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Photovoltaikanlage: Welche Größe ist sinnvoll?

Sie möchten Ihren eigenen Strom produzieren? Das gelingt mit einer Photovoltaikanlage. Doch wie groß sollte sie sein und was gibt es dabei zu beachten?

Wie groß muss eine PV-Anlage mindestens sein?

Eine Mindestgröße für Photovoltaikanlagen gibt es im Grunde nicht. Auch kleine Anlagen, etwa Balkonkraftwerke, helfen dabei, den Strombedarf aus dem allgemeinen Stromnetz zu reduzieren. Darüber hinaus kommt es auf Ihren Stromverbrauch an – jetzt und in den kommenden Jahren. Für einen möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil sollte die Anlage mindestens Ihren jährlichen Stromverbrauch produzieren können und überschüssig produzierte Energie in einem Hausakku speichern. Eine größere Kapazität kann auch in den sonnenschwachen Wintermonaten einen größeren Teil Ihres Bedarfs decken, produziert dafür im Sommer allerdings auch einen größeren Überschuss.

Wie findet man die richtige Dimensionierung heraus?

Um die richtige Dimensionierung herauszufinden, ermitteln Sie zunächst Ihren durchschnittlichen Stromverbrauch und beziehen Sie auch zukünftige Änderungen daran mit ein. Werden Sie zum Beispiel eine alte Öl-Heizung durch moderne Wärmepumpentechnik ersetzen? Haben Sie vor, einen Swimming Pool zu bauen oder ein E-Auto zu kaufen? Dann bedenken Sie diese zukünftigen Verbrauchsänderungen schon jetzt bei der Planung Ihrer Photovoltaikanlage.

Als nächstes ist Ihre Dachfläche dran. Auf wie viel Dachfläche lassen sich Photovoltaikmodule installieren? Welche Ausrichtung hat Ihr Dach und welchen Winkel Ihre Dachneigung? Darüber hinaus spielt auch noch der genaue Standort Ihres Hauses eine Rolle, denn die Sonneneinstrahlung ist insbesondere in Baden-Württemberg und Bayern höher als in Berlin oder Schleswig-Holstein.

Faustformel zur Berechnung der größtmöglichen PV-Leistung

Zur Vereinfachung rechnen wir ein Beispiel durch. Auf unserem Beispiel-Dach lassen sich 90 Quadratmeter für Photovoltaikmodule nutzen. Als Faustformel zur Berechnung der maximalen Leistung der Solaranlage teilen wir die Quadratmeter durch 10. Auf unserem Beispiel-Dach können wir also eine Photovoltaikanlage mit 9 kWp Leistung installieren. Die Sonneneinstrahlung in Berlin liegt bei etwa 1.000 Watt pro Quadratmeter im Jahr. Diesen Wert multiplizieren wir mit der Anlagenleistung, um den maximal möglichen Stromertrag abzuschätzen. In unserem Beispiel sind das 9.000 Kilowattstunden im Jahr.

Welche Solaranlagengröße rechnet sich?

Wegen der inzwischen nicht mehr rentablen Einspeisevergütung ist überschüssig produzierter Strom aus wirtschaftlicher Sicht ein Verlustgeschäft für Ihren Haushalt. Konkret kostet eine selbst erzeugte Kilowattstunde Solarstrom etwa 12 Cent. Die Einspeisevergütung neu installierter Anlagen beträgt aktuell bereits weniger als 7 Cent – Tendenz sinkend. Je mehr von Ihrem selbst produzierten Solarstrom Sie also selbst nutzen, desto besser. Wenn Sie einen möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil erreichen möchten, ist deshalb ein Stromspeicher für Photovoltaik die richtige Wahl. So können Sie tagsüber erzeugten Strom speichern und auch über Nacht nutzen, wenn Ihre Solaranlage gerade keinen Strom erzeugt. Aber: 100 Prozent Autarkie sind aktuell noch nicht wirtschaftlich, da sich die Investitionskosten für derartig dimensionierte Anlagen und Stromspeicher nicht innerhalb der zugrunde gelegten Nutzungsdauer von 20 Jahren amortisieren. Abhängig von Ihrem Stromverbrauch und dem auf Ihrem Dach maximal zu erzielenden Stromertrag können Sie mit einem sinnvoll dimensionierten Stromspeicher jedoch meist mehr als 60 Prozent Ihres Strombedarfs mit selbst produziertem Solarstrom decken.

Ab wann ist es zu viel?

Grundsätzlich ist eine Photovoltaikanlage so lange sinnvoll dimensioniert, wie Sie den erzeugten Strom größtenteils auch selbst nutzen können. Energiemanagement-Systeme helfen dabei, Verbraucher möglichst bei Sonnenschein laufen zu lassen. Die Pumpe eines Swimming Pools oder der Betrieb einer Klimaanlage im Sommer lassen sich nahezu komplett durch selbst produzierten Strom realisieren. Sobald Sie Ihren Eigenverbrauch an der Photovoltaikanlage allerdings nicht mehr steigern können, wäre jedes zusätzlich installierte Modul nur noch dazu da, selbst erzeugten Strom einzuspeisen. Wir gehen an dieser Stelle davon aus, dass Sie bereits einen Stromspeicher für Photovoltaik nutzen und dessen Kapazität für Ihren Eigenverbrauch ausreichend dimensioniert ist. Jedes weitere Modul auf Ihrem Dach trägt dann durch die erzielte Einspeisevergütung zwar zur Amortisierung der gesamten Anlage bei, produziert den Strom allerdings teurer als er verkauft werden kann. Deshalb spielt Ihr eigener Stromverbrauch eine zentrale Rolle bei der richtigen Größe Ihrer Solaranlage.

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