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Fragen und Antworten

zum Förderprogramm GASAG-Umweltprämie

Gern informieren wir Sie darüber, ob und zu welchen Modalitäten Sie die GASAG-Förderung für Ihre neue Heizung in Anspruch nehmen können.

Sollten Sie eine Frage haben, zu der es noch keine entsprechende Antwort in dieser Liste gibt, bitten wir Sie, uns diese Frage mitzuteilen. Wir werden uns umgehend um die Beantwortung kümmern.
Des Weiteren werden wir Ihre Frage und die entsprechende Antwort in dieser Liste aufnehmen, sodass die Aktualität der Liste stets gewährleistet ist.

Welche Anlagen werden gefördert?

Die GASAG bezuschusst die Errichtung neuer, erdgasbetriebener Wärmeerzeugungsanlagen, welche über innovative, energieeffiziente oder bewährte Erdgas-Technologie verfügen. Im Speziellen werden gefördert:

  • Einbau einer Mikro-KWK-Anlage oder einer Gaswärmepumpe bei Neubau, Modernisierung oder Umstellung der alten Heizungsanlage auf den Energieträger Erdgas
  • Erdgas-Brennwertheizung in Kombination mit Solarthermie bei Neubau
  • Erdgas-Brennwertheizung (ggf. in Kombination mit Solarthermie) bei Umstellung des Wärmeerzeugers von einem anderen Energieträger (Heizöl, Flüssiggas, Strom oder Festbrennstoffen) auf den Energieträger Erdgas
Gefördert werden nur Anlagen in Gebäuden, die einen jährlichen Wärmeenergiebedarf von 75.000 kWh nicht überschreiten.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderhöhe ist von der Art der eingebauten Wärmeerzeugungsanlage abhängig und davon, ob es sich um Neubau, Umstellung oder Modernisierung der Heizungsanlage handelt.

Bei Einbau einer solarthermischen Anlage in Verbindung mit einer Erdgas-Heizung kann auch der GASAG-Umweltrabatt schriftlich  beantragt werden. Er beträgt 0,1 ct/kWh (netto) auf den Gasverbrauch. Der Antrag für den Umweltrabatt ist in der Rubrik Förderung Erdgas und Solar für Sie als PDF-Download hinterlegt.

Eine Kombination mit weiteren Förderprogrammen der GASAG ist nicht möglich. Bitte prüfen Sie, ob Sie weitergehende Fördermittel des Bundes und der Länder und/oder sonstiger öffentlicher oder privater Institutionen oder Unternehmen im Zusammenhang mit der Heizungsumstellung beantragen können.

Die Förderung der GASAG im Rahmen des Förderprogramms GASAG-Umweltprämie ist in folgender Übersicht dargestellt:

Förderungsmöglichkeiten im Überblick
NeubauModernisierer Umsteller​
Brennwert Gasetagen-Heizung----200 Euro*
Brennwert Zentralheizung----200 Euro*
Brennwert + Solar200 Euro*'--200 Euro*
Mikro-KWK-Anlagen​500 Euro*500 Euro*500 Euro*
Gaswärmepumpe​500 Euro*500 Euro*500 Euro*

* Bei Abschluss des Tarifes GASAG Fix 24 (Mindestvertragslaufzeit zwei Jahre)

Wie lange gilt das Förderprogramm?

Das Förderprogramm läuft längstens bis zum 31.12.2017. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Die GASAG entscheidet frei über die Gewährung der Förderung.

Wer kann die Förderung beantragen?​

Antragsberechtigt ist der Nutzer der jeweiligen Verbrauchstelle in Berlin, der spätestens zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der geförderten Anlage Gaskunde der GASAG ist, die Heizungsanlage auf Erdgas umstellt, neu baut oder modernisiert und dabei einen der folgenden Punkte erfüllt:

  • Einbau einer Mikro-KWK-Anlage (mit elektrischer Leistung von max. 2 kW)1
  • Einbau einer Gaswärmepumpe (mit thermischer Leistung von max. 50 kW)²
  • Umstellung auf Erdgas-Brennwertheizung (ggf. in Kombination mit Solarthermie)
  • Neubau mit Erdgas und Solarthermie
Gefördert werden nur Anlagen mit CE-Zertifizierung, die zum dauerhaften Verbleib im Objekt installiert werden.

