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  3. kWp und kWh: Das bedeuten die Photovoltaik-Kennzahlen

Photovoltaik: Was sind kWp und kWh?

Von Kilowattstunden (kWh) haben die meisten sicher schon einmal gehört. Aber was bedeutet Kilowattpeak (kWp), das einem im Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen immer wieder begegnet? Wir erklären kWp und kWh und was die beiden Größen miteinander zu tun haben.

Photovoltaikanlage kWp und kWh

Was bedeutet ein Kilowatt?


Kilowatt (kW) beschreibt ganz allgemein die Leistung eines Gerätes. Nicht nur bei Fön, Waschmaschine, Staubsauger und Fernseher – sondern auch bei Fahrzeugen (Autos, Lastwagen, E-Loks) wird die Leistung in Watt bzw. Kilowatt (= 1.000 Watt) angegeben.

Übrigens: Die bei Fahrzeugen auch übliche Bezeichnung PS lässt sich leicht in kW umrechnen:

1 PS ≙ 0,73549875 kW oder

1kW ≙ 1,35962 PS

So viel Leistung haben ihre Geräte zuhause 

 

  • Staubsauger: rund 1.500 Watt
  • Fernseher: LED-Fernseher mit 40 Zoll rund 70 Watt, gleichgroßer Plasma-Fernseher ca. 175 Watt
  • Backofen: 3 bis 4 Kilowatt = 3.000 bis 4.000 Watt

Zum Vergleich:

  • Ein Elektroauto (VW iD.3) fährt mit 150 kW (204 PS)
  • Der Triebwagen eines ICE 3 hat eine Leistung von 8.000.000 Watt, das sind 8.000 kW oder 8 MW (Megawatt)

Kilowattstunde: Stromverbrauch und Stromertrag 


Wer sich seine Stromrechnung einmal genauer anschaut, findet darauf einen Wert, wie viele Kilowattstunden (kWh) verbraucht wurden. Dieser Wert wird dann mit dem Strompreis (in Cent pro Kilowattstunde!) multipliziert.

Stromverbrauch:
Läuft ein Gerät mit einer Leistung von 1 Kilowatt (kW) genau eine Stunde lang, wurde 1kW x 1h = 1 kWh Strom verbraucht. Genauso könnte man ein Gerät mit 6 kW 10 Minuten (= 1/6 h) lang laufen lassen. Oder ein Gerät, das nur 10 Watt braucht, 100 Stunden lang. Immer hätte man 1 kWh Strom verbraucht

Stromertrag:
Bei Photovoltaikanlagen funktioniert die Rechnung genauso – nur in die andere Richtung. Denn Photovoltaikanlagen erzeugen ja Strom, statt ihn zu verbrauchen. Auch hier wird der Stromertrag – also die Menge an erzeugtem Strom – in Kilowattstunden angegeben. 

Was ist ein kWp?


kWp meint Kilowatt-Peak und bezeichnet die Leistung einer Photovoltaikanlage. Photovoltaikanlagen auf Dächern bestehen aus Solarmodulen, die in unterschiedlichen Größen verfügbar sind.

Eine wichtige Kennzahl für die Leistungsfähigkeit eines PV-Moduls ist die Nennleistung. Das ist die Leistung, die ein Modul unter bestimmten Idealbedingungen erbringt, also wie viel Strom das Modul momentan abgeben kann. Der Wert ist unveränderlich, über die gesamte Lebensdauer hinweg, und wird vom Hersteller auf dem Typenschild der Anlage angegeben.

Die dafür verwendete Einheit heißt „Kilowattpeak“, abgekürzt „kWp“, und rührt vom englischen Wort peak für Spitze oder Gipfel her. Man spricht deshalb auch von der Spitzenleistung oder der Höchstleistung der Anlage. Ein anderes Synonym für die Nennleistung ist im Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen der Begriff „installierte Leistung“.

Nennleistung in kWp macht Vergleiche möglich


Die wichtigste Funktion der in kWp angegebenen Nennleistung ist es, Photovoltaik-Module miteinander vergleichen zu können. Das ist möglich, weil sich diese Angaben immer auf genau festgelegte Idealbedingungen – die sogenannten „Standard Test Conditions“ (STC) – beziehen.

Unter diesen Bedingungen werden die Module im Labor getestet:

  • Temperatur der Module (nicht die Außentemperatur!): 25 °C
  • Sonneneinstrahlung: 1.000 Watt pro m2
  • Spektrum des auftreffenden Sonnenlichts entspricht einem Einfallswinkel der Sonnenstrahlen von 48,2

Wie realistisch ist der Wert kWp?


