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Gasheizung umrüsten – das sind die Alternativen

Die Gasheizung umrüsten macht unabhängig von knappen fossilen Energieträgern, vermeidet Emissionen und spart zumeist Geld. Doch welche Alternativen gibt es? Und welche davon lohnen sich?

Wann ist es sinnvoll, die Gasheizung auszutauschen?


Ganz grundsätzlich sollte die Modernisierung einer Heizungsanlage langfristig geplant werden und nicht erst dann, wenn die alte Heizung schon langsam den Geist aufgibt. Darüber hinaus schreibt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) vor, Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, auszutauschen.

Ebenso wichtig ist aber: Moderne Heizungen sparen Energie und Heizkosten. Besonders Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien – wie Wärmepumpen oder Solarthermie – tragen viel dazu bei, die Klimaerwärmung zu begrenzen. Der Austausch einer Gasheizung spart Geld und Emissionen.

Sollte man auch eine noch funktionierende Gasheizung umrüsten?


Öl- und Gas-Heizkessel, die ihren 30. Geburtstag hinter sich haben, sollten nicht nur ausgetauscht werden – sie müssen ausgetauscht werden. Das schreibt das Gebäudeenergiegesetz von 2020 vor. Von der Austauschpflicht ausgenommen sind Brennwert- und Niedertemperaturheizkessel. Auch Anlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern, die mindestens seit Januar 2002 von den Eigentümern selbst bewohnt werden, sind nicht betroffen.

Aber auch Heizungen, die älter als 15 Jahre sind, entsprechen ohnehin oft nicht mehr dem Stand der Technik. Sie arbeiten meist wenig effizient und verschwenden viel Energie. Dadurch verursachen sie übermäßig hohe Heizkosten und schaden dem Klima. Ein brennstofffreies Heizsystem zu installieren, das ohne Gas, Öl oder Holz auskommt, lohnt sich also oft schon früher. – insbesondere dann, wenn man die hierfür bereitstehenden Fördergelder nutzt und damit die Investitionskosten senkt

Gasheizung umrüsten: Diese Alternativen gibt es

Wärmepumpe – die klimafreundlichste Alternative

Die Gasheizung umrüsten auf eine Wärmepumpe – das ist die klimafreundlichste Alternative. Eine elektrische Luft-Wasser-Wärmepumpe, die idealerweise mit Photovoltaik-Strom vom eigenen Dach betrieben wird, macht unabhängig von jeglichen fossilen Energieträgern.

Wärmepumpen arbeiten mit einer geringen Vorlauftemperatur und lassen sich besonders leicht in Neubauten einsetzen. Aber auch in Bestandsgebäuden sind sie eine Alternative zur Gasheizung – vor allem, wenn im Zuge einer ohnehin anstehenden Sanierung auch Maßnahmen zur Wärmedämmung durchgeführt werden, alte Heizkörper ausgetauscht werden oder sogar eine Fußbodenheizung eingebaut wird.

Übrigens: Auch für Mehrfamilienhäuser gibt es bereits entsprechende Lösungen. Und wer keine eigenen Solarmodule auf dem Dach hat, für den gibt es mit dem GASAG | STROM Wärmepumpe einen speziellen und günstigen Ökostromtarif.

Solarthermie – klimaneutrale Unterstützung

Heizen mit Sonnenenergie funktioniert in unseren Breiten nicht als alleiniges Heizsystem. Vor allem im Winter, wenn mehr Energie zum Heizen gebraucht wird, reicht der Sonnenschein meist nicht aus, um die Solarflüssigkeit in den Kollektoren ausreichend zu erwärmen. Aber das warme Wasser aus den Sonnenkollektoren kann für die Erwärmung von Brauchwasser und zur Unterstützung eines anderen Heizsystems im Rahmen einer Hybridheizung genutzt werden.

Wer jedoch nur wenig Dachfläche zur Verfügung hat, für den ist zumeist eine Photovoltaikanlage zum Betrieb einer Wärmepumpe sinnvoller.

Brennstoffzelle – besonders geeignet für Einfamilienhäuser

Brennstoffzellenheizungen erzeugen nicht nur Wärme sondern auch Strom. Und das geht so: Brennstoffzellen gewinnen zunächst Wasserstoff aus Erdgas. Sie benötigen dafür Strom, der idealerweise aus erneuerbaren Energien stammt. Der erzeugte Wasserstoff kann dann mit Sauerstoff zu Wasser reagieren, wobei elektrischer Strom und Wärme entstehen.

Brennstoffzellenheizungen eignen sich vor allem für Einfamilienhäuser. Hier kann der erzeugte Strom gleich selbst genutzt werden. Was nicht gebraucht wird, kann ins Stromnetz fließen und wird vergütet. Die Brennstoffzelle selbst arbeitet mit einem sehr hohen Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent.