Ist der Antragsteller nicht Eigentümer des Gebäudes, muss er eine Zustimmung des Eigentümers zur Errichtung und Inbetriebnahme der durch dieses Programm geförderten Wärmeerzeugungsanlagen beibringen.
Ausgeschlossen von der Förderung sind Bauträger, Hausverwaltungen, Architekten-/Ingenieurbüros etc., sofern sie nicht selbst Nutzer der Anlage sind.

Gibt es noch weitere Fördervoraussetzungen?​

Voraussetzung für die Förderung ist das Vorhandensein eines erschließbaren Zugangs zum Erdgas-Netz (Abnahmestelle) im Gas-Grundversorgungsgebiet der GASAG.

Weitere Fördervoraussetzung ist der Abschluss eines Erdgas-Lieferungsvertrages mit der GASAG. Der Antragsteller muss spätestens zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage Erdgas als Kunde der GASAG beziehen.

Die GASAG behält sich – nach Installation der Anlage – das Recht vor, alle Angaben ggf. vor Ort auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Der Antragsteller ist verpflichtet, die Nachprüfung, insbesondere den Zutritt zu den geförderten Anlagen, zu ermöglichen und alle dazu erforderlichen Unterlagen ab Inbetriebnahme der Anlagen aufzubewahren.

Wie ist der Ablauf von der Beantragung bis zur Auszahlung der Förderung?​

  • Neue Heizungsanlage einbauen und Erdgasliefervertrag mit der GASAG abschließen                  
    Der Antragsteller lässt sich durch einen Fachbetrieb die neue Anlage einbauen. Ferner schließt er mit der GASAG einen Erdgasliefervertrag GASAG Erdgas Fix 24 privat ab, sofern dieser nicht bereits besteht.
  • Förderantrag spätestens 2 Monate nach Inbetriebnahme der neuen Heizungsanlage stellen                                                                                                                        
    Die Förderanträge erhalten Sie direkt von uns. Sprechen Sie uns an!
    Tel.: 030 7872-1360
    Fax: 030 7872-1203
    Mo–Do: 8:00 – 17:00 Uhr, Fr: 08:00 – 15:00 Uhr oder kontaktieren Sie uns unter umweltpraemie@gasag.de.
  • Förderbewilligung abwarten                                                                                                          
    Nach Erhalt und Prüfung der vollständigen Unterlagen erhalten Sie eine schriftliche Förderbewilligung der GASAG.
  • Fördermittelüberweisung                                                                                                                  
    Die GASAG überweist den Förderbetrag auf das auf dem Förderantrag angegebene Konto.

Alle weiteren Fragen beantworten wir Ihnen gern persönlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Kundenzentrum am Hackeschen Markt und unterstützen Sie gern persönlich und individuell in Ihrem Vorhaben.

Was ist sonst noch zu beachten?​

Die Installation von Erdgas-Heizungsanlagen bzw. solarthermischen Anlagen sowie von Mikro-KWK-Anlagen oder Gaswärmepumpen darf grundsätzlich nur von zugelassenen Vertragsinstallationsunternehmen ggf. in Zusammenarbeit mit in der Handwerksrolle eingetragenen Fachbetrieben durchgeführt werden.

Erforderliche behördliche Genehmigungen sind vom Antragsteller selbst einzuholen.

Die GASAG leistet ausschließlich die nach diesen Förderbedingungen bewilligten Beträge, wenn die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Darüber hinaus werden keinerlei Kosten von der GASAG übernommen, insbesondere nicht nach einer nicht erteilten Förderzusage.