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Was macht ein Stromversorger?

Wenn man einen Stromvertrag abschließt, erwartet man, rund um die Uhr mit Energie versorgt zu werden. Doch welche Rolle spielt eigentlich der Stromversorger auf dem Weg des Stromes in unsere Steckdosen? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Ganz gleich, ob man umzieht oder einfach nur den Stromversorger wechseln möchte: Man sichtet, man vergleicht, man wägt ab – und am Ende schließt man einen Vertrag bei einem Stromanbieter ab. Zwar gibt es für jedes Gebiet einen verantwortlichen Grundversorger, es steht aber jedem frei, seinen Stromanbieter frei zu wählen – sei es aufgrund der niedrigeren Preise, des besseren Services oder einfach, weil die Tarife besser zu einem passen. Und auch wenn man sich für einen Stromlieferanten entschieden hat, ist man nicht für immer an diesen gebunden, sondern kann nach Ablauf der festgelegten Vertragslaufzeit den Stromanbieter wechseln. Das sollte man dabei beachten:

Was ist der Unterschied zwischen Stromversorger und Netzbetreiber?

Mit dem Stromversorger schließt man als Verbraucher direkt einen Vertrag ab. Der Stromversorger ist dafür verantwortlich, uns mit Strom zu beliefern, den er entweder selbst erzeugt oder bei einem Stromerzeuger eingekauft hat. Dafür gibt es die sogenannte Energiebörse

Was ist die Energiebörse?

Auf der Energiebörse wird neben Strom auch Gas gehandelt. Der dort angebotene Strom wird entweder in Deutschland produziert oder aus anderen Ländern importiert. GASAG I Ökostrom stammt beispielsweise zu 100 % aus norwegischer Wasserkraft. Der Einkaufspreis für Strom an der Energiebörse entsteht durch den Wettbewerb unter den verschiedenen Anbietern. Damit der Strom beim Verbraucher ankommt, sorgt der Stromversorger dafür, dass die Menge, die seine Kunden verbrauchen, ins Stromnetz eingespeist wird.

Kann ich meinen Netzbetreiber wechseln?

Im Gegensatz zum Stromversorger kann man den Netzbetreiber nicht wechseln. Welcher Netzbetreiber für einen zuständig ist, hängt immer davon ab, wo man wohnt. Das liegt daran, dass Netzbetreiber immer für ein bestimmtes Gebiet zuständig sind. Dort sorgen sie dafür, dass die Netzinfrastruktur gewartet und ausgebaut wird. Ihre Aufgabe ist also der technisch sichere und effiziente Netzbetrieb.

Netzbetreiber bilden häufig mit dem Grundversorger zusammen einen Unternehmensverbund, zum Beispiel im Falle eines Stadtwerks. Wenn man sich für einen anderen Stromanbieter entscheidet, kann dieser für die Lieferung des Stroms aber die Stromnetze nutzen. Dafür zahlt er dem Netzbetreiber entsprechende Netznutzungsentgelte, die dann auf der Stromrechnung landen. Bei unseren GASAG-Ökostromtarifen sind diese Kosten bereits im Preis enthalten!

Wie kann ich den Stromversorger wechseln? Ganz leicht!

Den Wechsel vom derzeitigen Stromversorger zu anderen Anbietern kann man jederzeit beauftragen. Meist geht das mittlerweile ganz einfach online. Dazu braucht der zukünftige Stromlieferant nur ein paar Auskünfte zum Verbraucher und zu seinem derzeitigen Vertrag – etwa seine Anschrift und die Vertragslaufzeit. Im Falle eines Umzugs sind außerdem das Datum der Wohnungsübergabe, die Anschrift der neuen Wohnung und der geplante Einzugstermin relevant.

Diese Angaben werden allerdings nicht zwingend beim Vertragsabschluss fällig, sondern können auch später nachgereicht werden – ebenso wie die Zählernummer und der Zählerstand, die für einen reibungslosen Wechsel unbedingt korrekt angegeben werden sollten. Entscheidend für den Zeitpunkt des Wechsels ist die Kündigungsfrist. Diese findet sich, genauso wie das frühestmögliche Kündigungsdatum, in der Vertragsbestätigung oder auf der letzten Rechnung. Wer seinen Strom gerade über den Grundversorgertarif des Wohnortes bezieht, kann meist besonders kurzfristig wechseln.

Stromwechsel mit Sonderkündigungsrecht

Die Kündigung sollte man nicht zu weit vor sich herschieben, damit die Kündigungsfrist nicht versehentlich verstreicht. Für GASAG-Neukunden übernehmen wir gerne die Kündigung des Vertrages beim alten Stromversorger. Das geht allerdings nicht, wenn kein Gebrauch vom Sonderkündigungsrecht gemacht wird. Das Sonderkündigungsrecht erlaubt gegebenenfalls einen Wechsel außerhalb der vertraglich festgelegten Kündigungsfrist. Man kann es zum Beispiel dann beanspruchen, wenn die Preise des bisherigen Stromversorgers gestiegen sind.

Seit wann kann man den Stromversorger wechseln?

Die Älteren werden sich erinnern, die Jüngeren verwundert staunen: Der Wechsel vom Stromversorger zu anderen Stromanbietern war nicht immer möglich. Erst mit dem 1998 in Kraft getretenen „Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts“ erfolgte die Liberalisierung des Strommarktes. Bis der Wettbewerb dadurch wirklich in Gang kam, dauerte es zwar eine Weile. Spätestens seit das Internet durch Vergleichsportale Alternativen aufgezeigt und zudem den Wechsel vereinfacht hat, lösen sich aber immer mehr Kunden von ihren Stromversorgern und wechseln zu anderen Stromanbietern. GASAG ist dafür das beste Beispiel. Der Tarifrechner hilft einem dabei, den passenden Tarif zu finden, und ein Wechsel ist mit nur wenigen Klicks möglich.

Warum Ökostrom? Vorteile und Gründe für den Wechsel

Der Wettbewerb kommt den Verbrauchern natürlich zugute und wirkt sich positiv auf die Anbietervielfalt aus. Viele denken dabei zuerst an die Strompreise. Das ist aber nicht alles. So können zum Beispiel Ökostromanbieter die Stromversorgung in eine nachhaltigere Richtung lenken. Ökostrom ist umweltfreundlicher als Normalstrom, weil er zu 100 % aus erneuerbaren Energien wie Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie oder Biomasse gewonnen wird.

Wer sich für einen Ökostromtarif entscheidet, bewirkt damit, dass der Stromanbieter so viel Ökostrom in das Netz einspeist, wie man verbraucht. Mit Blick auf die Zukunft und den Kampf gegen den Klimawandel ist das mehr als nur sinnvoll.

Echter Ökostrom ist aber nicht nur klimafreundlich, sondern auch günstig. Im Vergleich zu Grundversorgungstarifen ist er laut eines Preisvergleichs der Bundesnetzagentur im Jahr 2020 sogar günstiger. Und es kommt noch besser: Weil die Technologien dahinter immer effizienter werden, wird Ökostrom auch in Zukunft preiswert bleiben.

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