Wärmepumpe
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Das Land Berlin hat im Juni 2026 die kommunale Wärmeplanung veröffentlicht. Diese soll Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümern eine erste Orientierung zur künftigen Wärmeversorgung bieten. Sie zeigt, ob ein Anschluss an ein Wärmenetz möglich erscheint oder ob individuelle Lösungen – wie zum Beispiel Wärmepumpen – in Frage kommen. Grundlage sind vereinfachte Analysen auf Stadtgebietsebene, die verschiedene Versorgungsoptionen gegenüberstellen.
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Die kommunale Wärmeplanung wird vom Land Berlin als strategisches Planungsinstrument verstanden. Sie löst keine Verpflichtungen für Gebäudeeigentümerinnen- und eigentümer und Infrastrukturbetreiberinnen- und betreiber aus. Trotz der Einteilung in Versorgungsgebiete bleibt die Wahl der Versorgungsart bei der Gebäudeeigentümerin oder dem Gebäudeeigentümer. Die Planung gibt jedoch Hinweise, wie der Wärmemarkt heute aussieht, wie er sich künftig entwickeln könnte und wie das Land sich die Umsetzung der Wärmewende vorstellt. Sie soll Orientierung für Gebäudeeigentümerinnen- und eigentümer sowie Infrastrukturbetreiberinnen- und betreibern bieten, mit welcher Versorgungslösung im jeweiligen Gebiet gerechnet werden könnte, und stellt damit keinen Ersatz für die individuelle Planung der künftigen Versorgung dar.
Die kommunale Wärmeplanung für Berlin enthält Aussagen über
Es gibt keine Aussagen über
In diesem Gebiet liegen bereits Fernwärmeleitungen und die Wärmeplanung nimmt an, dass die Fernwärmeanbieterinnen und Fernwärmeanbieter diese Netze durch neue Anschlüsse verdichten. In weiten Teilen der Bestandsgebiete ist die Fernwärme allerdings heute noch nicht die dominierende Versorgungsart. Der Anschlussgrad ist noch gering und die tatsächlichen Planungen des Fernwärmeanbieters müssen bei diesem erfragt werden.
Hier sind die Erweiterungen bestehender Wärmenetze oder der Bau neuer Wärmenetze im Zeitraum bis 2045 geplant. Es sind auch Planungen der GASAG-Gruppe in diese Gebietseinteilung eingeflossen.
Die Wärmeplanung schätzt diese Gebiete als gut geeignet für neue Wärmenetze ein. Sie identifizierte Potenziale für lokale Wärmequellen (erneuerbare oder unvermeidbare Abwärme). Die Gebiete sind als Prüfgebiete dargestellt, da noch unsicher ist, ob und wo in diesen Gebieten tatsächlich neue Wärmenetze geplant und umgesetzt werden. Konkrete Vorhaben sind hier noch nicht bekannt.
Laut Wärmeplanung kommen diese Gebiete grundsätzlich für neue Wärmenetze in Frage. Die Planung identifizierte jedoch noch keine Potenziale für lokale Wärmequellen. Konkrete Wärmenetzplanungen sind in diesen Gebieten auch noch nicht bekannt. Für viele der Gebäude aller Größenklassen werden hier individuelle Lösungen erforderlich sein.
Diese Gebiete erscheinen für Wärmenetze nicht geeignet, da es insbesondere an der notwendigen Wärmedichte fehlt. Hier sind gebäudeindividuelle Lösungen erforderlich.
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