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Heizkosten pro Quadratmeter: Wie hoch die Heizkosten pro qm durchschnittlich sind

Welche Heizkosten pro Quadratmeter sind normal? Liegen meine Heizkosten im Durchschnitt oder sind sie zu hoch? Alles Wichtige zu Heizkosten pro Quadratmeter, wenn mit Erdgas, Heizöl, Fernwärme, Wärmepumpe oder Holzpellets geheizt wird.

Anfang des Jahres liegt die Heizkostenabrechnung im Briefkasten oder im E-Mail-Postfach. Ob in der schmucken Altbauwohnung oder im modernen Einfamilienhaus – viele fragen sich dann: Welche Heizkosten pro Quadratmeter sind angemessen? Liegen meine Heizkosten im Durchschnitt oder sind sie vielleicht zu hoch? In einer Zeit, in der die Energiepreise über alle Energieträger hinweg gestiegen sind, ist es besonders wichtig, die eigenen Heizkosten einschätzen und vergleichen zu können.

Wie hoch sind die Heizkosten pro Quadratmeter im Durchschnitt?


Der aktuelle Heizspiegel 2022 der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online bildet die Heizkosten pro Quadratmeter für das Abrechnungsjahr 2021 ab. Knapp 193.000 Haushalte in Deutschland, die zentral mit Erdgas, Heizöl, Fernwärme oder Wärmepumpe heizen, haben dafür ihre Daten zu Heizenergieverbrauch und Heizkosten zur Verfügung gestellt. Für Wohnhäuser mit Holzpelletheizungen wurden Modellrechnungen angestellt. Der Heizspiegel bietet damit eine fundierte Grundlage, um den eigenen Heizenergieverbrauch und die Heizkosten mit dem von anderen vergleichen und richtig einschätzen zu können.

Die Beratungsgesellschaft hat die durchschnittlichen Heizkosten pro Quadratmeter im Jahr für verschiedene Energieträger und Heizsysteme in Deutschland für ein mittelgroßes Mehrfamilienhaus ermittelt: Für Erdgas liegen die jährlichen Heizkosten im Schnitt bei 11,70 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Heizöl mit 13,50 Euro und Fernwärme mit 13,80 Euro liegen fast gleichauf. Die Wärmepumpe verursacht pro Quadratmeter Wohnraum 12 Euro Heizkosten. Und wer mit

Holzpellets heizt, kann mit 8,30 Euro rechnen. In diesen Werten ist sowohl der Anteil für Raumwärme, also das Heizen, enthalten, als auch der für die Warmwasserbereitung.

Durchschnittliche Heizkosten in einer Wohnung im Mehrfamilienhaus

Wie hoch die Kosten konkret sind, soll am Beispiel einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im Mehrfamilienhaus verdeutlicht werden. Die Tabelle zeigt Durchschnittswerte aus dem Heizspiegel für den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten für das Abrechnungsjahr 2021.

Die tatsächlichen Verbräuche von Haushalten können stark von diesen Durchschnittswerten abweichen. Ein Beispiel: Bei Wohnungen dieser Größe, die mit Gas beheizt werden, können sie zwischen 6.090 und 16.590 kWh liegen. Die Spanne bei den Heizkosten ist entsprechend groß. Sie bewegen sich zwischen 545 Euro und 1.185 Euro pro Jahr.

Heizkosten pro Quadratmeter im Einfamilienhaus


Einfamilienhäuser sind in der Regel größer und es ist mehr Heizenergie nötig, um sie schön warm zu halten. Die Heizkosten im Einfamilienhaus sind daher höher. In unserem Beispiel gehen wir von einem Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 110 Quadratmetern aus. Die Werte für die Verbräuche und Heizkosten basieren wieder auf dem aktuellen Heizspiegel.

