CheckCreated with Sketch. device, computer, phone, smartphone < All mini chat PLANT PLANT white CALENDAR CALENDAR white PHONE PHONE white EURO EURO white THUMBS UP THUMBS UP white
  • 175 Jahre Erfahrung
  • 800.000 Kunden
  • Strom- & Gastarife
  • Kostenfreier Wechsel
175 Jahre Erfahrung
800.000 Kunden
Strom- & Gastarife
Kostenfreier Wechsel
  1. Magazin
  2. Nachhaltig
  3. Strompreisentwicklung

Strompreisentwicklung: Wie sich der Strompreis verändert

Auch die Strompreise steigen 2022– aber warum eigentlich genau? Und wie sieht die historische Strompreisentwicklung aus? Wir zeigen, wie sich der Strompreis langfristig verändert hat und welche Faktoren dafür verantwortlich sind.


In Zeiten, in denen der Strompreis steigt, wird deutlich, wie wichtig Strom für unser tägliches Leben ist. Ganz selbstverständlich schalten wir das Licht an, um zu lesen, den Computer, um zu arbeiten, und den Herd, wenn wir Hunger haben. Ohne Strom würden wir buchstäblich im Dunkeln tappen. Deshalb sind steigende Strompreise ein besonders heiß diskutiertes Thema. Doch ein Blick auf die historische Strompreisentwicklung zeigt: Steigende Strompreise sind keine neue Entwicklung – und für diesen Trend gibt es Gründe.

Aktueller Strompreis 2022 in Deutschland 

Der aktuelle Strompreis pro Kilowattstunde (kWh) für Privathaushalte in Deutschland liegt bei durchschnittlich37,30 Cent, wie der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft im Juli 2022 ermittelte. Im Vergleich zu 2021 ist der Preis für Strom damit um 16 % angestiegen. 

Strompreisentwicklung der letzten 25 Jahre  

Diese Entwicklung ist nicht neu. In den letzten 25 Jahren ist der Strompreis kontinuierlich gestiegen. Nach der  Liberalisierung des Strommarktes 1998 mit einem Durchschnittspreis von 17,11 Cent / kWh sanken die Preise kurzzeitig. Seit 2000 entwickeln sie sich stetig nach oben: Im Jahr 2000 zahlten Privathaushalte 13,94 Cent / kWh, 2010 waren es 23,69 Cent und 2020 31,81 Cent. Für einen Privathaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh bedeutete das konkret: Im Jahr 2000 belief sich die Stromrechnung durchschnittlich auf 40,66 Euro im Monat. 2010 waren es 69,09 Euro und 2020 fielen monatliche Kosten von rund 92,78 Euro an. Langfristig betrachtet ist der Strompreis von 1998 auf 2022 um 118 % gestiegen. 

Historische Strompreisentwicklung ab den 1950er-Jahren

Blicken wir ein paar Jahrzehnte weiter zurück: In den 1950er- und 1960er-Jahren sank der durchschnittliche Strompreis in Deutschland kontinuierlich. Das änderte sich Anfang der 1970er-Jahre, vor allem bedingt durch die Ölkrisen. Im Zuge der Ölpreiserhöhungen stiegen die durchschnittlichen Strompreise seitdem mit kleinen Schwankungen stetig an. Berücksichtigt man die allgemeine Inflation, stellt sich die Situation etwas anders dar: Die inflationsbereinigten Strompreise sind ab den 1970er-Jahren meist gefallen oder gleich geblieben. Erst seit der Jahrtausendwende stiegen die Strompreise schneller als die Preise für Waren und Dienstleistungen. 

So setzt sich der Strompreis zusammen

Warum wird Strom zunehmend teurer? 


Dass die Kosten für Strom über die Jahrzehnte stetig gestiegen sind, hat vor allem zwei Gründe: Der erste liegt in der allgemeinen Inflation. Der steigende Strompreis steht in Relation zur Verteuerung von Waren und Dienstleistungen und der Erhöhung der Gehälter. Nominal hat sich der Strompreis von 1998 bis heute zwar um 118 % erhöht. Doch preisbereinigt sieht das weniger dramatisch aus: Unter Berücksichtigung der langfristigen Preisentwicklung ist der Strompreis über das letzte Vierteljahrhundert nur um 45 % nach oben geklettert. 

