white PHONE PHONE white EURO EURO white THUMBS UP THUMBS UP white
  • Über 174 Jahre Erfahrung
  • 800.000 Kunden
  • Günstige Strom- & Gastarife
  • Kostenfreier Wechsel
Über 174 Jahre Erfahrung
800.000 Kunden
Günstige Strom- & Gastarife
Kostenfreier Wechsel
  1. Magazin
  2. Neudenken
  3. Ist es konsequent, Müll zu trennen, aber immer noch Kohlestrom zu haben?

Ist es konsequent, Müll zu trennen, aber immer noch Kohlestrom zu haben?

Nein. Wer wirklich konsequenten Umweltschutz betreiben will, sollte sich auch von fossilen Energiequellen trennen. 

Magazin-Contentbild-muell-trennen - Kopie

Raus aus dem Kohlestrom – je früher, desto besser 

Deutsche sind nicht nur gut im Fußball, Biertrinken oder Exportieren. Auch beim Recycling sind wir Weltmeister. Dafür leisten fast alle Deutschen einen wichtigen Beitrag: Sie trennen ihren Müll. Eine Selbstverständlichkeit, die inzwischen die wenigsten infrage stellen würden. Aber das war nicht immer so: Nachdem die Bundesregierung am 8. Mai 1991 die Verpackungsverordnung verabschiedete, hielt selbst mancher ranghohe Politiker (Gauweiler) den Vorstoß für eine Schnapsidee. Mit knapp 30 Jahren Abstand lässt sich sagen: Es war ein richtiger und wichtiger Schritt. Gerade im Hinblick auf das, was wir in der Zwischenzeit über den vom Menschen verursachten Klimawandel dazugelernt haben, kam die Entscheidung keinen Moment zu früh. Doch nicht nur bei der Mülltrennung kann jeder einzelne einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Höchste Zeit, dass sich auch alle vom Kohlestrom trennen. 

Klick! Check! Kohle weg!

Der Umstieg auf Ökostrom ist mit ein paar Klicks erledigt – einmal vollbracht, schützt man das Klima praktisch von selbst. Dagegen wirkt Mülltrennen schon beinahe anstrengend. Mit unserem Tarif STROM Fix bezieht man 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energien. Mit einer Preissicherheit von 24 Monaten sind STROM Fix-Kunden während der Mindestvertragslaufzeit gegen alle Preiserhöhungen abgesichert, die von uns als Energieversorger beeinflussbar sind. STROM Fix ist mit dem Qualitätslabel RenewablePLUS ausgezeichnet. Das zertifiziert die Herkunft der Elektrizität aus 100 Prozent erneuerbaren Energien und wird jährlich vom TÜV Rheinland geprüft. Die Betreiber von RenewablePLUS-Kraftwerken verpflichten sich, in den Ausbau der erneuerbaren Energien zu investieren, entweder durch Neubau oder Erweiterung bestehender Anlagen. 

Berlin will die Nullnummer

Um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu vermeiden, muss die globale Erwärmung unter 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau bleiben. Laut Sonderbericht des UN-Klimarats (IPCC) von 2018 ist dieses Ziel nur zu erreichen, wenn der Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 halbiert und bis 2050 auf null gesenkt wird. Ob diese Ziele zu erreichen sind, hängt auch davon ab, wie schnell wir aus der Kohleverfeuerung aussteigen. Bei uns in Deutschland stammt ein großer Teil der CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken. Die Hauptstadt will mit gutem Beispiel vorangehen und bis 2050 klimaneutral werden. Dabei unterstützen wir Berlin tatkräftig mit vielen Projekten:

  • Unsere Profis haben eine neue Energiezentrale mit Brennwertkesseln für die Bundespressekonferenz gebaut, die eine Wärmeleistung von 1.440 Kilowatt und Strom über 15 Jahre erzeugt. Damit sparen wir pro Jahr 34 Tonnen CO2 ein. 
  • Auf dem 29.500 Quadratmeter großen Areal der Gründerzeit-Residenz Ludwigpark haben wir ein modernes Blockheizkraftwerk und Brennwertkessel installiert, die eine Wärmeleistung von 2.350 Kilowatt liefern und pro Jahr 224 Tonnen CO2 einsparen. 
  • Unser Blockheizkraftwerk auf dem Dach der Mercedes-Benz Arena spart seit 2013 jährlich 557 Tonnen CO2 ein. 

Auch wenn diese Projekte schon ihren Teil zum Klimaschutz beitragen – wir müssen, wollen und werden noch viel mehr dafür tun. Für die Zukunft unserer Heimatstadt, für die Zukunft Deutschlands und für die Zukunft des Planeten. 

Das könnte Sie auch interessieren ...

Mobilität in Berlin: Strom nicht einziger Ersatz für Benzin
In unserer Mobilitätsumfrage haben wir Berliner nach ihrer Sicht auf ihre zukünftige Fortbewegung gefragt. Klar ist: Strom wird nicht die einzige Lösung sein.