Kritisiert werden diese Standard-Testbedingungen, weil die realen Betriebsbedingungen meistens mehr oder weniger stark abweichen. Deshalb wurde eine weitere standardisierte Testumgebung festgelegt, die „Normal Operating Cell Temperature“, kurz NOCT. Sie enthält folgende abweichende Parameter:

  • Temperatur der Module: 45° C
  • Sonneneinstrahlung: 800 Watt pro m2

Auch der unter NOCT-Bedingungen ermittelte kWp-Wert ist standardmäßig auf Typenschild oder Datenblatt einer PV-Anlage notiert.

kWp und kWh – das ist der Unterschied


Während die Nennleistung der Photovoltaikanlage in kWp angibt, wie viel Strom die Module unter ganz bestimmten Idealbedingungen produzieren können, wird die erzeugte Strommenge – also der tatsächliche Ertrag der Anlage, über einen bestimmten Zeitraum hinweg und unter realen Bedingungen – in kWh angegeben. Der Ertrag hängt nicht nur von der Nennleistung der Module bzw. von der Leistung einer Photovoltaikanlage ab, sondern auch von weiteren Faktoren wie Standort, Dachneigung (Photovoltaik-Ausrichtung), Sonneneinstrahlung und Außentemperatur. 

Lässt sich kWp in kWh umrechnen?


Die installierte Leistung der Photovoltaikanlage, also die Kilowattpeak-Angabe, lässt sich nicht nach einer starren Formel in den zu erwartenden Stromertrag umrechnen. Denn der variiert stark. Er ist vor allem von der Sonnenscheindauer, aber auch von anderen Faktoren abhängig:

  • An welchem Standort ist die Anlage installiert?
  • Welche Neigung hat z. B. das Dach?
  • Wie ist die Anlage ausgerichtet?

Bevor die Anlage tatsächlich in Betrieb geht, sind nur Schätzungen zum erwarteten Ertrag oder näherungsweise Rechnungen anhand von Durchschnittswerten möglich. 

Wie viel kWh pro kWp?


Wie viel Strom tatsächlich pro installiertem Kilowatt Leistung „geerntet“ wird, lässt sich im Vorhinein nur schätzen. Soll die Photovoltaikanlage auf einem Hausdach installiert werden, dann haben vor allem die Ausrichtung und der Neigungswinkel des Daches Einfluss auf den Ertrag. Im Durchschnitt lassen sich in Deutschland pro kWp installierte Leistung etwa 1.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen.

Ist die Anlage erst einmal in Betrieb, lässt sich die Energieproduktion in kWh einfach jährlich ablesen und mit der installierten Leistung in Bezug setzen. 

So viel Strom kommt von Ihrem Dach


PV-Anlagen auf Dächern von Einfamilienhäusern haben in Deutschland meist eine Leistung zwischen 4 und 10 kWp. Die Nennleistung eines PV-Moduls wird dabei nicht nur von seiner Größe bestimmt, sondern auch vom Wirkungsgrad der Solarzellen. So kann unter Umständen eine kleinere Fläche trotzdem einen höheren Stromertrag bringen. Die Nennleistung für ein PV-Modul liegt oft bei 330 bis 350 kWp.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Photovoltaik-Überblick.

Erneuerbare-Energien-Gesetz: Neue Regelungen seit Januar 2023


Seit Januar 2023 gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), eine Überarbeitung des im Sommer 2022 in Kraft getretenen EEG-Novelle. Die Stromerzeugung wird durch das neue Gesetz für private Haushalte attraktiver. Das sind die wichtigsten Neuerungen:

  • Die Einspeiseleistung ist nicht mehr wie früher auf 70 Prozent der Nennleistung begrenzt. Das gilt sowohl für neue als auch bestehende Anlagen.
  • Einkünfte aus dem Betrieb von Photovoltaik-Anlagen sind von der Umsatzsteuer befreit. Dies gilt bei Einfamilienhäusern für Anlagen bis 30 kWp Leistung, bei Mehrfamilienhäusern für 15 kWp je Wohn- und Gewerbeeinheit.
  • Bei der Anschaffung von neuen Photovoltaikanlagen gilt ein eigens neu eingeführter Mehrwertsteuersatz von 0 Prozent.
  • Die Vergütungssätze für Anlagen, die seit dem 30. Juli 2022 in Betrieb genommen wurden, liegen jetzt bei 8,2 Cent pro kWh (bei Anlagen bis 10 kWp) bzw. 7,1 Cent pro kWh für größere Anlagen.
  • Die EEG-Umlage entfällt.

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