Ein weiterer Grund dafür, dass die Strompreise langfristig steigen: Die staatlich festgelegten Umlagen und Abgaben haben sich – bis vor Kurzem – immer weiter erhöht: Von 1998 bis 2021 sind diese Kosten um 303 % gestiegen; ihr Anteil am Strompreis wuchs von 24 % auf 51 %. Auf diesen Preisbestandteil haben Stromlieferanten keinen Einfluss. Die Preissteigerung für Beschaffung, Vertrieb und Netzentgelt war im Vergleich dazu mit 19 % moderat. Diese Verteilung hat sich erst in den letzten Monaten verändert.  

Wie sich der Strompreis aktuell entwickelt  

Seit 2021 ist der Strompreis weiter gestiegen, denn die Kosten für die Beschaffung von Strom an den Strombörsen haben sich stark erhöht. Das liegt daran, dass der Strompreis der Gaspreisentwicklung am Gasmarkt folgt, wo die Preise seit Monaten drastisch steigen. Sie sind, nicht zuletzt infolge des Krieges in der Ukraine, Mitte 2022 auf einem Allzeithoch. Wegen der angespannten Lage auf den Gasmärkten trat in Deutschland sogar der Notfallplan Gas in Kraft. 

Der Strompreis ist an den Gaspreis gekoppelt.
„Merit Order“ nennt sich das Prinzip: An den Börsen richtet sich der Strompreis nach denjenigen Kraftwerken, die am teuersten produzieren. Wenn der Strombedarf nicht mit günstigerem Strom gedeckt werden kann – zum Beispiel aus erneuerbaren Energien wie Solar- oder Windkraft –, kommen andere Kraftwerke zum Einsatz. Als Letztes in der Reihe werden Gaskraftwerke für die Stromproduktion eingespannt – wegen der hohen Gaspreise ist es für sie besonders teuer, Strom herzustellen. Deren Strompreise bestimmen dann die Preise für alle Erzeuger, auch für die günstigeren. Da der Sommer 2022 sehr trocken war und unter anderem Atomkraftwerke in Frankreich weniger produzieren konnten, wurden Gaskraftwerke immer wieder gebraucht. Sie lieferten etwa 10 % des verbrauchten Stroms und tragen damit zum hohen Strompreis bei.

Außerdem sind Emissionszertifikate für die Betreiber von Kohle- und Gaskraftwerken teurer und knapper geworden. Wurden an der Börse für die Emission einer Tonne CO2 2020 etwa 25 Euro gezahlt, waren es Mitte 2021 mehr als 50 Euro. Nach einem kurzzeitig drastischen Anstieg bis kurz unter 100 Euro liegt der Preis aktuell bei um die 70 Euro. Auch das schlägt sich auf den Strompreis nieder.

Wie sich der Strompreis in Zukunft entwickeln wird, ist schwer vorauszusagen. Die Situation ist sehr dynamisch. Stromlieferanten, die langfristig einkaufen wie GASAG, werden Ausschläge nach oben wahrscheinlich besser abfedern können. Immerhin wurde die EEG-Umlage zur Förderung von erneuerbaren Energien im Juli 2022 auf null gesenkt. Das fängt die Preissteigerungen, die sich durch die massiv erhöhten Beschaffungskosten ergeben, für Verbraucher zumindest etwas auf.

Was tun, um die Stromkosten niedrig zu halten?

Die beste Möglichkeit, die Stromkosten zu deckeln, ist es, den eigenen Stromverbrauch auf den Prüfstand zu stellen und Strom zu sparen. Stromverbrauch von Haushaltsgeräten checken, Altgeräten mit dem Strommessgerät zu Leibe rücken, typische Stromfresser austauschen und sich vom energiehungrigen Standby-Modus verabschieden – mit unseren Tricks zum Stromsparen und unseren Energiespartipps für den Haushalt ist Stromverbrauch reduzieren ganz einfach. 