Pelletheizung – nicht die klimafreundlichste Alternative

Seit die Preise für Gas und Strom stark gestiegen sind, interessieren sich viele Menschen für das Heizen mit Holz. Es gilt als erneuerbare Energiequelle und unterliegt nicht der CO₂-Bepreisung. Wirklich klimafreundlich ist das Heizen mit Holz – beispielsweise in Form von Pellets – jedoch nicht, denn das im Holz gespeicherte Kohlenstoffdioxid wird beim Verbrennen auf einen Schlag frei. Dabei soll der CO₂-Ausstoß doch drastisch gesenkt werden.

Umweltverbände fordern, Wälder als CO₂-Speicher zu erhalten, denn ältere Bäume können deutlich mehr CO₂ aufnehmen als nachgepflanzte Jungbäume. Darüber hinaus entstehen beim Verbrennen von Holz problematische Schadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub, die die Luft belasten, wenn sie nicht durch besonders effiziente Anlagentechnik und Filtersysteme eliminiert werden. Aus Klimaschutz-, Luftreinhalte- und ökologischen Gründen rät das Umweltbundesamt

Ölheizung – ab 2026 verboten

Keine Alternative zur Gasheizung sind Ölheizungen. Der Einbau von neuen Ölheizungen ist ab 2026 grundsätzlich verboten.

Was ist eine Hybridheizung?


Eine Hybridheizung kombiniert verschiedene Heizarten in einem Heizsystem, oft regenerative und konventionelle Energieträger. Beispiele sind etwa die Verwendung einer Wärmepumpe zusammen mit einem Gasbrennwertgerät.

Gasheizung umrüsten: Kosten und Fördermittel


Eine alte Gasheizung umrüsten – das spart schnell Heizkosten. Dennoch sind zunächst Investitionen notwendig. Wer seine Gasheizung umrüstet auf Wärmepumpe, hat Kosten für die Anschaffung, die Installation und den notwendigen Wasserspeicher. Ein Vier-Personen-Haushalt im Einfamilienhaus muss mit rund 3.600 Euro rechnen.

Hier lesen Sie, was Solarthermie und was eine Warmwasser-Wärmepumpe kosten.

Die Investitionskosten lassen sich deutlich reduzieren, indem rechtzeitig die angebotenen staatlichen Förderungen für Heizung, Installation und Modernisierung in Anspruch genommen werden. Hier lesen Sie, welche Förderungen aktuell möglich sind.

Fördergeld für Energieberatung nutzen


Besonders sinnvoll ist der Austausch einer Gasheizung im Rahmen einer grundlegenden energetischen Gebäudesanierung, die auch weitreichende Maßnahmen zur Wärmedämmung umfasst. Empfehlenswert ist hierfür ein sogenannter individueller Sanierungsfahrplan, auch kurz iSFP genannt. Dabei handelt es sich um eine spezielle Energieberatung, die dabei hilft, die Sanierung passend zu den eigenen Bedürfnissen umzusetzen – stufenweise oder alles in einem Rutsch. Auch für diese Form der Energieberatung gibt es Zuschüsse – und in der Folge obendrein einen Bonus bei den Fördermitteln für die vorgeschlagenen Sanierungsschritte.

Contracting – neue Heizung auch ohne Eigenkapital


Wer die Investitionskosten für eine neue Heizungsanlage scheut, kann Contracting-Angebote nutzen. Dabei mieten Eigenheimbesitzer eine neue Heizung, die vom sogenannten Contractor – zum Beispiel der GASAG – installiert, betrieben und gewartet wird. Die Eigenheimbesitzer bezahlen lediglich im Tarif GASAG | WÄRME Heizkomfort einen Grund- und Arbeitspreis für ihren Energieverbrauch. Klingt interessant? Hier gibt’s mehr Infos zum Heizungs-Contracting.

Gasrechnung senken – 4 Tipps

 

1. Sparsam heizen: 1 Grad Celsius weniger Raumtemperatur reduziert den Heizenergieverbrauch im Schnitt um 6 Prozent. Die zurzeit für öffentliche Gebäude vorgegebene Maximal-Temperatur von 19 °C genügt eigentlich auch zuhause, wenn man einen Pullover oder eine Strickjacke überzieht. Schlafräume können mit 17 °C noch etwas kühler sein. Das Bad muss auch nicht den ganzen Tag kuschlig warm geheizt werden, wenn Sie nur morgens kurz duschen.

2. Smarte Steuerung: Senken Sie die Temperatur ab, wenn Sie tagsüber unterwegs sind. Smarte Thermostate helfen beim Steuern der Heizung.

3. Weniger Warmwasser: Duschen statt baden – am besten mit einem Sparduschkopf – und Händewaschen mit kaltem Wasser senken den Gasverbrauch weiter, sofern die Warmwasserbereitung über die Gasheizung läuft.

4. Richtig Lüften: Vermeiden Sie langes Dauerlüften mit gekipptem Fenster. Mehrmals täglich kurzes Stoßlüften für fünf Minuten reicht, um die Luft auszutauschen und Schimmelbildung vorzubeugen.

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