Heizenergieverbrauch und Heizkosten: Darauf kommt es an

Wie viel Heizenergie jemand individuell verbraucht und wie hoch die Heizkosten sind, kann wie schon erwähnt sehr stark von den Durchschnittswerten abweichen. Neben der Quadratmeterzahl hängen der Heizenergieverbrauch und damit die Heizkosten von folgenden Faktoren ab:

  • Baujahr des Gebäudes: Je älter ein Haus ist, desto mehr Energie ist nötig, um es zu beheizen. Denn die vorgeschriebenen Standards für eine energiesparende Wärmedämmung sind mit der Zeit gestiegen. Neubauten sind daher besonders energieeffizient.
  • Sanierungszustand des Gebäudes: Das ist der wichtigste Faktor für den Energieverbrauch im Haus und damit für die Heizkosten. Auch ein älteres Gebäude kann sehr energieeffizient sein, wenn seine Fassade, die oberste Geschossdecke und die Kellerdecke gedämmt und neue Fenster eingebaut sind.
  • Lage des Hauses oder der Wohnung: Ein freistehendes Haus muss stärker beheizt werden, da es mehr Wärme nach außen abgibt. Das gleiche gilt für Wohnungen mit vielen Außenflächen und Dachgeschoss- oder Erdgeschosswohnungen, die außerdem weniger davon profitieren, dass auch die Nachbarn die Heizung laufen haben.
  • Eigenes Verbrauchsverhalten: Wie bewusst die Bewohner mit Energie umgehen, hat ebenfalls großen Einfluss darauf, wie viel Heizenergie sie verbrauchen und wie hoch die jährlichen Heizkosten sind.

Heizkosten pro Quadratmeter 2022


Aufgrund der Energiekrise sind 2022 die Preise für Gas, Erdöl & Co. sehr stark gestiegen. Die Heizkosten 2022 werden daher sehr viel höher ausfallen, unabhängig davon mit welchem Energieträger geheizt wird. Die dynamische Preisentwicklung und die starken Preisschwankungen etwa bei Gas und Strom machen eine Vorhersage schwierig. Der Heizspiegel prognostiziert für die Heizkosten 2022 eine Steigerung um 53 bis 67 % im Vergleich zum Vorjahr. Je nach Energieträger muss sich ein Haushalt in einer 70-Quadratmeter-Wohnung im Mehrfamilienhaus dann auf diese Mehrkosten einstellen:

Aufgrund der Energiekrise sind 2022 die Preise für Gas, Erdöl & Co. sehr stark gestiegen. Die Heizkosten 2022 werden daher sehr viel höher ausfallen, unabhängig davon mit welchem Energieträger geheizt wird. Die dynamische Preisentwicklung und die starken Preisschwankungen etwa bei Gas und Strom machen eine Vorhersage schwierig. Der Heizspiegel prognostiziert für die Heizkosten 2022 eine Steigerung um 53 bis 67 % im Vergleich zum Vorjahr.

Energieverbrauch beim Heizen senken und Heizkosten sparen


Sind die Heizkosten pro Quadratmeter zu hoch? Oder liegen sie im Durchschnitt, es ist aber noch Einsparpotenzial vorhanden? Bei steigenden Energiepreisen zahlt es sich doppelt aus, bewusst mit Energie umzugehen, um den eigenen Heizenergieverbrauch und damit die jährlichen Heizkosten niedrig zu halten. Ein paar einfache, aber wirkungsvolle Tipps zum Heizkostensparen, zum Gassparen und zum Senken des Energieverbrauchs im Haushalt helfen dabei. Sich an 20 Grad Raumtemperatur statt 21 Grad im Wohnzimmer zu gewöhnen, spart zum Beispiel schon 6 % an Heizenergie ein.
Elektronische Heizkörperthermostate helfen ebenfalls dabei, den Energieverbrauch zu senken. Denn sie regeln die Heizung automatisch herunter, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist. Und mehrmals am Tag kurz stoßlüften ist effizienter, als die Fenster gekippt zu lassen. Energiesparen ist übrigens auch für die Umwelt und unser Klima sinnvoll. Denn Heizen mit fossilen Energieträgern verursacht CO2. Dieses Treibhausgas beschleunigt die Erderwärmung.
Daher: Die Energie, auf die wir nicht verzichten können, am besten aus erneuerbaren Energien beziehen, zum Beispiel in Form des klimaneutralen GASAG | Naturgas oder als GASAG | Ökostrom aus Wasserkraft. Eigenheimbesitzer können sich eine Photovoltaikanlage mit Speicher aufs Dach und eine umweltfreundliche Wärmepumpe in den Keller einbauen lassen. So ziehen die regenerativen Energien gleich mit ein ins neue Zuhause.

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