Außerdem können Verbraucher den eigenen Stromtarif prüfen und eventuell zu einem anderen Stromanbieter wechseln. Dieser sollte nicht nur günstiger sein, sondern vor allem auch in turbulenten Zeiten verlässlich Strom liefern.
Außerdem ganz wichtig: Wer in die Zukunft denkt und etwas fürs Klima tun möchte, wählt einen grünen Stromtarif wie GASAG | Ökostrom. Unser Ökostrom stammt zu 100 % aus erneuerbaren Energien und ist klimaneutral. Was viele nicht wissen: Grüner Strom ist nicht unbedingt teurer als Graustrom. Also: Gleich Strom sparen und auf Ökostrom umsteigen – für eine schlanke Stromrechnung, ein intaktes Klima und ein gutes Gewissen. 

Jetzt passenden Ökostromtarif berechnen

{{postCodeItem.text}}
Long caption text for input
Hinweise anzeigen

Ihr Preis wird berechnet...

Wir bedauern, dass wir Ihnen vorübergehend kein Strom- oder Gaslieferangebot machen können.

Aufgrund der aktuellen Marktsituation und den steigenden Beschaffungspreisen, verstärkt durch den Ukraine-Konflikt, ist es uns aktuell nicht möglich Ihnen ein Angebot mit fairen Konditionen anzubieten. Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, den Vertrieb von Strom und Gas vorübergehend zu stoppen. Versorgung für Kundinnen und Kunden der GASAG ist gesichert. Unsere Verantwortung in der Grund- und Ersatzversorgung in Berlin kommen wir natürlich nach. Als Kunde der GASAG gibt es kein Grund zur Sorge – Ihre Versorgung ist gesichert.

Wir bedauern, dass wir Ihnen vorübergehend kein Strom- oder Gaslieferangebot machen können.

Aufgrund der aktuellen Marktsituation und den steigenden Beschaffungspreisen, verstärkt durch den Ukraine-Konflikt, ist es uns aktuell nicht möglich Ihnen ein Angebot mit fairen Konditionen anzubieten. Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, den Vertrieb von Strom und Gas vorübergehend zu stoppen. Versorgung für Kundinnen und Kunden der GASAG ist gesichert. Unsere Verantwortung in der Grund- und Ersatzversorgung in Berlin kommen wir natürlich nach. Als Kunde der GASAG gibt es kein Grund zur Sorge – Ihre Versorgung ist gesichert.

zur Tarifübersicht

Wir bedauern, dass wir Ihnen vorübergehend kein Strom- oder Gaslieferangebot machen können.

Aufgrund der aktuellen Marktsituation und den steigenden Beschaffungspreisen, verstärkt durch den Ukraine-Konflikt, ist es uns aktuell nicht möglich Ihnen ein Angebot mit fairen Konditionen anzubieten. Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, den Vertrieb von Strom und Gas vorübergehend zu stoppen. Versorgung für Kundinnen und Kunden der GASAG ist gesichert. Unsere Verantwortung in der Grund- und Ersatzversorgung in Berlin kommen wir natürlich nach. Als Kunde der GASAG gibt es kein Grund zur Sorge – Ihre Versorgung ist gesichert.

Preisdarstellung

pro Monat pro Jahr
Bonus einberechnen Preis ohne Bonus

{{resultItem.instantBonusAmount}} € Gutschein

{{ resultItem.instantBonusAmount }} € {{ resultItem.instantBonusTitle }}

{{ resultItem.cmsDecimal }} € meinBonus pro Jahr

{{resultItem.productName}}

{{resultItem.productSubline}}

  

  

{{ getPrice(resultItem).toLocaleString('de-DE', {minimumFractionDigits: 2, maximumFractionDigits: 2}) }} €

inkl. {{ resultItem.instantBonusAmount }} € Gutschein

inkl. {{ resultItem.instantBonusAmount }} € Bonus im ersten Jahr

Monatl. Grundpreis: {{ formatNumber(resultItem.priceBasicMonth) }} €
Arbeitspreis: {{ formatNumber(resultItem.priceWorking) }} ct/kWh

{{productFeatureItem.title}} {{productFeatureItem.description}}

Das könnte Sie auch interessieren ...