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Stromverbrauch im Einfamilienhaus

Die Wohnung wird zu eng und der Umzug in ein Einfamilienhaus steht an. Da ist es gut zu wissen, welche Mehrkosten auf einen Haushalt zukommen. Wie hoch ist der Stromverbrauch im Einfamilienhaus? Welche Stromkosten sind normal? Und wie lässt sich der Stromverbrauch genauer berechnen?

Stromkosten im Einfamilienhaus höher als im Mehrfamilienhaus

Der Stromverbrauch in einem Einfamilienhaus ist grundsätzlich höher als in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Das liegt daran, dass der Wohnraum in der Regel größer ist und weitere Außenflächen wie ein Garten oder eine Garage dazukommen, die mit Strom versorgt werden. Außerdem nutzen die Bewohner eines Einfamilienhauses zum Beispiel die Außenbeleuchtung oder eine Heizpumpe allein, die Stromkosten dafür werden nicht auf mehrere Wohnungen aufgeteilt.

Stromverbrauch richtet sich nach Anzahl der Personen im Haushalt

Wie hoch der Stromverbrauch im Einfamilienhaus ist, hängt vor allem davon ab, wie viele Personen zum Haushalt gehören. Klar: Je mehr Personen, desto mehr Strom wird verbraucht. Dabei nimmt der Pro-Kopf-Stromverbrauch allerdings mit jeder weiteren Person ab. Der Stromspiegel zeigt die durchschnittlichen Verbrauchswerte im Einfamilienhaus: 

  • Der Stromverbrauch eines 1-Personen-Haushaltes liegt bei 2.300 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,30 Euro pro kWh macht das 690 Euro Stromkosten. 
  • Zwei Personen verbrauchen 3.000 kWh und zahlen 900 Euro jährlich.
  • Bei drei Personen sind es im Durchschnitt 3.500 kWh (1.050 Euro).
  • Vier Personen kommen jährlich zusammen auf 4.000 kWh und zahlen 1.200 Euro. 
  • Und ein Fünf-Personen-Haushalt verbraucht 5.000 kWh Strom im Jahr, was 1.500 Euro Stromkosten bedeutet.  
 

Kostenfaktor elektrische Warmwasserbereitung 

Wird das Warmwasser in Küche und Bad über elektrische Geräte wie einen Boiler oder einen Durchlauferhitzer bereitgestellt, fallen höhere Stromkosten an. Bei einer Person macht das durchschnittlich 200 kWh pro Jahr mehr aus, bei fünf Personen sind es 1.100 kWh. Das bedeutet zusätzliche Stromkosten von 60 bis 330 Euro. 

Größe des Hauses und Außenflächen

Die Größe des Hauses und die Außenflächen haben ebenfalls Einfluss auf den Stromverbrauch im Einfamilienhaus. Die Grundausstattung an Haushaltsgeräten bleibt zwar meist gleich – ein Kühlschrank, eine Spülmaschine, eine Waschmaschine –, doch vielleicht werden größere Geräte angeschafft oder mit mehr Zimmern kommen mehr TV-Geräte oder Boxen dazu, die auch gleichzeitig genutzt werden. Gibt es Außenflächen, verbrauchen zusätzliche Außenbeleuchtung, Garage und Gartengeräte wie Rasenmäher oder Pumpen auch mehr Strom. 

 

Stromverbrauch berechnen mit einer Formel 

Wer seinen zukünftigen Stromverbrauch im Einfamilienhaus genauer berechnen möchte, kann das mit einer einfachen Formel vom Bund der Energieverbraucher tun: 

Jährlicher Stromverbrauch in kWh = (Anzahl der Personen im Haushalt x 200 kWh) + (Wohnfläche in m2 x 9 kWh) + (Anzahl der Großelektrogeräte x 200 kWh) 

Ein Beispiel: Vier Personen, die ein Einfamilienhaus mit einer Fläche von 140 m2 beziehen und Waschmaschine, Kühlschrank, Gefrierschrank, Spülmaschine und zwei Fernseher nutzen, müssen im neuen Heim mit ungefähr 3.260 kWh Strom pro Jahr rechnen. 

Um die Stromkosten zu kalkulieren, einfach die errechnete Anzahl an kWh mit dem Strompreis pro kWh multiplizieren. Übrigens kann sich auch der Wechsel zu Ökostrom positiv auf die Stromkosten auswirken. Denn Ökostrom-Tarife sind durchschnittlich günstiger als Grundversorgungstarife. Der GASAG-Tarifrechner hilft beim Check. 

 

Strom sparen und Stromkosten senken

Im Einfamilienhaus gibt es viele Möglichkeiten, Strom und damit Kosten zu sparen. Alte Heizpumpen zum Beispiel sind im Haushalt Stromfresser Nummer eins, neue Modelle ziehen bis zu 80 % weniger Strom. Ähnlich verhält es sich mit alten Kühl- und Gefrierschränken oder Waschmaschinen – die neuen Energielabel helfen, besonders energieeffiziente Neugeräte auszuwählen. Wer noch mehr tun will: Mit ein paar Energiespartipps im Haushalt ist viel gewonnen. Das drückt nicht nur die Stromrechnung, sondern schont auch die Umwelt. Und keine Angst vor dem Umzug: Der GASAG Umzugsservice hilft dabei, vorhandene Strom- und Gasverträge mitzunehmen.
 

Noch mehr Infos zum Stromverbrauch im Haushalt gefällig? Die gibt’s hier: 

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